www.steine-und-erden.net > 2004 > Ausgabe 5/04 > Unentbehrlich beim Baustoff-Handling: Gabelstapler und Anbaugeräte

[Die Industrie der Steine + Erden]






Unentbehrlich beim Baustoff-Handling: Gabelstapler und Anbaugeräte

Gabelstapler sind aufgrund ihres dreidimensionalen Arbeitsvermögens und der Fähigkeit, Lasten selbst aufzunehmen, aus dem innerbetrieblichen Transportgeschehen nicht wegzudenken.
Dabei werden Gabelstapler kaum irgendwo härter beansprucht als in der Baustoff-Industrie. Alle Hersteller sind daher ständig damit befasst, ihre Produkte zu optimieren und weiter zu entwickeln.
Dies gilt für die Antriebssysteme, das Handling, den Fahrerkomfort und sicherheitsrelevante Komponenten.
Wir informieren über neueste Entwicklungen bei Gabelstaplern sowie deren Anbaugeräten.

Erdgas gilt als Energieträger mit Zukunft. Es ist preiswert, sauber, umweltfreundlich und es stehen nahezu unbegrenzte Ressourcen zur Verfügung. Klar, dass es sich deshalb auch als Antriebsenergie für Gabelstapler empfiehlt. Als einziger Hersteller liefert Linde Material Handling eine wirtschaftliche und aufeinander abgestimmte Komplettlösung bestehend aus Erdgasstapler und schlüsselfertiger Erdgastankstelle.



Stapler und Tankstelle aus einer Hand

Erdgasstapler fahren umweltfreundlich, sparsam und mit so geringen Emissionen, dass ihr Betrieb sogar in geschlossenen Räumen zulässig ist. Allerdings: Grundvoraussetzung für eine Erdgasstaplerflotte ist eine Erdgastankstelle, denn vor dem Fahren kommt bekanntlich das Tanken.
Großer Vorteil für den Flottenbetreiber: Bei Linde bekommt er Fahrzeuge und Tankstelle im Paket aus einer Hand. Hier partizipieren die Aschaffenburger vom Know-how des Linde-Geschäftsbereiches Technische Gase. Das Gas für die Linde-Erdgastankstelle CNG 300-20-10 - CNG steht dabei für Compressed Natural Gas - wird konventionell wie bei jedem Heizungssystem aus dem öffentlichen Netz entnommen.
Allerdings wird das Gas, bevor es als Kraftstoff für die Stapler dient, aufbereitet, gefiltert und in zwei Stufen auf knapp 300 bar verdichtet. Für einen optimalen Wirkungsgrad des Hoch- und Niederdruck-Verdichters innerhalb der Tankstelle sorgt ein hydraulischer Antrieb mit druckabhängigen, verstellbaren Hydraulikpumpen.
Bevorratet wird das Erdgas in Hochdruck- Gasspeichern mit 600 Liter Volumen. Getankt wird mit einem Füllschlauch, der über eine Schnellkupplung an den Stapler angedockt wird. Dabei dauert der Tankvorgang etwa eine Minute und damit nicht länger als der eines Dieselstaplers. Zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen gewährleisten einen absolut zuverlässigen Tankstellenbetrieb.
Allerdings rechnen sich "Kleinstflotten" bei der erforderlichen Investition in eine Erdgastankstelle zumeist nicht. Als Faustregel mag hier gelten: Bei weniger als zehn Fahrzeugen ist das Erdgaskonzept nur in Ausnahmefällen wirtschaftlich. Im Gegenzug gilt: Je größer die Flotte, desto mehr profitiert der Betreiber von den niedrigen Energiekosten und den schier unbegrenzten Einsatzmöglichkeiten.
Erdgasstapler dürfen dank ihres überzeugenden Abgasverhaltens überall fahren; auch in geschlossenen Räumen und in unterirdischen Geschossen, wo beispielsweise Treibgasstapler nicht betrieben werden dürfen. Insofern empfiehlt sich der Erdgasstapler auch denjenigen als ernsthafte Alternative, die bei energieintensiven Einsätzen den Batteriewechsel beim Elektrostapler gerne umgehen würden.
Wer sich heute für die vielen Vorteile einer Erdgas-Staplerflotte entscheidet, kann mit Sicherheit darauf bauen, dass sich daran auch in Zukunft nichts ändert. Denn die bisher geltende Befristung der Mineralölsteuerbegünstigung für Erdgas endet nicht wie im Falle Flüssiggas am 31.12.2009, sondern wurde bis zum 31.12.2020 fortgeschrieben, um der Fahrzeugindustrie und den Betreibern die notwendige Investitionssicherheit zu garantieren.


