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[Die Industrie der Steine + Erden]






Hoher Kostendruck bei stabilem Kalkmarkt

Auf der Jahresversammlung des Bundesverbandes der Deutschen Kalkindustrie in Wien beleuchtete der Vorsitzende, Dr. Herbert Müller-Roden, die wirtschaftliche Situation der Kalkindustrie: Der Gesamtabsatz ungebrannter Kalkerzeugnisse im Jahr 2003 ist um vier Prozent gesunken. Hingegen hat sich der Markt für gebrannte Kalkprodukte 2003 stabilisiert. Trotz leichter Absatzrückgänge zu Beginn des Jahres rechnet die Kalkindustrie mit einem unveränderten Marktvolumen im Gesamtjahr 2004. Große Sorgen bereiten der Kalkindustrie hingegen die weiter steigenden Brennstoffkosten. So hat sich der Preis für Koks - ein wichtiger Energieträger für das Kalkbrennen - innerhalb von knapp zwei Jahren um mehr als das Fünffache nach oben entwickelt. Der Index der Erzeugerpreise für Erdgas - ein weiterer wichtiger Brennstoff für die deutsche Kalkindustrie - hat sich in den letzten Jahren verdoppelt.
"In einer solchen Zwangslage habe ich die Kalkindustrie noch nicht erlebt", bewertete Dr. Müller-Roden die Lage. Die Kalkindustrie sieht kurzfristig große Schwierigkeiten, die Preise für Kalk stabil zu hatten.
Sieger des seit 1970 stattfindenden Arbeitssicherheitswettbewerbs des Bundesverbandes ist in diesem Jahr die Firma Fels-Werke GmbH, Werk Saal.
Silberne Urkunden erhielten Rheinkalk GmbH, Werk Flandersbach und Rheinkalk GmbH, Werk Hönnetal. Urkunden in Bronze gingen an Fels-Werke GmbH, Werk Schraplau, Fels-Werke GmbH, Werk Münchehof, und Fels-Werke GmbH, Werk Rüdersdorf.




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