Technik

Betrieblicher Katastrophenschutz im Fokus der A+A

Vom 18. bis 21. Oktober steht Düsseldorf ganz im Zeichen der Prävention und Sicherheit. Dann geht wieder die im Zwei-Jahres-Turnus stattfindende A+A an den Start, die international führende Fachmesse mit Kongress für sicheres und gesundes Arbeiten.

Sie verzeichnet in diesem Jahr mit 1.580 Ausstellern aus 54 Nationen auf 57.400 Quadratmetern gebuchter Fläche eine neue Rekordbeteiligung und präsentiert sich so international wie nie zuvor. Zwei Drittel der Aussteller sind internationale Beteiligungen.

Weltweite Herausforderung

„Mit Spannung wird der A+A 2011 entgegengeblickt. Denn die Bereiche Arbeitsschutz, betriebliche Sicherheit stehen weltweit vor Herausforderungen bedingt durch die Veränderungen in der Arbeitswelt. Stichworte sind diesbezüglich die demografische Entwicklung, Änderungen der Beschäftigungsverhältnisse hin zu mehr selbständiger Tätigkeit oder auch der gesteigerte Anteil an Frauen in Bezug auf die Erwerbstätigenquote“, erklärte Klaus Bornack, Geschäftsführer der Bornack GmbH & Co. KG und zugleich Vorsitzender des A+A-Messebeirates.

Schwerpunkte der A+A 2011 bilden in den Messehallen 3 bis 10 die Themen Persönlicher Schutz (Schutzkleidung, Schutzausrüstungen, Corporate Fashion), Gesundheit bei der Arbeit (Prävention, Arbeitsgestaltung/ Ergonomie) und betriebliche Sicherheit (betrieblicher Brand- und Katastrophenschutz, betrieblicher Umweltschutz, Mess- und Regeltechnik).

Im Themenbereich  „Persönlicher Schutz“ zählen beispielsweise Schutz- und Bekleidungsartikel mit speziellem Schnitt für Frauen genauso zu den Produktglanzlichtern, wie hochgradig funktionelle und mit Hightech-Laminaten und Membranen gefertigte Schutzbekleidung für den anspruchsvollen Einsatz bei Feuerwehren oder Katastrophenschutz-Organisationen. Dass intelligente Funktionslösungen, neue Materialien und ansprechendes Design bei Schutzbekleidungen sich nicht ausschließen, beweisen die Modenschauen in Halle 5.

Bestandteil der A+A 2011 ist auch der „Innovationspark Gefahrstoffe“ in Halle 9, der einen Überblick über neue Produkte und Services für den sicheren Umgang mit Gefahrstoffen gibt.

Betrieblicher Katastrophenschutz

Im Bereich der betrieblichen Sicherheit geht es um Produkte, Ausrüstungen und Services für den Schutz von Menschen, Betriebsvermögen und der Umwelt. Die enge Verknüpfung von Maßnahmen für den individuellen Schutz (Safety) und die Sicherheit von Vermögenswerten (Security) markieren insbesondere Aspekte des betrieblichen Brand- und Katastrophenschutzes. 

Während der A+A 2009 stieß das „Forum Katastrophenschutz“ mit Live-Demonstrationen von Rettungs- und Bergungsmaßnahmen auf eine positive Besu-

cherresonanz. Dies hat den Impuls geliefert, neben Vorträgen im Rahmen des Thementages „Betrieblicher Brand- und Katastrophenschutz“ beim A+A Kongress auch die A+A Fachmesse thematisch passend zu erweitern. So zeigen in Halle 6 Aussteller der A+A 2011 spezielle Ausrüstungen für den betrieblichen Katastrophenschutz, wie Notfallmedizin, technische Hilfsmitteln, ABC-Schutz, Dekontamination oder auch Leit-, Melde- und Informationstechnik.

„Betrieblicher Brand- und Katastrophenschutz“ ist Thema in Halle 6.
„Betrieblicher Brand- und Katastrophenschutz“ ist Thema in Halle 6.

In Unglücksfällen von außerordentlicher Dimension bedarf es einer optimalen Koordination der Aufgaben und Tätigkeiten des betrieblichen Sicherheitsmanagements mit denen von Polizei, Feuerwehren, Behörden und Organisationen für den Katastrophenschutz. Um im „Fall der Fälle“ das Richtige in enger Abstimmung mit den relevanten Behörden und Organisationen zu tun, stehen das Technische Hilfswerk (THW), der Werkfeuerwehrverband Deutschland (WFVD) oder auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) auf ihrem Gemeinschaftsstand in Halle 6 den A+A-Fachbesuchern Rede und Antwort und informieren in Präsentationen über ihre Arbeit.

Partnerland Polen

Partnerland der A+A 2011 ist Polen. Polen hat ein umfangreiches politisches Programm auf den Weg gebracht zur Senkung der Arbeitsunfallzahlen und der Steigerung der Arbeitsqualität. Mit gut 16 Millionen Erwerbstätigen verfügt Polen außerdem über ein hohes Marktpotenzial. Bei einer Informations- und Diskussionsveranstaltung am 18.10. stehen der polnische Markt für persönliche Schutzausrüstungen und die politischen Anstrengungen des Landes im Blickpunkt. 

Die BG RCI ist am Gemeinschaftsstand „Treffpunkt Sicherheit“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), Halle 10/A 70, und im Innovationspark Gefahrstoffe, Halle 09/F 61 und F 76, zu finden.

 
Weitere Informationen

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www.aplusa.de

A+A 2011, Messegelände Düsseldorf,

18. – 21.10.2011, jeweils 9 – 18 Uhr