Linde 39X
Leistungsstärke, Feinfühligkeit, Fahrerkomfort
und niedrige Betriebskosten machen den Linde 39X zum
idealen Stapler für die Baustoffindustrie


Erdgasstapler und Tankstelle
Linde Material Handling liefert dem Flottenbetreiber
mit einem Erdgasstapler und der darauf abgestimmten,
schlüsselfertigen Tankstelle eine wirtschaftliche
Komplettlösung aus einer Hand





Diesel-Stapler 39X: Robust, leistungsstark, feinfühlig

Mit der Baureihe 394 stellte Linde auf der bauma + mining 2004, der Internationalen Fachmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Baufahrzeuge, Baugeräte und Bergbaumaschinen das vorerst stärkste Mitglied seiner Staplerreihe 39X vor. Wie auch die Modelle mit 2,0 bis 3,5 Tonnen Traglast zählen seit der Vorstellung im Frühjahr die drei neuen Modelle Linde H40, H45 und H50 dank zahlreicher Technik-Innovationen bereits nach den ersten Monaten zu den Bestsellern.
Insbesondere in den klassischen Zielmärkten der Baureihe 394, wie z. B. der Baustoffbranche, soll die Erhöhung der Tragfähigkeit Umschlagleistung und Wirtschaftlichkeit steigern.
Wie schon von den etablierten Vertretern der Baureihe 39X bekannt, setzt Linde auch bei der neuen Baureihe auf das Konzept mit Protector Frame, bei dem Fahrerschutzdach und Rahmen eine hochstabile Einheit bilden. Diese Konstruktionsweise birgt Vorteile wie hohe Stabilität, gute Rundumsicht und gute aktive Sicherheit.
Außerdem erlaubt es dieses Konzept dank der Stabilität des Fahrerschutzdaches, die Neigezylinder oben am Dach anzubringen und nicht wie konventionell unten am Rahmen.
Dies führt zu mehr Stabilität im Hubmast, und erlaubt den Einsatz schlanker Hubmastprofile. Für den Fahrer heißt das: bessere Sicht, mehr Sicherheit beim Stapeln und damit ein deutliches Plus an Umschlagleistung.
Außerdem rückt der Hubmast, der bei diesem Konzept direkt auf der Antriebsachse steht, deutlich näher an die Kabine.
Dadurch rückt auch die aufgenommene Last näher an den Fahrzeugschwerpunkt mit dem positiven Effekt deutlich reduzierter Lastmomente. So kann das Gegengewicht leichter ausfallen, was das Gesamtgewicht des Fahrzeuges um einige hundert Kilogramm verringert, die Fahrleistungen optimiert und den Verbrauch senkt.
Der Blick in die Kabine zeigt eine komfortable Arbeitsumgebung. Das fängt bei einer hochwertigen Verarbeitung und Materialauswahl an, geht über ergonomisch gestaltete Bedienelemente und eine Komfortausstattung mit Heizung, Radio und Klimaanlage bis hin zu einem maßgeschneiderten Komfortsitz. In allen drei Modellen kommt die Linde Load Control (LLC) zum Einsatz. Diese elektronische Hydraulikansteuerung setzt neue Maßstäbe in Sachen Präzision und Feinfühligkeit. Die Bedienkräfte für die beiden Steuerhebel ließen sich dank der elektronischen Hydraulikansteuerung im Vergleich zur mechanischen Betätigung um 85 Prozent reduzieren.


Linde-Stapler
Kraftvoll, dynamisch und trotzdem feinfühlig:
Bis 5 Tonnen Tragfähigkeit reicht jetzt die
Linde-Staplerreihe 39X





Kalmar weltweit führend im Schwerlastumschlag

In den vergangenen sechs Monaten konnte Kalmar seine Stellung als weltweit führender Lieferant von Ausrüstungen für den Umschlag von Schwerlasten in Häfen und Industrieunternehmen weiter ausbauen.
Tarmac Concrete in Großbritannien, ein Unternehmen des weltweit führenden Bergbau- und Mineralspezialisten Anglo American plc., hat seinen Fuhrpark an 10-Tonner Kalmar-Gabelstaplern erneut durch den Kauf von weiteren sieben Einheiten aufgestockt.
Die Fahrzeuge dienen der Hantierung unterschiedlichster Steine, Betonteile, Backstein- und Ziegelprodukte.


