Technik

EPC Deutschland nutzt Bohrmaschinen von Furukawa

Mit einem Maschinenpark von 21 Bohrgeräten in vier Niederlassungen spielt EPC eine führende Rolle bei Spreng- und Bohrarbeiten in der deutschen Stein- und Abbruchindustrie. Die EPC Deutschland Sprengstoffe GmbH ist einer der größten Dienstleister in diesem Segment.

Nach mehr als zwölf Jahren Erfahrung im Bohren und Sprengen mit Maschinen aller Fabrikate stand im August 2010 der Kauf einer neuen 18 Tonnen Maschine an. Rolf Landmann entschied sich nach einer Vorführung, die durch unseren Händler für Bohrgeräte ZHD Zeigner organisiert und durchgeführt wurde, direkt für den ersten Furukawa Raupenbohrwagen Typ HCR1500 EDII. Obwohl bei dieser Vorführung die Erwartungen von EPC erfüllt werden konnten, kamen noch weitere Wünsche hinzu.

In Deutschland ist es notwendig, eine Bohrtiefe von 30 Metern zu erreichen. Durch die Option, ein Stangenmagazin 8+1 anstelle des serienmäßigen 6+1 zu montieren, war es leicht, diesen Anspruch zu erfüllen. Auch tief angesetzte Sohlelöcher sind ein Thema in Deutschland. Die Option ist in dieser Maschine integriert. Sie erlaubt es, Löcher etwa 300 Millimeter über der Sohle zu bohren. Der Bohrmaschinist muss dafür weder einen Bolzen umstecken noch sonstige zusätzliche Arbeiten erledigen, um solche Löcher abzuteufen.

Der Furukawa Raupenbohrwagen Typ HCR1500 EDII.
Der Furukawa Raupenbohrwagen Typ HCR1500 EDII.

Arbeitssicherheit und Unfallverhütung sind bei der EPC Group fester Bestandteil des Unternehmens. Aus diesem Grund wird beim Kauf neuer Maschinen diesbezüglich besonderes Augenmerk auf die Ausstattung gelegt. So ist eine ROPS/FOPS Kabine zwingend erforderlich. Eine klimatisierte Überdruckkabine sorgt auch in staubiger Umgebung für frische Luft und ermüdungsarmes Arbeiten, eine Rückfahrkamera zur Kontrolle der Fahrwege und Aktionsradien wird zwingend gefordert.

Die 3D Winkelmesseinrichtung, mit der alle Bohrparameter sowie die Maschinendaten ausgelesen und bei Bedarf problemlos elektronisch weiterverarbeitet werden können, ist Voraussetzung, die Geräteeinheit effizient einzusetzen. Das installierte Vaposol-System ermöglicht es, regulierte Wassermengen in die Spülluft zu injizieren, um Bohrlochwände zu stabilisieren oder die Staubentwicklung zu reduzieren.

Die so ausgerüstete Maschine hatte ihren ersten Einsatz im Splitt- und Schotterwerk Richter GmbH & Co.KG nahe der slowakischen Grenze. Das hier vorherrschende Gestein, ein extrem harter Amphibolit, ist äußerst abrasiv, der ebenfalls vorkommende Phonolit deutlich weicher.

Mit beiden Gesteinen hatte der FRD-Bohrhammer Typ HD715-2 dank IDS und DDS keinerlei Schwierigkeiten. Der Bohrmaschinenführer Stefan Fischer lobte die gute Rundumsicht, die einfache wie logische Bedienung für den Bohrstangenwechsel und der Bohrfunktionen.

Nach nun mehr als 1300 Stunden Erfahrung im Einsatz lobte Ulrich Mann, Bereichsmanager Ost, die Maschine: „Wir erreichen eine Verfügbarkeit von 95 Prozent. Unsere Anforderungen an die Furukawa HCR1500 EDII waren hoch, aber unsere Erwartungen wurden übertroffen.“ Aufgrund dieser Erfahrung bestellte EPC Deutschland Sprengstoffe GmbH im März 2011 eine weitere HCR1500 EDII mit den selben Optionen. Die zweite Maschine arbeitet nun auch schon seit mehr als 300 Stunden zur Zufriedenheit aller.

Stefan Fischer (links) und Ulrich Mann sind mit der FRD zufrieden.
Stefan Fischer (links) und Ulrich Mann sind mit der FRD zufrieden.
 
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