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Das Gipskartonplattenwerk Gyproc Peitz - 1000 Tage ohne meldepflichtigen Arbeitsunfall

Der Tag war für die Mitarbeiter der Gyproc GmbH in Peitz ein ganz besonderer Tag: Pünktlich zum Schichtwechsel rief Betriebsleiter Geldermann seine Mitarbeiter zusammen, um das Erreichen des ehrgeizigen Ziels zu verkünden: 1000 Tage ohne einen meldepflichtigen Arbeitsunfall im Betrieb! Und das bei einer Personalstärke von fast 100 Personen.
Als vor rund sieben Jahren dieses neue Gipskartonplattenwerk unmittelbar neben dem Braunkohlenkraftwerk Jänschwalde in Betrieb ging, waren nebenher schon viele vorbereitende Maßnahmen für einen erfolgreichen Einstieg gelaufen:
  • Die Mitarbeiter besitzen alle eine fundierte Berufsausbildung.
  • In den Gyproc-Produktionsstätten in Wijnegem und Hartershofen erfolgte eine umfassende Einarbeitung der neuen Mitarbeiter.
  • Durch die günstige Lage direkt neben einem REA-Gips-Erzeuger konnte auf die sonst üblichen sehr aufwändigen Lkw-, Bahn- oder Schiffstransporte verzichtet werden.
  • Bereits bei der Errichtung der Gebäude (175000 m3 umbauter Raum) wurde in starkem Maße auf die künftige Sicherheit am Arbeitsplatz geachtet.
  • Von Anfang an stehen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in der Unternehmensphilosophie ganz oben. So sind zur Unterstützung der leitenden Mitarbeiter auch zwei erfahrene Sicherheitsfachkräfte im Einsatz.

Die wenigen Unfälle in früheren Jahren wurden immer sofort und sehr gründlich ausgewertet. Es bestand ein großes Interesse daran, durch das Ermitteln der tatsächlichen Unfallursachen wirksame Maßnahmen zur Unfallverhütung einzuleiten. Unterstützung erhält die Betriebsleitung auch seitens des Betriebsrates und der Sicherheitsbeauftragten.
Diese nehmen regelmäßig an den angebotenen Weiterbildungsveranstaltungen teil. Somit hat sich das überzeugende Firmenkonzept schon in recht kurzer Zeit bewährt.
Die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft gratuliert der gesamten Belegschaft ganz herzlich zu dieser Leistung!
Dipl.-Ing. Volker Lang, StBG


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  Betriebsleiter Geldermann empfängt die Glückwünsche der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft   Bereits am Werktor werden die unfallfreien Tage gezählt  






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