Kalmar-Gabelstapler
Mit Kalmar-Gabelstaplern ist der
Schwerlastumschlag ein Leichtes





Neue Baureihe von Kalmar verbindet Technik und Effizienz

Kalmar hat eine neue Baureihe von 5 bis 9 t Gabelstaplern auf den Markt gebracht, die mit neuester Technik ausgestattet sind und sich durch neue Konstruktionsmerkmale, Antriebe und Fahreigenschaften sowie einer Reihe neuer konstruktiver Lösungen auszeichnen.
Das neue Design verleiht den Staplern ein deutliches Profil. Bemerkenswert ist das besonders große Sichtfeld, das die neue Baureihe dem Fahrer bietet. Die Gegengewichte sind sanft abgerundet und so angepasst, dass sie dem Fahrer eine maximale Sicht nach hinten ermöglichen. Vorn sind die Zylinder und Schläuche so positioniert, dass sie die Sicht so wenig wie möglich einschränken.
Außerdem neu ist die Fahrerkabine "Spirit Delta Space" - eine extrem geräumige Fahrerkabine mit Platz für jede erdenkliche Zusatzausrüstung. Die wichtigste Neuerung in dieser Fahrerkabine ist der Fahrersitz, der um 180° in jede Richtung gedreht werden kann, was dem Fahrer jederzeit die Einnahme einer optimalen Fahrposition ermöglicht.
Lenkrad, Lenksäule, Pedale und Instrumente sind auf einer drehbaren Plattform angebracht. Mit Hilfe einfacher Bedienelemente kann der Fahrer seinen Sitz schnell und einfach in alle Richtungen drehen und so in der für die jeweilige Aufgabe besten ergonomischen Position zu arbeiten. Das Ergebnis ist ein besseres Sichtfeld sowie die Verringerung des Schadensrisikos für Fahrer und Güter.
Angeboten werden ferner die Fahrerkabinen Spirit Delta, die weiterentwickelt wurde und nun breiter und damit geräumiger ist, und die neue FlexCab/FlexGuard. Dies ist eine robuste und flexible Lösung, die im Grunde aus einem Überrollbügel mit stabilen Profilträgern besteht. Fenster und Türen können je nach Bedarf des Kunden und klimatischen Bedingungen eingesetzt werden.
Darüber hinaus wurden auch zwei neue Turbo-Dieselmotoren von Perkins eingeführt - ein für die leichteren Fahrzeuge der Baureihe geeigneter 4-Zylinder-Motor und ein 6-Zylinder-Motor für die schwereren.
Hydrostatische Antriebe ermöglichen ein ruhiges Fahren mit hoher Präzision und eine von der Geschwindigkeit unabhängige Hubfunktion. Kalmar bringt jetzt zwei neue hydrostatische Antriebssysteme auf den Markt. Beim elektronisch gesteuerten hydrostatischen Antrieb sind Motor, Getriebe und Hydraulik in ein und demselben System integriert. Schnelle Prozessoren und drehzahlgesteuerte Leistungsabgabe ermöglichen ein sofortiges Ansprechen und eine stabile Steuerung. Für den Fahrer bedeutet das eine hohe Präzision verbunden mit kraftvoller Handhabung. Das zweite System ist ein traditioneller mechanisch gesteuerter Hydrostat, der ein gutes Fahrgefühl vermittelt.


Kalmar-Stapler
Für die neuen Kalmar-Stapler steht ein
speziell für den Treibgas-Antrieb entwickelter
neuer V8-Motor zur Verfügung


Einsatz des 7FDF 35 zum Granit-Transport
Einsatz des 7FDF 35 zum Granit-Transport





