Lafarge Gips: Arbeitssicherheit hat „höchste Priorität“

Am 10. Juni 2009 wurde bei Lafarge Gips im Werk Hartershofen der jährlich stattfindende Sicherheitstag durchgeführt. Im international aufgestellten Unternehmen wird diese Veranstaltung als „Safety Day“ – zu Deutsch „Sicherheitstag“ bezeichnet.

Im Werk Hartershofen werden Gipskartonplatten hergestellt. Auf Grund der erfreulichen Nachfrage wird im Werk mit insgesamt 100 Mitarbeitern im Dreischichtbetrieb produziert.

Der Versand der Gipskartonplatten erfolgt mit Fremdspediteuren. Die Lkw werden mit Gabelstaplern beladen. Eine nicht ganz ungefährliche Arbeit, da ständig Lkw ankommen, sich in die Schlange einreihen müssen und auf schnelle Beladung drängen. Hier ist ein gutes Arbeitsschutzmanagement gefragt.

Erfreulicherweise ist bei Lafarge Gips in Hartershofen seit zwei Jahren kein Unfall geschehen. Dieses ehrgeizige Ziel wird auch weiterhin angestrebt.

Der neue Direktor von Lafarge Gips Deutschland, Arnaud de Berail, ließ es sich nicht nehmen, persönlich zum Sicherheitstag in Hartershofen zu erscheinen. Wie de Berail betonte, besitzt bei Lafarge Gips Arbeitssicherheit höchste Priorität. Aus diesem Grund wird auch jedes Jahr im Juni weltweit innerhalb der Lafarge-Gruppe der Sicherheitsmonat abgehalten.

Das bedeutet, dass in jedem der 2000 Lafarge-Werke weltweit jeder der rund 80.000 Beschäftigten auf das Thema „Arbeitssicherheit“ eingeschworen wird.

Arbeitssicherheit auf dem „Meerkat Way“

Direktor de Berail: „Arbeitssicherheit ist ein Wert und hat somit Vorrang vor allen anderen Zielen. Wir müssen lang anhaltende Produktionsziele erreichen, wir wollen saubere und umweltfreundliche Werke haben, wir wollen einen hohen Qualitäts- und Innovationsstandard erreichen und wir wollen, dass jeder, der bei Lafarge arbeitet, sicher nach Hause kommt.

Wir sind davon überzeugt, dass Unfälle vermeidbar sind, wenn die richtige Ausrüstung vor Ort ist und wenn die Kollegen entsprechend der Sicherheitsregeln arbeiten. Arbeitssicherheit ist eine permanente Herausforderung für uns alle. Deshalb möchte ich auf einen speziellen Punkt bestehen, eine immer öfter geteilte Safety-Denkweise: Die meisten von uns, wenn nicht sogar alle, arbeiten in Teams. Die Teammitglieder sollen sich darauf verlassen können, dass jeder für ihre Sicherheit Sorge trägt. Genauso sollte ich mich auf das Team verlassen können, mich zu warnen, wenn ich kein Sicherheitsbewusstsein habe.“

Als Vergleich zog de Berail das Verhalten der Erdmännchen heran – englisch: „Meerkat“: „Es gibt immer ein Erdmännchen, das sich um den Schutz der ganzen Erdmännchengruppe kümmert. Ohne diese Organisation würde das einzelne Erdmännchen allen Gefahren allein gegenüber stehen. Wir möchten dieses einfache aber gute Prinzip auch bei uns einführen, so dass die eigene Sicherheit auf dem Team beruht und jeder zur Teamsicherheit beiträgt.

Das bedeutet, dass jeder von uns, der ein Verhalten beobachtet, das nicht mit den Sicherheitsanforderungen einher geht, das Recht und auch die Pflicht hat, alle anderen Team-Mitglieder zu informieren.“

Dieses Programm, „The Meerkat-Way“, wurde bei Lafarge in England entwickelt und bereits positiv eingeführt. De Berail rief alle Mitarbeiter dazu auf: „Lassen Sie uns von dieser guten Idee profitieren!“

Hervorzuheben ist noch, dass Lafarge Gips in Hartershofen das Gütesiegel der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft bereits zum zweiten Mal erworben hat.

Die StBG wünscht dem Unternehmen Lafarge Gips in Hartershofen viel Erfolg bei der Umsetzung des „Meerkat-Way“ und weiterhin unfallfreies Arbeiten.

Dieter Röder, StBG

Direktor Arnaud de Berail bei seiner Ansprache an die Belegschaft
Direktor Arnaud de Berail bei seiner Ansprache an die Belegschaft
Während der Veranstaltung hatte jeder Mitarbeiter Gelegenheit, das StBG-Hautmobil zu besuchen, um sich über die Themen Hautschutz und Hautpflege zu informieren
Während der Veranstaltung hatte jeder Mitarbeiter Gelegenheit, das StBG-Hautmobil zu besuchen, um sich über die Themen Hautschutz und Hautpflege zu informieren