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ExxonMobil Production vergab Sicherheitspreis: 15 Millionen Arbeitsstunden ohne Unfall

Die hannoversche ExxonMobil Production Deutschland GmbH, die sämtliche betrieblichen Aktivitäten der BEB Erdgas und Erdöl GmbH und der Mobil Erdgas-Erdöl GmbH wahrnimmt, konnte anlässlich der 1. ExxonMobil Production Sicherheitskonferenz auf eine beeindruckende Leistung zurückblicken: Seit 15 Millionen Stunden ohne meldepflichtigen Arbeitsunfall!
Sicherheitsprogramme, ausgesuchte Schutzausrüstungen und in erster Linie die Bewusstseinsbildung und das Engagement der Mitarbeiter waren der Schlüssel zum Erfolg. Die in einem internen Wettbewerb eingereichten Sicherheitsprogramme aus den einzelnen Unternehmensbereichen wurden durch eine Jury bewertet und prämiert.
Geschäftsführer Dr. Gernot Kalkoffen präsentierte diese Erfolge anlässlich der Verleihung des "SHEAwards 2003" (Safety, Health & Environment-Sicherheitspreis) an die Abteilung Transport & Speicher (1. Preis operative Funktionen) und an die Erdgasaufbereitungsanlage Großenkneten (2. Preis) sowie an Operations
Elbe-Weser Gas (3. Preis). Ebenso konnte Dr. Kalkoffen an Production Support (1. Preis Servicefunktionen) einen der begehrten Awards verleihen. Diese Teilnehmer hatten sich im harten Wettbewerb zu anderen Bereichen des größten deutschen Produzenten von Erdgas und Erdöl durchgesetzt.
Insgesamt hat es, so führte Dr. Kalkoffen aus, im oben genannten Beobachtungszeitraum drei Unfälle mit Verletzungen gegeben, die jedoch nicht zu Krankheits- oder Ausfalltagen führten. Allerdings seien die Unfälle mit Kraftfahrzeugen eindeutig zu hoch: Es waren 18 Dienstwege- und 17 Wegeunfälle zu verzeichnen, wobei acht Dienstwege- bzw. neun Wegeunfälle in Zusammenhang mit einer Wildkollision standen.
Im laufenden Jahr 2004 setzt die ExxonMobil Production Deutschland GmbH ihre Schwerpunkte auf dem Gebiet des Arbeits- und Gesundheitsschutzes wie folgt:
  • verstärkte Konzentration auf die Basis der Unfallpyramide - den Beinaheunfällen, unsicheren Handlungen und kritischen Situationen,
  • weitere Förderung der verhaltensorientierten Sicherheit bei Mitarbeitern und Auftragnehmern bei gleichzeitiger Verstärkung des individuellen Engagements,
  • Durchführung von on- und off-the-job-Aktionen zur Förderung von SHE-Motivation und Bewusstsein (z.B. Aktion "Handverletzungen"),
  • Einführung des "Augen auf"-Systems zum Berichten von unsicheren Handlungen, Beinaheunfällen und kritischen Situationen,
  • Einführung eines neuen Systems zur Arbeitsplatzbeobachtung sowie
  • Defensiv-Driving-Trainings.
Das Ziel, so Dr. Kalkoffen, sei auch in Zukunft nach wie vor ganz klar: "Null Unfall". Dies gelte sowohl für eigene Mitarbeiter als auch für die der Auftragnehmerunternehmen. Den weltweiten Spitzenplatz des hannoverschen Unternehmens im ExxonMobil Konzern betrachte er dabei als große Herausforderung.

Dipl.-Geol. Heiko Nuß


Poster: Der Mensch im Mittelpunkt






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