250.000 verkaufte Toyota-Stapler

Mit der Markteinführung der verbrennungsmotorischen Stapler der Generation 7 im Jahr 1999 reagierte Toyota auf die Anforderungen der Kunden. Bislang weltweit 250.000 verkaufte Stapler der Baureihe belegen Toyotas Erfolg. Toyota nutzt die Marktkenntnis und das Wissen um die speziellen Kundenanforderungen und stellt nun, basierend auf der Baureihe 7FDF/7FGF, drei Sondermodelle vor, die den typischen Einsatzbereichen dieser Stapler entsprechen.
Die Diesel- und Treibgasstapler der Baureihe 7FDF/7FGF mit Tragfähigkeiten von 1,5 bis 5 Tonnen und dem System für Aktive Stabilität (SAS) bieten sowohl dem Betreiber als auch dem Anwender zahlreiche Nutzen, wie hohe Sicherheit, Zuverlässigkeit und Produktivität, die sich im täglichen Einsatz bezahlt machen. Das bislang weltweit einzigartige System für Aktive Stabilität (SAS) sorgt für hohe Sicherheit und Produktivität beim Staplereinsatz, indem es Instabilität bei Kurvenfahrt ausgleicht und für ein einfaches und sicheres Lasthandling sorgt.
Toyota stellt jetzt drei Sondermodelle dieser Baureihe vor, die auf typische Einsatzbereiche zugeschnitten sind.
Der Fahrerstapler: Wie der Name schon sagt, liegt bei diesem Modell der Ausstattungsschwerpunkt auf dem Fahrerkomfort. Durch hohe Ergonomie werden Stressfaktoren für den Fahrer reduziert, so dass dieser produktiver arbeiten kann.
Das OTC-Fahrerpaket steht im Mittelpunkt und zeichnet den Stapler durch zahlreiche anwendungsfreundliche Eigenschaften aus, wie zum Beispiel die Bedienung über in der Armlehne integrierte Minihebel zur einfachen und feinfühligen Bedienung und eine ergonomische Sitzposition durch den ORS-Sitz, der in alle Richtungen verstellbar ist und eine Lendenwirbelstütze, Schulterstützen und einen Automatikgurt besitzt.
Eine Windschutzscheibe bietet zusätzlichen Schutz und eine optimale Sicht nach vorne. Das Modell deckt Einsatzbereiche ab, bei denen der Fahrer die gesamte Schicht auf dem Stapler verbringt.
Der Alleskönner: Der Kunde wählt dieses Modell, wenn der Einsatzbereich des Staplers flexibel ist. Der Stapler muss sowohl im Innen- und Außeneinsatz einsetzbar sein und oftmals große Strecken zwischen den einzelnen Einsatzbereichen zurücklegen.
Mit einer Kombination aus SAS und Halbkabine sind Fahrer und Last optimal geschützt und für den kombinierten Innen- und Außeneinsatz gut gerüstet. Mit im Paket enthalten ist ebenfalls ein integrierter Seitenschieber.
Der Schlechtwetterstapler: Dieses Modell mit Stahlkabine wurde speziell auf Einsätze im Außenbereich zugeschnitten.
Der Fahrer sitzt geschützt in einer beheizbaren und geräuscharmen Innenkabine. Ein ergonomischer ORS-Fahrersitz mit Lendenwirbelstütze, Schulterstützen und Automatikgurt, Innenbeleuchtung und Rückspiegel runden das Paket ab und steigern die Produktivität im harten Außeneinsatz bei jedem Wetter.



Toyota DeLuxe Kabine für Diesel- und Treibgasstapler

Toyota hat eine neue DeLuxe Kabine auf den Markt gebracht, die Komfort, effiziente Bedienung und Sicherheit für schwere Staplereinsätze bietet. Bei schlechten Wetterbedingungen und in Einsätzen mit extremen Temperaturen, lauten Umgebungsgeräuschen sowie hoher Staubbelastung am Einsatzort sorgt die Toyota Kabine dafür, dass der Fahrer trotz der harten Anforderungen sicher und produktiv arbeiten kann.
Mit der Kabine entwickelte Toyota ebenfalls eine einzigartige Lösung, die einen hervorragenden Zugang zu den Wartungs- und Verschleißteilen zulässt.
Die Kabine wurde in Anlehnung an die Ansprüche der skandinavischen Märkte entwickelt und wird dort seit geraumer Zeit erfolgreich eingesetzt. Jetzt baut Toyota die Kabine für den gesamten europäischen Markt. Neben dem hohen Komfort für den Fahrer besitzt die Kabine, eine auf den Einsatz zugeschnittene, serienmäßige Ausstattung, die viele zusätzliche Stressfaktoren ausschaltet und die Effizienz des Arbeitseinsatzes steigert.
Das Auf- und Absteigen vom Stapler wird durch die sich weit öffnende Kabinentür sehr komfortabel. Der ergonomische Sitz ist gefedert, mit Nackenstütze und klappbarer linker Armlehne ausgestattet und gleicht während der Fahrt auf schlechter Fahrbahn Unebenheiten aus. Er lässt sich auf die Körpergröße des Fahrers einstellen.
Die Lenksäule kann in der Höhe und Neigung verstellt werden. Der Fahrer hat dadurch eine optimale Rundumsicht beim Transport und Heben von Lasten. Die Kabine wurde mit hochwertigen Dämmstoffen ausgestattet, so dass der Geräuschpegel bei geschlossener Kabine erheblich reduziert werden konnte - nur 75dB werden am Fahrerohr nach EN120553 gemessen.
Eine 6kW Heizung garantiert angenehme Temperaturen im Innenraum der Kabine, wenn Draußen klirrende Kälte herrscht.
Der Fahrer benötigt weder eine dicke Jacke noch Handschuhe. Er kann alle Hydraulikfunktionen stressfrei mit den Fingerspitzen über die Minihebel bedienen. Die Glasscheiben sind wärmeisoliert, so dass sie nicht beschlagen oder vereisen können. Im Sommer sorgt die Scheibe dafür, dass es im Innenraum nicht zu heiß wird.
Bei Einsätzen in extrem heißer Umgebung sorgt eine optionale Klimaanlage für angenehm kühle Temperaturen. Diese ist mit einem Feinstfilter ausgerüstet, der die Außenluft filtert.
Das Fahrzeug ist mit vier Arbeitsscheinwerfern ausgestattet, die in Arbeitsumgebungen, die schlecht ausgeleuchtet sind für eine optimale Ausleuchtung und ein sicheres Lasthandling sorgen.
Toyota entwickelte eine bislang einzigartige Lösung, die eine einfache und schnelle Wartung zulässt. Die Motorabdeckung des Staplers lässt sich in der Mitte teilen und zusammen mit den Türen zur Seite klappen (41° und 180°), so dass der Kundendienst uneingeschränkten Zugang zum Motorraum und allen Wartungs- und Verschleißteilen hat, ohne viel Platz und Zeit zu benötigen.



