Holcim Deutschland verzeichnet positives Halbjahresergebnis

Die Bauwirtschaft hat ihre Flaute überwunden. Zum ersten Mal seit sieben Jahren werden die Umsätze in der Branche wieder steigen. Diese positive Entwicklung spürt auch die Holcim Deutschland Gruppe. „Die Auftragslage ist gut“, erklärt Karl Gernandt, Vorstandsvorsitzender der Holcim (Deutschland) AG. Witterungsbedingt verliefen die Geschäfte im ersten Quartal recht schleppend, jedoch wurden durch den guten Geschäftsverlauf im zweiten Quartal die Rückstände fast aufgeholt. Im ersten Halbjahr 2006 wurden die Nettoverkaufserlöse auf über 115 Millionen Euro und das Bruttoergebnis auf rund 40 Millionen Euro gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern fällt wie geplant positiv aus. Einen besonders erfreulichen Beitrag zur Geschäftsentwicklung lieferte der stark ausgebaute Bereich Transportbeton.

Der Ausblick für das Gesamtjahr 2006 fällt verhalten zuversichtlich aus: Die intern eingeleiteten Maßnahmen zur weiteren Effizienzsteigerung greifen und vieles wird von der weiteren Markt- und Preisentwicklung abhängen. Trotz der anziehenden Konjunktur liegen die Preise und Margen in der Zementbranche weiterhin auf einem zu niedrigen Niveau. Verschärfend kommen die drastisch gestiegenen Kosten für Energie und Rohstoffe hinzu. „Wenn wir künftig wieder auskömmliche Margen erzielen wollen, dann kommen wir im Jahr 2007 um deutliche Preissteigerungen nicht herum“, erklärt Gernandt.

Holcim Deutschland ist für die Zukunft gut aufgestellt: Im September nimmt in Brunsbüttel das Exportterminal seinen Betrieb auf und wird von dort internationale Kunden mit Zement- und Hüttensandprodukten beliefern. Im November wird in Salzgitter eine zweite Granulationsanlage für Hüttensand in Betrieb genommen, um die Strategie der umweltschonenden Zementproduktion nachhaltig zu sichern.

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Holcim Zementwerk Lägerdorf
Holcim Zementwerk Lägerdorf