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Firmengruppe Liebherr auch 2001 gewachsen

Trotz der im Laufe des Jahres immer ungünstiger werdenden Weltkonjunkturlage konnte die Firmengruppe Liebherr im Jahr 2001 eine weitere Erhöhung des Umsatzvolumens erreichen. Es wurde eine Steigerung um 143 Mio. oder 3,6 Prozent auf 4.129 Mio. erzielt. Während bei den Baumaschinen das Wachstum knapp 1 Prozentbetrug, konnten die übrigen Produktbereiche insgesamt eine Umsatzsteigerung von fast acht Prozent erreichen.
Der Weltabschluss der Liebherr-International AG weist einen Jahresüberschuss in Höhe von 147,3 Mio. (2000: 171,3 Mio. ) aus. Die Umsatzrendite beträgt 3,6 Prozent gegenüber 4,3 Prozent im Vorjahr. Das Eigenkapital der Firmengruppe wuchs auf 1.710,5 Mio. an und die Eigenkapitalquote konnte auf 52,2 Prozent erhöht werden.
Innerhalb des Baumaschinenbereiches wurde mit Bau- und Fahrzeugkranen ein Umsatzwachstum von 1,8 Prozent erzielt. Hierbei konnten deutliche Umsatzrückgänge auf den westeuropäischen Absatzmärkten durch einen starken Anstieg vor allem in Osteuropa und Amerika mehr als ausgeglichen werden.
Bei den Erdbewegungsgeräten, die die Produkte Bagger, Seilbagger, Radlader, Raupen und Muldenkipper umfassen und mit einem Umsatzanteil von knapp 30 Prozent die umsatzstärkste Produktsparte der Firmengruppe sind, blieb das Umsatzvolumen im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Ähnlich wie bei den Kranen wurden die konjunkturbedingten Rückschläge in den westeuropäischen Ländern durch ein stärkeres Wachstum in anderen Marktregionen wie Australien, Afrika und Osteuropa aufgefangen.
Mit dem Betonprogramm, das vor allem Transportbetonfahrmischer und Mischanlagen umfasst, konnte im Jahr 2001 ein leichtes Wachstum erzielt werden. Die Hauptimpulse kamen dabei aus der Region Naher und Mittlerer Osten.
Bei den Produktsparten ausserhalb des Baumaschinenbereichs entfällt der größte Umsatzanteil auf den Produktbereich Flugzeugausrüstungen, der Klimasysteme, Fahrwerke und Betätigungssysteme umfasst. Das stetige Wachstum der vergangenen Jahre konnte auch im Jahr 2001 fortgesetzt werden. Der Umsatz stieg um 12,2 Prozent oder 66,5 Mio. auf 613,5 Mio. an. Insgesamt nahm die Zahl der Beschäftigten im Verlauf des Jahres um 1.230 auf 20.642 zu.

500.000 Euro
Die Firmengruppe Liebherr spendete für die Beseitigung der durch die Flutkatastrophe entstandenen Schäden insgesamt 500.000 Euro.
Dieser Beitrag wurde verschiedenen Hilfsorganisationen bzw. Institutionen zur Verfügung gestellt.
Liebherr-Mobilbagger vor dem Reichstagsgebäude in Berlin
Liebherr-Mobilbagger vor dem Reichstagsgebäude in Berlin





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