Still erweitert Produktpalette mit schweren Diesel- und Elektrostaplern

Die Hamburger Still GmbH hat ihr Angebot bei Staplern mit unterschiedlicher Antriebstechnik weiter ausgebaut. Neu in dem umfangreichen Programm sind die "schweren Jungs", die Dieselstapler R70-60, R70-70 und R70-80, die für Tragfähigkeiten von sechs, sieben und acht Tonnen ausgelegt sind.
Ebenso neu sind die vier Typen der Elektrostapler-Baureihe R60, die ebenfalls schwere Lasten zwischen 5,5 und 8,0 Tonnen (R60-55, -60, -70 und -80) bewältigen.
Insgesamt sind alle Geräte kompakt ausgeführt, um die Wendigkeit und Übersichtlichkeit am Einsatzort zu erhalten und so Arbeitssicherheit und -geschwindigkeit zu erhöhen. Dazu trägt zusätzlich das abgerundete Heck bei, das eine gute Übersicht bei Rückwärtsfahrten und so ein sicheres Rangieren ermöglicht.
Den Fahrerplatz bietet Still in vier Kabinenvarianten an, die von einem einfachen Schutzdach bis hin zur Vollkabine reichen.
Damit wird eine individuelle Anpassung des Fahrzeugs an die gegebenen Einsatzverhältnisse erzielt. Die Schutzdachstreben sind in allen Fällen gedreht, so dass eine optimale Sicht auf die angehobene Last bzw. auf die Gabeln beim Ein- oder Ausstapeln ermöglicht wird. Auch bei der Kabinenversion sorgen große Glasscheiben und schmale Rahmenprofile für beste Sicht- und Arbeitsverhältnisse.
Die kippbare Kabine ist komplett gummigelagert mit dem Rahmen verbunden, wodurch Motorvibrationen und Bodenunebenheiten gedämpft und der Fahrkomfort erhöht werden.
Insgesamt ist der Arbeitsplatz ergonomisch durchgestaltet, so dass ein ermüdungsfreies Fahren auch bei längeren Einsätzen gewährleistet ist. Das trägt zur Konzentration des Fahrers bei und erhöht damit insgesamt die Sicherheit.
Beste Wartungs- und Servicezugänglichkeit ist durch zwei Faktoren garantiert: Die großen Motorhauben sind links und rechts nach oben zu öffnen, ebenso kann bei der Kabinenversion die gesamte Kabine zur Seite gekippt werden. Das bedeutet unter dem Strich auch eine Zeit- und Kostenersparnis.
Als Motor fungiert bei allen Dieselstaplern das Modell Perkins 1104C-44T 74 kW - eine Vierzylinder-, 4,4-Liter-Turbomaschine, die mechanisch reguliert wird und sich durch niedrigen Kraftstoffverbrauch und ein hohes Drehmoment auszeichnet. Der hydrostatische Antrieb setzt dieses Drehmoment direkt um, was die Steigfähigkeit der Stapier verbessert.
Die Elektrostapler bringt ein Fahrmotor mit 31 kW in Schwung, deren Power aus bewährten Batterien gespeist wird, deren Ladekapazität zwischen 960 und 1.440 Amperestunden (Ah) den jeweiligen Aufgaben und Lasten angepasst sind. Das Fahrverhalten bei allen Staplern ist sehr gut, sie reagieren gleichermaßen schnell auf mehr "Gas" und erlauben so ein feinfühliges Manövrieren.
Das Bremssystern besteht aus je einer voll gekapselten Lamellenbremse links und rechts in der Vorderachse (Betriebsbremse) und einer Feststellbremse. Die Lamellenbremsen werden über ihren speziellen Ölkühlkreislauf permanent gekühlt. Das bedingt ein zuverlässiges und kraftvolles "Zupacken" der Bremse auch bei schweren Einsätzen und dauerhaft hohen Umschlagsleistungen.
Die Feststellbremse hat eine eigene Bremsscheibe. Sie wird automatisch festgesetzt, sobald der Hydraulikdruck abfällt, der die Bremsbeläge beim Fahren auseinander drückt. Dieses geschieht automatisch beim Abstellen des Motors oder beim Betätigen des Parkschalters.


