Erfolgreiches Geschäftsjahr bei Liebherr

Die Weltwirtschaft ist im Jahr 2007 mit mehr als 4 Prozent erneut kräftig gewachsen. Wichtige Impulse kamen aus dem Euroraum und aus den Schwellenländern Südostasiens, deren Bruttoinlandsprodukte wieder deutlich anstiegen. In den USA und in Japan kühlte sich die Konjunktur hingegen ab. Der Welthandel entwickelte sich ebenfalls etwas schwächer als im Vorjahr.

Das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum nahm mit einer Wachstumsrate von 2,6 Prozent ähnlich stark zu wie im Vorjahr. Die europäische Bauwirtschaft entwickelte sich ebenfalls positiv, büßte allerdings an Dynamik ein. Während sich die Baukonjunktur in Westeuropa etwas abkühlte, hielt das Wachstum der Branche in Osteuropa an.

Die positive Entwicklung der Weltwirtschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr maßgeblich zum dynamischen Wachstum der Firmengruppe Liebherr beigetragen. Insgesamt nahm der Umsatz um 15,7 Prozent oder 1.018,0 Millionen € auf 7.491,0 Millionen € zu. In allen Produktsparten und in fast allen Absatzregionen wurden Steigerungen erzielt.

Der Umsatz mit Baumaschinen stieg um 18,2 Prozent oder 770,3 Millionen € auf 4.993,0 Millionen € an. Der Baumaschinenanteil am Gesamtumsatz der Firmengruppe hat sich damit von 65,2 auf 66,7 Prozent erhöht.

In der Sparte Erdbewegung und Mining wurde eine Steigerung um 14,8 Prozent oder 316,1 Millionen € auf 2.456,2 Millionen € erzielt. In der Sparte Fahrzeugkrane nahm der Umsatz um 18,4 Prozent oder 252,6 Millionen € auf insgesamt 1.626,0 Millionen € zu. Am dynamischsten ist die Sparte Baukrane und Mischtechnik gewachsen. Insgesamt wurde mit diesen Produkten ein Umsatzzuwachs von 28,4 Prozent oder 201,6 Millionen € auf 910,8 Millionen € realisiert.

In Westeuropa, der nach wie vor bedeutendsten Absatzregion der Firmengruppe, nahm der Umsatz um 13,0 Prozent oder 492,6 Millionen € auf insgesamt 4.284,0 Millionen € zu. Die Region hatte damit einen Anteil von 57,2 Prozent am Gesamtumsatz der Firmengruppe. In den drei größten westeuropäischen Absatzmärkten der Firmengruppe - Deutschland, Frankreich und Spanien - erzielte Liebherr jeweils deutliche Steigerungen.

In Osteuropa erhöhte sich der Umsatz um 32,1 Prozent oder 182,6 Millionen € auf 751,9 Millionen €. Die stärksten Wachstumsimpulse gingen von Russland aus. Aber auch in Polen, Rumänien, der Slowakei und Bulgarien nahmen die Verkaufserlöse überdurchschnittlich zu.

In Amerika erzielte die Firmengruppe eine Steigerung um 22,1 Prozent oder 184,4 Millionen € auf insgesamt 1.019,2 Millionen €. Besonders stark hat der Umsatz in den USA, in Brasilien und in Kanada zugenommen, den größten amerikanischen Absatzmärkten für Liebherr-Produkte.

Im Nahen und Mittleren Osten wurde der Umsatz um insgesamt 38,6 Prozent oder 98,1 Mil-lionen € auf 352,3 Millionen € gesteigert. Ausschlaggebend für diese Zunahme war in erster Linie die dynamische Geschäftsentwicklung in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

In der Region Fernost / Australien wurde der Vorjahresumsatz nicht erreicht. Insgesamt gingen die Verkaufserlöse um 3,5 Prozent oder 26,1 Millionen € auf 724,5 Millionen € zurück. Die Rückgänge in Südkorea, Australien und Japan konnten durch die dynamische Aufwärtsentwicklung in Märkten wie Singapur, den Philippinen oder Hong Kong nicht ganz kompensiert werden. In Afrika wurde der Umsatz um 31,7 Prozent oder 86,4 Millionen € auf 359,1 Millionen € gesteigert. Den höchsten absoluten Zuwachs in dieser Vertriebsregion erzielte Liebherr in Südafrika.

www.liebherr.com

Liebherr Radlader L 576 2plus2
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