www.steine-und-erden.net > 2002 > Ausgabe 5/02 > JCB schreibt in schwierigem Markt schwarze Zahlen

[Die Industrie der Steine + Erden]






JCB schreibt in schwierigem Markt schwarze Zahlen

Der Baumaschinenhersteller JC Bamford Ltd. mit Sitz im englischen Rocester hat im Geschäftsjahr 2001 einen Gewinn von 20,1 Millionen Pfund (31,2 Millionen Euro) erzielt.
Im Vorjahr waren es 41,6 Millionen Pfund. Der Rückgang ist eine Folge des Abschwungs in diesem Sektor: Der Weltmarkt für Baumaschinen und Baumaschinenausrüstung brach im Jahr 2001 um zehn Prozent ein.
Bei JCB fiel der Rückgang mit neun Prozent auf 807 Millionen Pfund (1,25 Milliarden Euro) etwas geringer aus. Damit konnte das Familienunternehmen seine Weltmarktstellung als fünftgrößter Hersteller von Erdbewegungsmaschinen weiter leicht ausbauen. Der Auslandsanteil am Umsatz liegt mit 72 Prozent leicht unter dem Vorjahreswert von 74 Prozent.
In Deutschland gingen die Umsätze des britischen Baumaschinenherstellers zurück. Allerdings war die Talfahrt auch hier bei weitem nicht so steil wie im Branchendurchschnitt: Der Markt für Baumaschinen und Baugeräte musste einen Umsatzrückgang von rund 20 Prozent verkraften, JCB in Deutschland von nur zehn Prozent.
Während andere Hersteller für 2001 Verluste melden, hat JCB dank konsequenter Einsparungen auch unter den sehr schwierigen Marktbedingungen schwarze Zahlen geschrieben. Diese Einsparungen werden sich auch auf das laufende Jahr positiv auswirken, das bislang von einer weiter anhaltenden Marktschwäche besonders in Nordamerika gekennzeichnet ist.




Inhaltsverzeichnis Ausgabe 5/02 | Zurück zu unserer Homepage