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Gefährliches Pflaster: Die meisten Getöteten auf Landstraßen

Die Landstraßen sind die mit Abstand gefährlichsten Straßen. Im vergangenen Jahr starben 4.301 Menschen bei Landstraßenunfällen, das waren 63 Prozent aller Verkehrsunfallopfer.
Auf Landstraßen wird häufig zu schnell gefahren. Nicht angepasste Geschwindigkeit ist somit die Unfallursache Nummer Eins. Besonders junge Fahrer sind gerade nachts auf Landstraßen unterwegs. Unerfahrenheit, Selbstüberschätzung und Risikobereitschaft führen häufig zu schweren Unfällen, bei denen meist auch Mitfahrer zu Schaden kommen.
In den kommenden Herbst- und Wintermonaten ist mit schlechten Sichtverhältnissen, Nebel, glitschigem Laub auf der Straße und Glättegefahr zu rechnen. Landstraßen werden dann schnell zu unberechenbaren Rutschbahnen mit hoher Schleudergefahr und verlängerten Bremswegen.
Beim Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Fahrzeug sind oft Linksabbiegersituationen oder Überholmanöver die Ursache. Die spezifischen Risiken auf Landstraßen bedeuten in vielen Fällen, dass der Autofahrer langsamer als die zulässige Höchstgeschwindigkeit fahren muss.




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