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[Die Industrie der Steine + Erden]






Michael Kühne neuer Präsident

Herr Michael Kühne, Inhaber und Geschäftsführer des gleichnamigen Betonwerkes, Geretsried, wurde zum Präsidenten des Bayerischen Industrieverbandes Steine und Erden e. V. gewählt. Zu Vizepräsidenten wurden benannt: Mike Edelmann, Südbayerisches Portland Zementwerk Gebr. Wiesböck & Co. GmbH, Rohrdorf, und Wolfgang Liebscher, Firma Bernhard Glück, Kies-, Sand-, Hartsteinsplitt GmbH & Co., Gräfelfing.
In einer wirtschaftlich schwierigen Zeit des Baugewerbes will der neue Präsident sein Hauptaugenmerk auf die Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Baubereich richten. Kühne: "Das unselige bundespolitische Hickhack um die Eigenheimförderung muss ein Ende haben." Jeder Euro Eigenheimförderung löse 2 Euro Steuereinnahmen aus und verringere die Arbeitslosigkeit.
Der Straßenbau in Bayern seit sowohl bei den Bundesstraßen als auch bei den Staatsstraßen unterfinanziert. Kühne: "Hier schieben die Verantwortlichen in der Politik ein Problem auf Kosten der nächsten Generation vor sich her." Ähnlich sei die Situation im Abwasserbereich. Auf die Kommunen werde in den nächsten Jahren ein großer Sanierungsbedarf im Rohrleitungsnetz zukommen. Der neue Präsident stellte fest: "Die Deutsche Wirtschaft wird nur dann in Schwung in kommen, wenn auch die Lokomotive jeglicher wirtschaftlicher Aufwärtsbewegung, nämlich der Baubereich, wieder unter Dampf steht." Investitionen seien in der heutigen Zeit das Gebot der Stunde. Der konsumtive Bereich müsse drastisch zurückgefahren werden.




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