Laden wie von Geisterhand: Der neue Cat 950H mit AutoDig

Das Be- und Entladen von Lkw ist oft nicht ganz ungefährlich – hier passieren oft Unfälle, weil es mitunter schnell gehen muss und die Zeit drängt. Damit die Ladung jedoch sicher ihren Bestimmungsort erreicht, tragen Cat Radlader, wie ein 950H, ihren Teil dazu bei.

Zum einen ist das Modell bei der Zeppelin Baumaschinen GmbH auf Kundenwunsch mit einer Rückfahrkamera erhältlich, damit die Fahrer stets den nötigen Überblick haben und wissen, was sich hinter ihrem Rücken abspielt. Zum anderen kann der Radlader mit einem optional erhältlichen High-Lift-Hubgerüst eine höhere Ausschütthöhe erreichen. Nebenbei wird auch noch verhindert, dass beim Be- und Entladen etwas von der Ladung daneben fällt. Zum anderen kann ein Radlader wie der 950H optional von Baumaschinen-Hersteller Caterpillar mit AutoDig ausgestattet werden. Bei der Rückverladung von Mineralgemischen und Zuschlagstoffen ermöglicht diese Schaufelfunktion ein automatisches Füllen der Ladeschaufel mit maximaler Nutzlast. Und genau dies waren die Gründe, weshalb sich die Götz GmbH entschieden hat, ihren alten Cat Radlader 950G, Baujahr 2000, der rund 12 000 Betriebsstunden im Einsatz war, gegen ein neues Cat Modell 950H mit dieser Ausstattung auszutauschen.

Einfach nur Gas geben

„AutoDig füllt die rund 3,3 Kubikmeter große Schaufel wie von Geisterhand. Ich muss nur noch auf das Gaspedal treten und vorwärts in das lose Haufwerk hineinfahren“, erklärt der Fahrer Johann Ettner. Die Funktion vereinfacht und beschleunigt den Ladevorgang, weil der Fahrer nicht noch mal nachfassen muss, sollte die Schaufel nicht optimal beladen sein. „Selbst ungeübte Fahrer können dank AutoDig innerhalb kurzer Zeit mit dem Radlader umgehen und bekommen die Schaufel so voll, dass der Ladevorgang wirtschaftlich erfolgen kann“, ist Geschäftsführer Fritz Götz überzeugt.

Die Baumaschine wird für den Umschlag von Schüttgütern verschiedener Körnungen eingesetzt, welche der Dosieranlage des Asphaltmischwerks zugeführt werden. Mit dem Cat 950H werden aber auch Kieswerk sowie Brecheranlage beschickt und firmeneigene Lkw sowie Lkw anderer Unternehmen be- und entladen. Im Durchschnitt bewegt die neue Baumaschine jede Woche rund 3 000 Tonnen Material. Statt einer Schaufel mit Zähnen hat sich Geschäftsführer Fritz Götz für eine Schaufel mit Unterschraubmesser entschieden. „Damit lassen sich die Wege leichter sauber halten“, lautet sein Argument. Weil die Maschine scharfkantige Asphaltschollen laden muss, wurden zudem verstärkte Reifen mit 250 Prozent Profil als Schutzausrüstung gewählt. Doch ganz lässt sich die Maschine vor den großen und schweren Asphaltbrocken nicht schützen, die Verschleiß verursachen. Da kann Radladerfahrer Johann Ettner noch so vorsichtig und vorausschauend agieren. Verschleißteile werden darum in der eigenen Werkstatt erneuert. „Reparaturen, die komplexer sind und für deren Diagnose man einen Laptop braucht, macht dagegen der Zeppelin Service der Niederlassung München“, so der Geschäftsführer Götz.

www.zeppelin.de

Der Radlader 950G beim Laden der scharfkantigen Asphaltschollen…
Der Radlader 950G beim Laden der scharfkantigen Asphaltschollen…
…und beim Beschicken des Asphaltmischwerks.
…und beim Beschicken des Asphaltmischwerks.