Stapler
Eine einzigartige Lösung für die Wartung:
Die Motorabdeckung lässt sich in der Mitte teilen
und mit den Türen zur Seite klappen




Sitz Diesel-Stapler R 70 Elektro-Stapler R 60
Der Sitz ist gefedert, mit Nackenstütze und klappbarer Armlehne ausgestattet. Alle Hydaulikfunktionen werden über in der Armlehne integrierte Minihebel bedient. Für Außeneinsätze bestens geeignet: Die neuen Diesel-Stapler R 70 mit Tragfähigkeiten von 6,0, 7,0 und 8,0 Tonnen. Die neuen Elektro-Stapler R 60 für schwere Lasten von 5,5, 6,0, 7,0 und 8,0 Tonnen Tragfähigkeit.





Cat Telehandler: zum Hochstapeln gerüstet

Ob Land- oder Forstwirtschaft, Garten- und Landschaftsbau, Recycling, Hochbau oder Holzindustrie, die neuen Cat Telehandler der B-Serie können die vielfältigsten Einsätze bewältigen. Insgesamt stehen acht Modelle, angefangen vom Cat TH 220 B bis zum Cat TH 580 B, zum Lösen der Aufgaben rund um den Transport oder das Stapeln von Material bereit.
Den acht Maschinen mit einem Einsatzgewicht von 6,7 bis 14,3 Tonnen kommt bei den verschiedenen Einsatzbedingungen zugute, dass sie zum einen in großen Hubhöhen von 6,2 bis 17,0 Meter sorgfältig arbeiten können und Reichweiten von 3,2 bis 12,7 Meter erzielen.
Zum anderen beweisen sie in jeder Lage eine hohe Standfestigkeit. Geländegängig und leicht zu manövrieren sind die Teleskopstapler dank dem Allradantrieb sowie dem Lastschaltgetriebe und aufgrund von drei Lenkarten. Ihre kompakten Abmessungen verhelfen ihnen zu einer hohen Wendigkeit.
Alle Modelle werden vom Cat-Dieselmotor des Typs 3054E mit 4,4 Liter Hubraum angetrieben und verfügen über 73 kW (99 PS). Deutlich verlängert haben sich die Schmierintervalle und die Intervalle für den Öl- und Filterwechsel, die sich vor allem in niedrigen Betriebskosten und somit hoher Wirtschaftlichkeit für den Kunden niederschlagen.
Voll im Griff haben die Cat Teleskopstapler die Handhabung von Lasten von 2,8 bis 5,0 Tonnen, schließlich verfügen sie über einen Parallelhub. Durch die elektrohydraulische Steuerung lassen sich alle Funktionen des Auslegers und der Anbaugeräte gleichzeitig und direkt proportional mit nur einem Joystick bedienen, was ein präzises Absetzen der Last unter schwierigen Einsatzbedingungen möglich macht und außerdem zu mehr Sicherheit führt.
Die Fahrerkabine wurde nach ergonomischen Gesichtspunkten gestaltet, so dass der Innenraum ausreichend Platz bietet. Der luftgefederte Komfortsitz passt sich ganz dem Körper des Fahrers an, und für eine angenehme Arbeitstemperatur sorgt die optional erhältlichen Klimaanlage. Die neu gestaltete, sehr übersichtliche Instrumententafel informiert den Fahrer auf einen Blick über alle Betriebszustände. Alles in allem setzen in der Telehandler-Technologie die Modelle der Caterpillar B-Serie neue Maßstäbe.


Cat Telehandler
Aufgrund ihrer robusten Konstruktion sind die
acht erhältlichen Modelle der Cat Telehandler
für unterschiedlichste Einsätze gerüstet.





Hyster Flurförderzeuge: maßgeschneidert für Baustoffhandel

Standfest in jeder Lage müssen sie sein, Gabelstapler und Lagertechnikgeräte, die im Baustoffhandel eingesetzt werden. Von ihnen wird verlangt, schwere sowie sperrige Lasten mühelos und präzise umzuschlagen.
Starke Belastungen, denen die Geräte beim Heben und Transportieren von Ladungen mit hohem Gewicht und Volumen ausgesetzt sind, sollten ihnen nichts anhaben.
Diese Voraussetzungen erfüllen Flurförderzeuge von Hyster. Für Einsätze rund um den Baustoffhandel und die Steinzeugindustrie eignen sich der Hyster Schwerlast-Elektro-Deichselgabelhubwagen P3.0, der Elektro-Deichselgabelhochhubwagen S1.6, die Gabelstapler 3.20XML und 5.50XM sowie der Schwerlast-Dieselstapler 12.00 XM6, mit denen die Umschlagleistung weiter gesteigert werden kann.
Der Dieselstapler 12.00 XM6 kann Lasten bis 12 Tonnen in unterschiedlichen Hubhöhen bis zu 7000 mm sicher und präzise handeln. Dank seiner Superelastikreifen ist ein flexibler Einsatz sowohl im Freien als auch in der Halle möglich. Härteste Anforderungen meistert das Gerät ohne Anstrengung, da es die Hydraulikleistung und die Leistung des Perkins-Dieselmotors vollständig ausschöpft. Ein angenehmes Arbeiten stellt die Komfortkabine sicher, die beheizt werden kann, schallgedämpft ist und Stöße abfedert. Großzügig verglaste Fenster machen den Blick frei auf die zu verrichtenden Arbeitsvorgänge.


