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Gesundheitsfragen im Internet

In puncto Gesundheitsinformationen ist das Internet nach Meinung der Europäer ein gutes Medium. So das Ergebnis einer Mitte April von der europäischen Kommission veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage. Danach sind Fachleute wie Ärzte und Apotheker sowie die traditionellen Medien wie Fernsehen, Zeitungen und Zeitschriften für die Europäer zwar nach wie vor die wichtigsten Quellen in Fragen der Gesundheit, jedoch nutzt diesbezüglich im Schnitt bereits fast jeder vierte Europäer auch das World Wide Web. In Dänemark ist es sogar jeder Zweite, dagegen in Spanien und Griechenland nur jeder Zehnte. Hierzulande werden von 24 Prozent der Bundesbürger gesundheitsbezogene Websites angeklickt. Dass die Europäer auf qualitativ hochwertige, nützliche und verlässliche Online-Gesundheitsinformationen zugreifen können, will die EU mit ihrem Aktionsprogramm im Bereich der öffentlichen Gesundheit und der Initiative eHealth sicherstellen, denn nach Meinung der Kommission ist vielen Europäern noch nicht bewusst, wie umfangreich das Internet differenzierteste Fragen zur Gesundheit zuverlässig beantwortet. Deshalb wurde jüngst von der EU-Kommission für Gesundheit und Verbraucherschutz für die Verbesserung des Informations- und Wissenstands in Gesundheitsfragen ein Etat von immerhin 312 Millionen Euro verabschiedet.

Abbildung: Wie viele Europäer nutzen das Internet, um sich über Gesundheitsfragen zu informieren?





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