Keine Konflikte mit dem Beifahrer!Die 26. Uniroyal-Verkehrsuntersuchung zum Thema Beifahrer zeigt die Beziehungen und Konflikte im Auto auf und dies sowohl aus der Sicht der Fahrer als auch der Beifahrer. Die entscheidende Frage, wie Beifahrer das Unfallrisiko beeinflussen, kann in der Studie nicht eindeutig beantwortet werden. Beifahrer können für den Fahrer eine Hilfe, aber auch eine Belastung darstellen.Die Wissenschaftler kommen zu der Aussage, dass Fahrer und Beifahrer oft weit davon entfernt sind, ein optimales Team zu bilden. Auslöser für Konflikte zwischen Fahrer und Beifahrer sind unterschiedlicher Natur. Für Fahrer erweist sich Kritik an ihrem Fahrstil seitens der Beifahrer als wichtigster Störfaktor. Kritik am Fahrstil des Fahrers vorzubringen, ist insoweit der größte Fehler, den ein Beifahrer aus der Sicht des Fahrers begehen kann. Eine besondere Empfindlichkeit legen in diesem Zusammenhang junge Fahrer an den Tag. Auf der anderen Seite ist der Fahrstil aber der zentrale Auslöser für Konflikte. Aus Sicht der Beifahrer ist der Fahrstil des Fahrers sogar entscheidend für die Konfliktsituation im Auto. Hierbei spielen vor allem zu dichtes Auffahren und zu schnelles Fahren eine zentrale Rolle. In den meisten Fällen führt die Anwesenheit von Mitfahrern zu einer Senkung des Unfallrisikos. In bestimmten Rollenkonstellationen sieht es allerdings anders aus: Junge männliche Beifahrer bewirken bei jungen männlichen Fahrern eine Steigerung des Tempos und fördern regelwidriges Verhalten. Dagegen üben Ältere und Kinder als Beifahrer im Auto einen positiven Einfluss auf den Fahrer aus. Die Wissenschaftler kommen zu Empfehlungen sowohl für den Fahrer als auch für den Beifahrer, deren Beachtung das Konfliktpotenzial senken und damit das Sicherheitspotenzial, das vom Beifahrer ausgehen kann, heben würde. Den Fahrern wird unter anderem empfohlen:
Den Beifahrern wird empfohlen:
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