Hyster Gabelstapler 3.20XML
Für den Umschlag von schweren Lasten im Baustoffhandel
ist der Hyster Gabelstapler 3.20XML der Modellreihe Challenger
ausgelegt, für den der Geschäftsbereich Gabelstapler
der Zeppelin Baumaschinen GmbH auch günstige
Finanzierungskonditionen bietet.





Neue Gerätekombinationen von Kaup

In Betrieben der Steine und Erden-Branche werden sehr viele Klammergabeln eingesetzt. Sie gestatten zunächst den Transport palettierten Gutes. Sollen Bordsteine oder Verbundpflaster von diesen Paletten lagenweise abgenommen werden, steht häufig ein weiterer Stapler mit einem Steingreifer zur Verfügung. Je nach Anforderung im Betrieb ist dieser jedoch häufig nur unzulänglich ausgelastet, da weniger kommissioniert
als transportiert wird. Daher werden von den Anbaugeräte-Herstellern seit vielen Jahren Spannarme angeboten, die im Bedarfsfall auf die Gabeln aufgesteckt werden. Jetzt kann auch Lage für Lage abgegriffen werden.
Nachteil dieser Lösung ist der manuelle Aufwand des Aufsteckens. Der Fahrer muss von seinem Stapler heruntersteigen und die Spannarme, immerhin mit Gewichten von bis zu 30 kg, von Hand aufstecken. Vor allem in den Stapler-Märkten, in denen der Komfort für den Fahrer immer häufiger über den Staplerkauf mit entscheidet, stößt diese Kombination auf immer weniger Gegenliebe.
Deshalb konzipierte Kaup ein neuartiges Anbaugerät. Dieses erfüllt die Anforderungen - nämlich Transport palettierten Gutes und lagenweises Kommissionieren. Bei diesem Gerät handelt es sich um eine Klammergabel, kombiniert mit Steinklammerarmen.
Im Gegensatz zu den bisherigen Lösungen befinden sich die Steinklammerarme fest installiert am Gerät. Wird palettenweise transportiert, stehen die im Gabelknick an einem Lager angelenkten Steinklammerarme senkrecht nach oben, also parallel zum Gabelrücken.
Für das lagenweise Aufnehmen des Transportgutes werden die Klammerarme mit je einem Hydraulikzylinder auf das Tragteil der Gabel geklappt. Aus dem Palettentransportgerät wird jetzt eine Klammer, ohne dass der Staplerfahrer seinen Arbeitsplatz verlassen muss.
Die Klammerarme bestehen aus einem allseits geschlossenen U-förmigen Hohlprofil. Der Innenraum der Klammerarme ist mit Fett gefüllt und in ihn tauchen kleine Kolben ein. Wird nun ein Kolben stärker nach innen gedrückt, (durch Formatunterschiede des Klammergutes), so muss ein anderer Kolben eine ausgleichende Kompensationsbewegung machen. Damit werden praktisch alle Teile des Transportgutes mit
gleichem Druck geklammert, also sehr schonend transportiert. Die Polyurethan-Puffer auf den Kolben sind natürlich einem gewissen Verschleiß unterworfen. Sie sind jedoch im Bedarfsfall schnell zu tauschen.
Außerdem können sie in ihrer Ausführung (Polyurethan, Gummi oder Stahl) dem jeweiligen Einsatz angepasst werden.
Das dargestellte Gerät hat für Gabelarbeiten eine Tragfähigkeit von 2700 kg, für Klammerarbeiten eine von 1000 kg. Es sollte an einem Stapler mit mindestens 3,5 t Tragfähigkeit angebaut werden.
Ein Vorläufergerät für diese Kombination wurde von Kaup bereits vor mehreren Jahren für kleinere Betonbetriebe konzipiert. Auch dabei werden die Klammerarme auf das Tragteil der Gabel geschwenkt. An den Klammerarmen selbst ist je ein schwenkbares Prisma angebracht. Die Innenseite der Prismen ist zur Verbesserung des Reibungskoeffizienten und zur Verringerung des Flächendruckes mit einer Gummiplatte beschichtet. Damit können neben Gabelarbeiten Schachtringe, Schachtdeckel und Konen aufgenommen und von der Horizontalen um 90° in die Vertikale, oder umgekehrt, geschwenkt werden. Dabei handelt es sich um die Kombination einer Klammer die an den Klammerarmen die Druckplatten einer Rollenklammer besitzt.
Die Klammerarme sind dem Durchmesser des größten zu transportierenden Schachtringes angepasst, während der Öffnungsbereich der Klammer auch kleinere Durchmesser berücksichtigt.


