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Helfer der Flutkatastrophe bei Unfällen abgesichert

Anlässlich der Hochwasserkatastrophe an Donau und Elbe weist der Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG) auf die rechtliche Lage im Hinblick auf die Helfer sowie die Betroffenen vor Ort hin: Personen, die im Rahmen der Flutkatastrophe Hilfe oder Unterstützung bei Räum- oder Wiederaufbaumaßnahmen leisten, sind im Falle eines Unfalls durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. Ebenfalls versichert sind grundsätzlich alle Personen, die Nothilfe leisten. Die Leistungen werden in diesen Fällen von den öffentlichen Unfallkassen erbracht.
Die gewerblichen Berufsgenossenschaften kommen nach Arbeitsunfällen für die Ansprüche von Mitarbeitern auf, die in ihren Betrieben Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten leisten. Dies gilt auch für Personen, die im Betrieb nur vorübergehend mit solchen Arbeiten beschäftigt sind, unabhängig von der konkreten Dauer ihres Einsatzes.
Der direkte Weg von oder zur Arbeitsstätte ist ebenfalls durch die gesetzliche Unfallversicherung gedeckt. Müssen Personen in den betroffenen Gebieten auf Grund der Hochwasserkatastrophe Umwege zurücklegen, um gesperrte oder unbefahrbare Straßen zu umgehen, so gilt auch auf diesen Umwegen der entsprechende Versicherungsschutz.
Für weitere Auskünfte steht die BG-Infoline unter (01805) 18 80 88 zur Verfügung (Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, freitags von 8 bis 17 Uhr).




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