HeidelbergCement kann zulegen

Der Bauboom in Osteuropa, Asien und Afrika hat dem weltweit viertgrößten Zementhersteller HeidelbergCement über die Flaute in Westeuropa und in Nordamerika hinweggeholfen. „Wir sind aufgrund unserer breiten geografischen Aufstellung zuversichtlich, 2007 das dritte Jahr in Folge prozentual zweistellige Zuwächse bei Umsatz und Ergebnis zu erreichen“, sagte Vorstandschef Bernd Scheifele am Montag. Gebremst von einem verhalteneren Wachstum im zweiten Quartal legte der Umsatz in der ersten Jahreshälfte 2007 um 12,5 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro zu. Erlöszuwächse durch die Einbeziehung weiterer Zementwerke etwa in Indien in die Bilanz wurden von den negativen Wechselkurseffekten durch den starken Euro aufgefressen. Auch das operative Ergebnis wuchs im Frühjahrsquartal weit langsamer als zu Jahresbeginn. Das Betriebsergebnis stieg um 12,5 Prozent auf 561 Millionen Euro.

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