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Tag der Ladungssicherung in Sachsen

Unzureichend gesicherte Ladung auf Fahrzeugen birgt enorme Gefährdungen des Lkw-Fahrers sowie aller anderen Teilnehmer am öffentlichen Straßenverkehr. Vor dem Hintergrund des ständig steigenden Anteils des Lkw-Frachtaufkommens, der wachsenden Anforderungen zum sicheren Transport von Ladung und nicht zuletzt der ständig steigenden Unfallzahlen aufgrund unzureichend gesicherter Ladung führte der Arbeitskreis Ladungssicherheit unter Schirmherrschaft von Staatsminister Rasch am 21. Juni 2003 auf dem SVG / ARAL Autohof Niederdorf bei Chemnitz den Tag der Ladungssicherung durch.
Unter Beteiligung kompetenter Partner wie z.B. dem Bundesamt für Güterverkehr, der Polizei Sachsen, dem Landesverband des Sächsischen Verkehrsgewerbes e.V., der Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltung, wissenschaftlichen Institutionen, der TUL-LOG GmbH, Herstellern von Ladungssicherungstechnik u.v.a.m. wurde ein breites Spektrum an Informationen zum Thema vermittelt.
Interessierte Firmen der Region - so auch einige Betonfertigteile herstellende Mitgliedsunternehmen der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft - nutzten die Möglichkeit, ihre beladenen Fahrzeuge inspizieren zu lassen. Am konkreten Lkw suchten Fachexperten, Spediteure und Lkw-Fahrer gemeinsam nach Verbesserungsvorschlägen für die Sicherung der Ladung. Anhand von Beispielen wurde demonstriert, dass bei Kenntnis der physikalischen Zusammenhänge und der Prinzipien des Fixierens der Ladung auf der Ladefläche eine optimale Ladungssicherung auch ohne großen Zurrmittel- und Zeitaufwand realisierbar ist. Die breite Palette vorgestellter Ladungssicherungsvarianten und -mittel sowie spezieller Fahrzeugaufbauten zur Ladungssicherung wurden von vielen Besuchern ebenso rege genutzt wie das Angebot von Fachvorträgen.
Der Tag der Ladungssicherung wird im nächsten Jahr - wieder mit Beteiligung der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft - wiederholt. Alle interessierten Unternehmen sind schon jetzt herzlich eingeladen.
Dr.-Ing. Bernd Schneider, StBG



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  Interessierte Firmen konnten überprüfen lassen, ob ihre Lkw auch sicher beladen waren   Man kann noch besser werden: Zwei Stehleitern könnten das Absturzrisiko verringern!   An Info-Ständen gab es Informationen über Zurrmittel und weitere Möglichkeiten, eine Ladung zu sichern  






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