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"Rücksicht ist besser": Neues Autobahnplakat wirbt für mehr Verständnis im Verkehr

Der Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Dr. Manfred Stolpe, hat am 16. Juli 2004 gemeinsam mit dem Präsidenten des Deutschen Verkehrssicherheitsrates, Prof. Manfred Bandmann, in Berlin das neue Autobahnplakat "Rücksicht ist besser" enthüllt. Mit dem Motiv soll eine Verbesserung des allgemeinen Verkehrsklimas erreicht werden.
"Ein faires Miteinander aller Autobahnnutzer kann erheblich dazu beitragen, dass weniger Menschen verunglücken", betonte Bundesverkehrsminister Stolpe. "Aggressives und rücksichtsloses Fahrverhalten setzt sich leider immer stärker durch: Die Zahl der wiederholt auffällig gewordenen "Raser", "Drängler" und "Ampel-Sünder" steigt, schwächere Verkehrsteilnehmer - vor allem unsere Kinder - werden dadurch stark gefährdet. Es sollte jedem Fahrer bewusst sein, dass in vielen Autos auch Kinder mitfahren."
Der DVR-Präsident wies darauf hin, dass Konkurrenzfähigkeit und Durchsetzungskraft in der heutigen Gesellschaft eine hohe Akzeptanz erfahren. Es sei daher um so wichtiger, Verkehrsteilnehmern für den Umgang im Straßenverkehr Werte wie Verantwortung, Verständnis und Rücksichtnahme zu vermitteln. Das Plakat könne dazu beitragen und Autofahrer in diesem Sinne sensibilisieren. Ziel sei, dass der eigene Fahrstil überdacht und unnötige Risiken vermieden würden.
Seit mehr als 20 Jahren steht die bundesweite Autobahnplakatierung unter der Federführung des Deutschen Verkehrssicherheitsrates.
Mit finanzieller Unterstützung durch den Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften wurden in den vergangenen Wochen knapp 300 Großplakate entlang der Autobahnen und weitere 360 an Raststätten aufgehängt.


Autobahnplakat
Das neue Autobahnplakat
"Rücksicht ist besser"





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