H. Geiger Stein- und Schotterwerke: 3000 Tage ohne Unfall im Steinbruch

Das Steinbruchunternehmen Geiger feierte am 31. Juli einen besonderen Tag: 3000 Tage ohne Unfall im Steinbruch.

Der Betriebsleiter Robert Fenzel des Steinbruchbetriebes Ittlinger Mühle erhielt aus diesem Anlass eine Urkunde vom Technische Aufsichtsbeamten der StBG, Ulrich Kretschmer. Kretschmer bedankte sich im Namen der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft für diese herausragende Leistung und bedauerte, dass er nicht oft Gelegenheit habe, in der Steine und Erden-Industrie solche Tage feiern zu dürfen.

Galt die Steinbrucharbeit früher noch als Sträflingsarbeit, findet man heutzutage HighTech in den Steinbrüchen. Gut ausgebildete Mitarbeiter werden verlangt. Neben den sicheren Sprengarbeiten, hoch technisierten Erbaumaschinen, Schwerlastkraftwagen und der automatisch gesteuerten Aufbereitung für das  Endprodukt bedeutet diese Arbeit aber immer noch in den meisten Betrieben hohe Gefährdung und viele Unfälle. Nach wie vor hat etwa jeder zehnte Beschäftigte in der Steine und Erden-Industrie in Deutschland jedes Jahr einen Unfall. Nicht mehr die unsicheren Maschinen sind dabei die Ursachen für die Unfälle, vielmehr sind es Defizite in der betrieblichen Organisation und im Verhalten der Mitarbeiter.

Nur mit einer guten Ausbildung, optimaler Einweisung und bester Kenntnis der Gefährdungen im Betrieb, können die Mitarbeiter sicher arbeiten. Aber auch Prüfen und Kontrollieren, ob die unterwiesenen und beauftragten Mitarbeiter ihre Aufgaben im Sinne der Sicherheit und des Gesundheitsschutze erledigen, ist Pflicht des Vorgesetzten.

Kretschmer: „Robert Fenzel hat als Betriebsleiter gezeigt, dass er etwas von seinem Fach versteht. Wir gratulieren nochmals dem Betriebsleiter, der Belegschaft und dem Geschäftsführer Rainer Hohenwarter und wünschen uns allen, dass wir bei ‚5000 Tagen ohne Unfall‘ erneut hier stehen werden.“

Ulrich Kretschmer, StBG

Ulrich Kretschmer dankt Betriebsleiter Robert Fenzel
Ulrich Kretschmer dankt Betriebsleiter Robert Fenzel