Staubexplosionen in Elevatoren kostengünstig beherrschen

In Förderanlagen und Elevatoren entstehen, neben den Mahl- und Zerkleinerungsanlagen sowie Filtrations-und Abscheideranlagen, die meisten Staubexplosionen. Die Folgen sind verheerend, denn gegen Staubexplosionen ungeschützte Elevatoren tragen die anlaufende Explosion in die nachfolgenden Betriebseinrichtungen hinein. Die Folge sind Zerstörung von Silos, Filtern, usw. Weiterhin führt das gleichzeitige Aufplatzen der Elevatorschächte zu sekundären Staubexplosionen in den Betriebsgebäuden, die im schlimmsten Fall komplette Werksanlagen dem Boden gleich machen.

Der vorbeugende Explosionsschutz, so wie er in der ATEX Richtlinie geregelt ist, hat natürlich eindeutig und uneingeschränkt Vorrang vor Maßnahmen des konstruktiven Explosionsschutzes. Erst wenn der vorbeugende Explosionsschutz eine Staubexplosion nicht verhindern kann, kommt der konstruktive Explosionsschutz als Schutzmaßnahme zum Tragen.

Andererseits werden die bisher technologisch verfügbaren konstruktiven Schutzmaßnahmen für Elevatoren aus Kostengründen nur selten eingesetzt. Die Investitionskosten liegen hierfür oftmals um ein Vielfaches höher als die Investitionskosten für den Elevator selbst.

Rembe GmbH Safety + Control ist bekannt für wirksame, passive, d. h. ohne Hilfsenergie arbeitende konstruktive Explosionsschutzlösungen. Beispiele hierfür sind die Dreiteil-Berstscheiben und das Q-Rohr, das erstmals eine sichere, flammenlose Explosionsdruckentlastung in Betriebsräume hinein ermöglicht hat. Aufbauend auf dieser Erfahrung und in Zusammenarbeit mit einschlägigen Forschungsinstituten wurde der Q-Atomizer entwickelt.

Beim Q-Atomizer handelt es sich um ein selbstauslösendes Unterdrückungssystem zum Schutz gegen die Auswirkungen und vor Staubexplosionen in Elevatoren, Becherwerken, Transportschächten und Rohrleitungen.

Der Q-Atomizer wird aktiviert durch die Druckwelle der anlaufenden Staubexplosion im Elevatorschacht. Über diese Aktivierung schlägt eine Pendelklappe auf eine Löschmittelkartusche auf, wodurch Löschmittel freigesetzt wird. Gleichzeitig wird im Zusammenspiel mit der Pendelklappe und der besonderen Formgebung des Q-Atomizer-Gehäuses ein zusätzlicher Überdruck erzeugt, der das Löschmittel schlagartig in den Elevatorschacht treibt.

Dadurch wird die sonst verheerende Druckwelle der Staubexplosion im Q-Atomizer in mehreren Stufen zur Ablöschung der anlaufenden Staubexplosion umgewandelt. Die Kraft der Druckwelle aus der anlaufenden Staubexplosion wird idealerweise in kinetische Energie umgewandelt, die eine Löschmittel-kartusche öffnet. Der daraus entstehende Druck wird über eine besondere Strömungsmechanik als Treibmittel für das Einblasen des Löschmittels in den Elevatorstrang umgelenkt.

 Die speziell entwickelte Löschmittelzusammensetzung wurde insbesondere auf die entstehenden Staubexplosionsgemische in Elevatoren abgestimmt. Das Löschmittel hat gleichzeitig löschende und energiebindende Eigenschaften, so dass eine Explosion im Keim erstickt wird.

Der Q-Atomizer wird von einem faseroptischen Zustandsmelder redundant überwacht. Der Anlagenbetreiber wird automatisch informiert, sobald ein Ereignis stattgefunden hat. Nach einem Ereignis ist durch Reset der Pendelklappe sowie dem Tausch der Löschmittelkartusche der Q-Atomizer sofort wieder einsatzbereit.

Da weder Hilfsenergien noch komplizierte Mechanismen benötigt werden, gestaltet sich der Q-Atomizer als besonders wartungsfreundlich und kostengünstig. Das System benutzt die Energie der anlaufenden Explosion, um sich selbst zu aktivieren. Damit ist höchste Sicherheit bei minimaler Investition garantiert.

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Explosionsschaden in einem Futtermittelwerk
Explosionsschaden in einem Futtermittelwerk
Q-Atomizer am Elevator
Q-Atomizer am Elevator
Q-Atomizer im Betrieb
Q-Atomizer im Betrieb
Q-Atomizer nach einem Ereignis
Q-Atomizer nach einem Ereignis