Technik

Continental TopView: Rangieren ohne Risiko

Continental präsentierte auf der IAA Nutzfahrzeuge 2012 in Hannover eine einzigartige Rundum-Kameraüberwachung für Nutzfahrzeuge. Mit diesem innovativen und bereits für Feldversuche freigegebenen TopView-System für risikofreies Rangieren und den elektronischen Blick in den toten Winkel trägt Continental einmal mehr den Megatrends in der gesamten Fahrzeugindustrie Rechnung. Denn mit Innovationen wie dem Continental TopView-System steigt nicht nur die Sicherheit von Fahrer, Fahrzeug und anderen Verkehrsteilnehmern.

Das kamerabasierte Assistenzsystem steigert auch die Effizienz des Fahrzeugeinsatzes, weil Rangiervorgänge mit Continental TopView weniger Zeit beanspruchen und ein geringeres Schadensrisiko, weniger Ausfallzeiten sowie reduzierte Reparaturkosten zur Folge haben. Selbst die Umwelt wird entlastet, wenn in besonders sensiblen Gebieten wie den Innenstädten die Rangiervorgänge beschleunigt und so weniger Lärm und Schadstoffe verursacht werden. Außerdem ist Continental TopView ein weiterer Schritt zum verbesserten Informations- und Datenaustausch zwischen Fahrer, Fahrzeug und Infrastruktur.

Vollständiger Überblick

Herzstück von Continental TopView sind vier außen am Fahrzeug angebrachte Mikro-Kameras, die mit einer Fischaugenoptik und hoher Auflösung die Flanken, das Heck und die Front von Bussen und Lastwagen vollständig erfassen können. Wie die Regiezentrale im Fernsehen fügt eine elektronische Steuereinheit diese vier digitalen, hoch auflösenden und automatisch in Kontrast und Helligkeit optimierten Kamerabilder so auf einem Display im Cockpit zusammen, dass der Fahrer seinen Wagen dort wie aus der Vogelperspektive sieht. Live, in Echtzeit und auf Knopfdruck sogar in verschiedenen Perspektiven verschafft ihm Continental damit den perfekten Überblick:

Auf einen Blick sieht man dank Continental TopView auch Objekte im so genannten „toten Winkel“, der über die Außenspiegel für das menschliche Auge nicht einsehbar und bei Nutzfahrzeugen oft groß genug ist, um Fußgänger, Radfahrer oder sogar ganze Pkw zu „verschlucken“. Mauervorsprünge, Hausecken und andere Fahrzeuge können somit auf Anhieb erkannt werden und der Fahrzeugführer kann in kritischen Verkehrssituationen, im dichten Stadtverkehr, an engen Laderampen, auf vollen Werkhöfen oder auf hektischen Baustellen sicherer rangieren.

Selbst bei stehendem Fahrzeug steigert das System die Sicherheit, da Continental TopView auf Wunsch dauerhaft aktiv ist, damit der Fahrer auch auf dem Parkplatz mit einem Blick auf den Monitor sein Fahrzeug und die Fracht überwachen kann.

Bei seinem Panorama-Blick auf das Fahrzeug kann der Nutzer zwischen zwei Darstellungsmodi wählen: Auf Knopfdruck wechselt Continental TopView zwischen der Darstellung in 2D und 3D. In der zweidimensionalen Darstellung wird der Blick des Fahrers auf die unmittelbare Umgebung fokussiert, während in der 3D-Darstellung die Relationen und Höhen der Umgebung und der Verkehrsteilnehmer ebenfalls besser zu erkennen sind. Für einen noch besseren Überblick kann der Fahrer nicht nur die Perspektive wechseln, sondern auch einzelne Kameras ansteuern und so in kniffligen Fahrsituationen einen noch genaueren Blick auf kritische Bereiche werfen.

Die Entwickler von Continental arbeiten bereits an neuen nutzfahrzeugspezifischen Anwendungen. So sollen in einer nächsten Ausbaustufe bis zu sieben Kameras auch den Einsatz von Continental TopView bei Sattelzügen oder Gelenkbussen mit Knickwinkel ermöglichen. Weitere Entwicklungen des Systems, wie eine automatische Erkennung von Fußgängern und anderen Verkehrsteilnehmern, wären denkbar.

Kameras
Die Kameras decken die gesamte Umgebung ab.
Fahrerdisplay
So sieht der Fahrer seinen Lkw auf dem Bildschirm rechts.
 
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