Zeit ist Geld bei Isarkies

Je mehr Kies abgebaut oder – wie bei der Erschließung – je mehr Abraum beseitigt wird, desto produktiver und rentabler sind die Maschinen. Seit kurzem bewegen deshalb Kieswerk in Vilsbiburg von Isarkies vier Dumper vom Typ A30E und ein Raupenbagger EC700C jeden Tag mehr als 20.000 Kubikmeter Material.

Mehr Leistung und damit eine Kos-tenersparnis – das stand für Meierlohr im Fokus, als es um Ersatz für die bisherige Volvo-Flotte ging. Alle zwei bis drei Jahre, nach etwa 3.000 bis 4.500 Betriebsstunden, tauscht Isarkies die Maschinen. Nach Begutachtung der Kieswerke und diversen Berechnungen der zu transportierenden Kiesmassen und der zu fahrenden Strecken wurde ein optimales Maschinenpaket für die Niederbayern geschnürt.

Während der eine vom Bagger beladen wird, befinden sich zwei Dumper auf der Strecke, der vierte lädt Material ab. Material, das bedeutet in der Region um Landshut nicht nur Kies, sondern auch schwere Böden. Die Kiesvorkommen in diesem Landstrich sind durchmischt. Da kommt unter dem Humus eine Schicht Kies zum Vorschein, dann wieder Sand, Kies und schließlich Lehm und Ton.

Die Isarkies wurde vor rund 35 Jahren von den Unternehmern Toni Gutbrod, Georg Kagerer, Anton und Josef Meierlohr gegründet. Was mit Sand- und Kiesaufbereitung begann, ist heute eine Unternehmensgruppe mit Kieswerken, Erdbau, Bentonitförderung, Betonlogistik und Wohnungsbau. Jürgen Meierlohr ist einer von vier Geschäftsführern und beschäftigt in den Kieswerken rund 120 Mitarbeiter.

Daß sich Meierlohr wieder für Volvo-Baumaschinen entschieden hat, freut vor allem seinen Fahrer Manfred Kallmeier. Seit er denken kann, ist er Volvo-Fan, was er unter anderem seiner schwedischen Verwandtschaft zu verdanken hat. Zuhause hat er jede Menge Gussmodelle stehen. „Dumper fahren ist eine Lebenseinstellung“, bekennt Kallmeier, den sein Job immer wieder aufs Neue fesselt. „Die Maschinen sind leistungsstark, zuverlässig und zeichnen sich durch viel Komfort aus“, gerät der Fahrer ins Schwärmen. „Die Dumper sind optimal untersetzt, die sehr guten Bremsen lassen sich auf Knopfdruck bedienen, der Getrieberetarder hält die Geschwindigkeit bei Gefälle konstant und schont die Betriebsbremse. Und die Kabine gehört zu den großräumigsten, die ich kenne – mit einer exzellenten Klimaanlage.“

Die Dumper gehören trotz ihrer 343 PS und einer Ladekapazität von 17,5 Kubikmeter noch zu den „Kleinen“ in der Volvo-Produktpalette. Dank der Muldenerhöhung können die Dumper jede Menge Material laden. Die ganz deckende Heckklappe minimiert das Verschütten beim Transport, vor allem dort, wo es steil ist. Die Muldenheizung sorgt dafür, daß die Ladung auch im Winter nicht an der Mulde festfriert. Ferner werden die Abgase über einen flexiblen Schlauch am Muldenboden entlang geleitet und treten am Ende der Mulde aus.

„Die vier A30E und der EC700C bilden den Auftakt einer Bestellung von insgesamt 22 Volvo-Baumaschinen, die im Laufe der nächsten drei Jahre an Isarkies ausgeliefert werden – inklusive Full-Service-Vertrag“, sagt Gerhard Brunlehner, Verkaufsleiter Volvo Baumaschinen Bayern GmbH. Daß die Maschinen bei einem Ausfall schnell wieder einsatzfähig sind, dafür sorgen Klaus Bauer, Serviceleiter Volvo Baumaschinen Bayern GmbH, und seine 19 Mitarbeiter. Er kennt Jürgen Meierlohr schon lange, die Zusammenarbeit funktioniert bestens. Wo die Transportlogistik so ausgeklügelt ist wie bei Isarkies, darf es keine langen Ausfälle geben. Das gilt für die Dumper, mehr aber noch für das Schlüsselgerät, den EC700C. „Wenn wir vormittags einen Anruf bekommen, schicken wir binnen weniger Stunden einen Monteur“, versichert Klaus Bauer. Denn: Zeit ist Geld.

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Volvo-Dumper im Kieswerk Vilsbiburg
Volvo-Dumper im Kieswerk Vilsbiburg