Technik

23 Hitachi Trolley-Muldenkipper auf dem Vormarsch

First Quantum Minerals Ltd. (FQM) investiert in ein neues Trolley-System für Hitachi-Muldenkipper in Kansanshi, einer Kupfer- und Goldmine in der Nähe von Solwesi in Sambia. Das Großprojekt umfasst den Anschluss einer neuen Flotte von 23 elektrischen EH3500ACII-Modellen im Rahmen eines vierjährigen Investitionsprogramms in Höhe von 370 Millionen US-Dollar.

Drei Projektphasen sind geplant, um die jährliche Kupferproduktion von 230.000 Tonnen im Jahr 2011 bis 2015 auf 400.000 Tonnen zu steigern. Das Trolley-Projekt startete im März 2012 mit der Installation einer 750 Meter langen Teststrecke und einer Oberleitung für Tests durch die Hitachi-Ingenieure.

Mit einer geschätzten Lebensdauer von mindestens elf Jahren ist Kansanshi die größte Kupfermine in Afrika und die achtgrößte der Welt. 80 Prozent der Mine gehören der Kansanshi Mining PLC (einer Tochtergesellschaft von FQM) und die übrigen 20 Prozent einer Tochtergesellschaft von ZCCM Investments Holdings, die wiederum zu 85 Prozent dem Staat Sambia gehört.

Der Abbau erfolgt in zwei als Main und Northwest bekannten Tagebauen. FQM bedient sich konventioneller Tagebaumethoden und arbeitet mit hydraulischen Baggern und einer Flotte von Starrrahmen-Muldenkippern. Zu den hier eingesetzten großen Hitachi-Baggern gehören zwei EX1200-5 (mit über 38.000 bzw. 42.000 Betriebsstunden), vier EX1900-5 (27.000 bis 40.000 Betriebsstunden), ein EX1900-6 (über 14.000 Betriebsstunden) und drei EX2500-6 (7.000 bis 20.000 Betriebsstunden). Die Flotte aus elf EH3500ACII-Lkws mit 2.000 bis 6.000 Betriebsstunden ist hingegen der jüngste Neuzugang im Hitachi-Stall in Kansanshi.

John Coleshaw, FQMs Projektleiter, sagt: „Die EX1200, EX1900 und EX2500 sind schon ziemlich alt. Einige haben bereits mehr als 40.000 Betriebsstunden auf dem Buckel. Sie haben gute Dienste geleistet, und wir haben nichts an ihnen zu bemängeln. Der EH3500ACII ist eine gute Maschine, und unsere Fahrer sind mit ihrer Arbeitsumgebung zufrieden. Ein Hauptvorteil dieser Modelle ist die automatische Steuerung der Bremsen zur Regulierung der Geschwindigkeit bei Bergabfahrten – hervorragend für die Sicherheit und die Lebensdauer des Produkts.“

Die neuen EH3500ACII sind teilweise bereits vor Ort eingetroffen und werden bis März 2013 den vollen Betrieb im neuen Trolley-System aufnehmen. Die Konstruktion dieser Elektro-Muldenkipper ist seit Beginn des neuen Jahrtausends einfacher geworden. Dank technischer Innovationen konnten die herkömmlichen Gleichstrommotoren durch kräftige Wechselstromantriebe ersetzt werden.

Zuständig für die Koordination der Montage der Hitachi-Maschinen in Kansanshi ist Hugo Truter von Hitachi Construction Machinery Sambia, Ltd. (HCMZ), der sagt: „Die Tests sind bisher gut verlaufen, und die Trolley-Strecke wird um zwei Kilometer erweitert werden, so dass sie vom Ausgangspunkt der bisherigen Strecke bis zum Grund der Hauptgrube führt.

Die Vorteile des Trolley-Systems sind die reduzierten Betriebskosten – dank des geringeren Kraftstoffverbrauchs – und die höhere Lebenserwartung der Ausrüstung. Die Umweltleistung von Elektro-Lkws ist aufgrund der geringen Emissions- und Lärmbelastung hervorragend. Sie gehen seltener kaputt und benötigen weniger Ersatzteile, was wiederum zu geringeren Kosten, weniger Wartungsarbeiten und insgesamt zu reduzierten Ausfallzeiten führt."

Muldenkipper
Ein Vorteil dieser Modelle ist die automatische Steuerung der Bremsen zur Regulierung der Geschwindigkeit bei Bergabfahrten – hervorragend für die Sicherheit.
 
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