Arbeitssicherheit

Nach schwerem Grubenunglück:

Tony Forster aus England wird oberster Bergbauinspekteur in Neuseeland

Tony Forster, derzeit Direktor der Arbeitsschutzinspektion für den Bergbau der britischen „Health and Safety Executive", wird im Januar die Leitung der neuseeländischen Bergbauaufsicht im Referat hochgefährliche Arbeitsbereiche übernehmen. Dies berichtet die neuseeländische Regierung auf ihrer Website. Dabei greift er auf 40-jährige Erfahrungen im Bergbau zurück, davon 14 Jahre im Grubenrettungswesen und der Notfallplanung einschließlich mehrerer Rettungseinsätze. Zudem ist Forster im Vor­stand des internationalen Netzwerkes der Grubenretter (International Mines Rescue Body, IMRB) engagiert.

„Wir sind sehr erfreut, dass jemand dieses Kalibers diese Rolle erfüllen wird", kommentierte die neuseeländische Arbeitsministerin Kate Wilkinson Forsters Nominierung und wies darauf hin, dass die Verantwortlichen weltweit nach der besten Person für diese Position gesucht haben.

Tony Forster wurde unter dem Eindruck des schweren Pike River-Grubenunglücks in Neuseeland für seine neue Rolle nominiert, bei dem sich in der neuseeländischen Westküstenregion zwischen dem 19. und dem 28. November 2010 vier schwere Explosionen ereigneten, die das Leben von 29 Bergleuten forderten und bei zwei weiteren zu Verletzungen führten.

„Ohne Zweifel wird seine Erfahrung und sein Wissen wertvoll für das neuseeländische Inspektorat sein, und er wird dabei helfen, die regulatorischen Anforderungen neu auszurichten", kommentierte Alex Gryska, Manager des Grubenrettungswesens in Ontario, Kanada und Secretary Treasurer des International Mines Rescue Body, Tony Forsters neue Verantwortung.        

 
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