www.steine-und-erden.net > 2005 > Ausgabe 5/05 > Kosteneinsparung durch neues Energiemanagement-System

[Die Industrie der Steine + Erden]






Kosteneinsparung durch neues Energiemanagement-System

Die Betreiber von Aufbereitungsanlagen stehen unter einem immer stärker werdenden Preisdruck bei ständig steigenden Produktionskosten, verursacht unter anderem durch explosionsartig ansteigende Energiepreise. Wöhwa bietet ein neuartiges, einfach integrier- und frei programmierbares Energiemanagement-System für Betreiber von Aufbereitungsanlagen an.

Problem und Lösung Liegt man als Betreiber einer Aufbereitungsanlage mit der Energieaufnahme der Anlage einmal kurzfristig über der mit dem Energieversorgungsunternehmen vereinbarten Anschlussleistung, kommt das teuer zu stehen. Ein einmaliger Ausrutscher kann also schon erheblich höhere Energiekosten verursachen.

Die komplette Leistungsaufnahme einer Aufbereitungsanlage wird kontinuierlich im 15-Minuten-Takt vom Wöhwa Energiemanagement-System gemessen. Dies ist genau die gleiche Vorgehensweise wie der Energieversorger.

Die komplette Aufbereitungsanlage ist in einzelne zu- und abschaltbare Anlagenbereiche/-gruppen eingeteilt, wobei die Einteilung jeweils vom Aufbau Ihrer Anlage abhängt. Diese Anlagenteile/-gruppen werden vom Energiemanagement-System in einer Liste mit festgelegten Prioritäten verwaltet, die durch den Betreiber der Anlage auf einfachste Art und Weise vorgegeben werden können. Wenn sich die komplette Anlage knapp unterhalb der mit dem Energieversorger vereinbarten Anschlussleistung befindet, wird ein Anlagenteil vom Energiemanagement automatisch abgeschaltet.

Welcher Anlagenteil heruntergefahren werden soll, wird über die Prioritätenliste des Systems vorgegeben. Diese Liste gibt dem Betreiber volle Flexibilität über das Zu- und Abschalten von Anlagenteilen, um auf die entsprechende Auslastung und Auftragslage Rücksicht zu nehmen. Es muss eine verhältnismäßig große Menge an Splitt produziert werden, da ein großer Auftrag abgearbeitet werden muss. Es wäre in diesem Fall ungünstig, die Anlagegruppe Splitt bei der Überschreitung der Anschlussleistung abzuschalten. Also muss der Anlagengruppe Splitt vom Bediener eine hohe Priorität zugeordnet werden, dass diese nicht automatisch vom Energiemanagement bei Überschreitung der Anschlussleistung heruntergefahren wird.

Das Wöhwa Energiemanagement-System gibt dem Betreiber von Aufbereitungsanlagen die Sicherheit, dass die Leistungsaufnahme immer maximal an der Grenze zu der mit dem Energieversorgungsunternehmen vereinbarten Anschlussleistung der Gesamtanlage verläuft. So lassen sich Kosten, die in der Vergangenheit durch Leistungsüberschreitungen entstanden sind, in Zukunft vermeiden.

Auf einer Maske sieht man übersichtlich die
  • momentan verbrauchte Leistung im aktuellen Messintervall
  • den zu erwartenden Leistungsverbrauch im aktuellen Messintervall
  • die abgelaufene Zeit des aktuellen Messintervalls
  • die maximal verbrauchte Leistung innerhalb des Monats (Schleppzeigerfunktion)
  • die angemeldete Leistung, welche nicht überschritten werden darf
  • Prioritätenliste mit bis zu acht Gruppen und den dazugehörigen Zeitgliedern
  • Grafische Darstellung folgender Messgrößen
    • Leistungs-Istwert (grüne Kurve)
    • Prognose Leistung (blaue Kurve)
    • Angemeldete Leistung (rote Kurve)
    • Verstrichene Zeit (schwarze Kurve)
Bei der grafischen Darstellung kann der Zeitraum frei wählbar dargestellt werden.

www.woehwa.de



Anzeige des Wöhwa-Energiemanagementsystems
Anzeige des Wöhwa-
Energiemanagementsystems





Inhaltsverzeichnis Ausgabe 5/05 | Zurück zu unserer Homepage