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[Die Industrie der Steine + Erden]






A+A 2003

Verkaufsregal mit Arbeitshandschuhen
Logo A+A 2003
  Vom 27. bis 30. Oktober dreht sich in Düsseldorf alles um die Themen Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und betriebliche Sicherheit. Dann treffen sich auf dem Messegelände Fachbesucher aus der ganzen Welt bereits zum 25. Mal zur A+A, der internationalen Leitmesse für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit / Persönliche Schutzausrüstung und betriebliche Sicherheit. Für diese Themen ist die A+A mit ihrem Angebot der über 1.1000 Aussteller aus 49 Nationen die wichtigste Veranstaltung im Messekalender 2003.

Die A+A 2003 thematisiert Arbeitskleidung für Unternehmen aller Branchen. Dabei geht es nicht nur um Ausrüstungen für Feuerwehrleute und Sicherheitskräfte im Extremeinsatz, sondern ebenso um optimale PSA und funktionale Arbeitskleidung für Personal in Service, Wartung, Produktion und Logistik.

Funktion aus Sportkleidung wandert in die Arbeitswelt
Heute legen immer mehr Mitarbeiter Wert auf sinnvolle, funktionelle Arbeitskleidung oder Corporate Fashion. In ihrer Freizeit gehen die Menschen Joggen, Radfahren oder einfach nur mit dem Hund spazieren. Eine ständig steigende Zahl ist sportlich aktiv - und dabei bestens ausgestattet. Sportfachhändler, Medien und Freunde haben sie informiert und darüber aufgeklärt, was funktionelle Bekleidung leisten kann. Dass sie vor Auskühlung schützt, an wichtigen Stellen verstärkt und ergonomisch geschnitten ist, haben die meisten schon am eigenen Leibe erfahren. So ist es zu erklären, warum auch von Trägerseite permanent höhere Ansprüche an Arbeitskleidung gestellt werden.
Dabei ist Schutzkleidung keine Erfindung der Neuheit. Schon zu Beginn der Menschheitsgeschichte schützte man sich mit Fellen vor Kälte. Heute kann Corporate Fashion vereinfacht in zwei Sparten unterteilt werden. Zum einen gibt es die Persönliche Schutzausrüstung (PSA). Nach europäischen Vorgaben muss der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern eine solche Schutzausrüstung kostenlos zur Verfügung stellen. Sie dient als Schutz vor Gefahr und Unfällen, die lebensbedrohlich sein können. Zum anderen gibt es die Unternehmens- oder Berufsbekleidung, bei der neben der Schutz-Funktion die Optik besonders wichtig ist. Bei dieser Art von Bekleidung sorgen funktionelle Details wie praktische Taschen, ausgefeilte Schnitte, atmungsaktive Materialien, die gleichzeitig wasser- und winddicht sind, für das Wohlbefinden der Träger. Funktionelle Berufsbekleidung dient also dem einheitlichen Erscheinungsbild (Corporate Design), das ein Unternehmen nach außen vermitteln will, und zugleich auch der Gesunderhaltung und dem Wohlgefühl des Trägers. Zugleich wird die Motivation der Mitarbeiter gestärkt. Denn die einheitlich gestaltete Kleidung erzeugt ein Zusammengehörigkeitsgefühl, wobei die Qualität der eingesetzten Ware auch die Wertschätzung des Unternehmens gegenüber seiner Belegschaft zum Ausdruck bringt.

Funktionssystem durch Zwiebelprinzip
Optimal konzipierte Berufsbekleidung funktioniert nach dem Zwiebelprinzip, also einem System aus aufeinander abgestimmten Funktionsschichten. Aus thermophysiologischen und ganzheitlichen Gründen sind in der Regel drei Bekleidungsschichten sinnvoll. Die unterste Schicht ist Funktionswäsche (z. B. funktionelle Unterwäsche), die Feuchtigkeit von der Haut aufnimmt und sie nach außen abgibt. Man kühlt nicht aus und bleibt deshalb unempfindlich gegen Wind und Zugluft. So kann Zerrungen und Verspannungen vorgebeugt werden. Außerdem: Wer sich wohl fühlt in seiner Haut, wer nicht friert oder schwitzt, ist leistungsfähiger. Die zweite Sicht besteht gewöhnlich aus einem Fleece-Teil, das die Feuchtigkeit der Bodywear aufnimmt und nach außen weitergibt. Darüber hinaus Gewähr leistet es den Wärmeschutz. Die dritte und äußere Schicht schützt vor Wind und Regen, dabei ist auch sie atmungsaktiv.

Schuhe, mit denen Füße nicht ins Schwitzen kommen
Eine funktionelle Berufsbekleidung schließt das entsprechende Schuhwerk ein. Zwar gewährleisten die hierfür geltenden Vorschriften mittlerweile einen hohen Sicherheitsstandard, in puncto Wasserdichtigkeit und Klimakomfort hingegen sind ihre Vorgaben aber vergleichsweise noch gering. Einige Hersteller sind das schon einen Schritt weiter: Durch optimiertes Oberleder, Nahtmaterial und Klebstoffe haben sie die Komfort-Eigenschaften von Arbeitsschuhen extrem verbessert. Auf der A+A sollen jetzt Schuhe vorgestellt werden, die auch denen trockene Füße garantieren, die regelmäßig zwischen drinnen und draußen wechseln müssen, z. B. Sicherheitsfachkräfte oder Mitarbeiter von Zustelldiensten.
Entscheidend bei der Begutachtung der Kostenaspekte von Berufs- und Schutzbekleidung ist aber vor allem der Präventionsaspekt. Ein gutes Beispiel dafür ist ein mittelständischer Autowaschanlagenbetreiber aus Remscheid, der für seine Mitarbeiter wasserdichte und atmungsaktive Schutzkleidung beschaffte. Innerhalb eines Jahres reduzierte sich der Krankenstand um 30 %, die Mitarbeiter zeigten sich motivierter und die Kunden waren vom professionellen Erscheinungsbild beeindruckt.

A+A 2003: Spannendes Angebot mit vielen Facetten
Mit ihren Komponenten "Internationale Fachmesse", "Kongress", "Treffpunkt Sicherheit und Forum", präsentiert die A+A 2003 ein spannendes und vielfältiges Programm für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Auf der Fachmesse werden u. a. die Neuerungen im Bereich Persönliche Schutzausrüstung sowie Berufbekleidung vorgestellt, die auf den folgenden Seiten gezeigt werden.

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