Klammergabel
Klammergabel kombiniert mit Steinklammerarmen.
Das Bild zeigt das Abklappen der Steinklammerarme,
mit denen die oberste Lage von der Paletten
abgenommen wird.


Spezialklammer
Hier wurde durch Sonder-Spannarme eine Spezialklammer
zum Transport von Schachtringen. Es können Schachtringe
von 800 bis 1800 mm Durchmesser und mit bis zu
3500 kg aufgenommen
werden.





Stabau - Anbaugeräte für die Stein- und Betonindustrie

Die vom Spezialisten Schulte-Henke in Meschede hergestellten Geräte haben Tragfähigkeiten von 0,5 t bis etwa 30 t. Speziell für die Baustoff-Industrie gibt es eine Reihe von Standard-Anbaugeräten für die Handhabung
der verschiedensten Baustoffe:
Die Stabau-Steinklammer dient zum Transport von Hohlblöcken, Verbundpflaster, Schwerbeton, und Ziegelsteinen. Je nach Gewicht, Druckempfindlichkeit und Oberfläche der aufzunehmenden Steinpakete wird der Klammerkörper dimensioniert und ausgeführt. Um eine gleichmäßige Druckverteilung zu erreichen besteht sie aus einem starren Außen- und einem pendelnden Innenarm.
Als Druckelement stehen wahlweise Federbolzen mit Polyurethanbelag oder durchgehende Polyurethanleisten zur Verfügung.
Um eine Klammergabel flexibel einzusetzen kann sie mit aufsteckbaren Steinklammerarmen ausgerüstet werden.
In der Betonrohrherstellung werden zum Umlegen, Einlagern und Verladen häufig Stabau-Betonrohrklammern eingesetzt. Hiermit kann das Betonrohr liegend oder stehend geklammert werden und mittels integriertem Drehgerät 360° nach links oder rechts endlos gedreht werden. In Kombination mit einem Kippschlitten kann das Betonrohr zusätzlich um 90° nach vorne gekippt werden. Zur Erhöhung der Resttragfähigkeit des Staplers sind die Anbaugeräte auch als integrierte Ausführung lieferbar.
Schüttgutschaufeln werden zum Aufnehmen und Transportieren von Schüttgütern wie Sand, Splitt oder Kies eingesetzt.
Für besonders harte Einsatzfälle wie z. B. Aufnahme von Kiesbeton gibt es eine verstärkte Ausführung. Für gelegentliche Einsätze werden Schaufeln eingesetzt, die auf die Gabelzinken des Staplers aufgesteckt werden.
Neben den Standardgeräten für die Baustoffindustrie gibt es eine Reihe von Sonderlösungen, die auf die Bedürfnisse des Kunden exakt zugeschnitten sind. So werden zum Beispiel an eine hydraulische Klammergabel mit Seitenschub zwei hydraulisch klappbare Steinklammerarme angebracht.
Bei heruntergeklappten Armen lassen sich Steinpakete klammern, im hochgestellten Zustand können normale Gabelarbeiten ausgeführt werden.


Steinklammer von Schulte-Henke
Steinklammer von Schulte-Henke





Gabelstapler als Schaufellader

Ausgerüstet mit dem entsprechendem Zusatzgerät wird jeder Gabelstapler innerhalb kürzester Zeit zum Multitalent. Mit einer Schaufel ausgerüstet wird aus einem Gabelstapler ein Frontlader. Er lässt sich zur Aufnahme, zum Transport und zum Abkippen verschiedener Materialien verwenden.
Die Bauer GmbH aus Südlohn hat verschiedene Schaufeln in ihrem breiten Produktionsprogramm von Gabelstapler-Anbaugeräten.
Allen gemeinsam ist die einfache Aufnahme mit den Gabelzinken und die Sicherung gegen unbeabsichtigtes Abrutschen. Unterschieden wird zwischen mechanischen oder hydraulischen Ausführungen.
Die mechanischen Schaufeln werden per Seilzug vom Fahrersitz ausgeklinkt und abgekippt. Die Grundstellung wird durch das Absetzen auf den Boden wiederhergestellt. Verschiedenste Größen von 0,5 m bis 2,5 m. Inhalt sind dabei lieferbar. Bei hydraulischen Schaufeln erfolgt der Kippvorgang über die Gabelstaplerhydraulik. Ein dosiertes Vor- und Zurückkippen wird hierdurch gewährleistet.


Mechanische Schaufel
Mechanische Schaufel


Hydraulische Schaufel
Hydraulische Schaufel






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