Umweltbundesamt pro offenporigem Asphalt

In einer Presseinformation vom August 2006 hat das Umweltbundesamt (UBA) die lärmmindernde Wirkung einer zweischichtigen offenporigen Asphaltdeckschicht auf der B71 bei Augsburg hervorgehoben.

Das UBA teilt mit, dass sich die Lärmsituation an der Probestrecke bei Augsburg deutlich verbessert hat. In einem zwölfseitigen UBA-Bericht „Lärmwirkungen von Straßenverkehrsgeräuschen – Auswirkungen eines lärmarmen Fahrbahnbelages" stellt das UBA anhand einer Modellrechnung dar, dass durch das Aufbringen lärmarmer Asphaltbeläge mit Pegelminderungen von 6 Dezibel nur auf Hauptverkehrs- und Verkehrsstraßen der Anteil der deutschen Wohnbevölkerung, der Mittelungspegeln über 65 Dezibel ausgesetzt ist, um 7 Prozentpunkte auf 9 Prozent verringert werden kann. Zusammenfassend stellt der Bericht fest, dass optimierte lärmarme Asphaltstraßenbeläge zur Vermeidung des lärmbedingten Gesundheitsrisikos beitragen und in vielen Fällen ungestörten Nachtschlaf bei gekippten Fenstern ermöglichen.

Der Präsident des Deutschen Asphaltverbandes Franz Voigt stellte am Rande einer Verbandsveranstaltung in Bonn fest, dass die von der deutschen Asphaltindustrie entwickelten offenporigen Asphaltbeläge ein innovatives Produkt seien. Sie reduzierten nicht nur den Lärm an der Quelle, sondern trügen auch zur Verkehrssicherheit bei, da sie das Entstehen von Sprühfahnen bei Regen verhindern.

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