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Zementwerk Dyckerhoff: Markenzeichen für Arbeitssicherheit

Das im westfälischen Geseke gelegene Zementwerk Dyckerhoff stand im Juni diesen Jahres gleich zweimal im Blickpunkt der Öffentlichkeit: Zunächst überreichte der Leiter des Geschäftsbereichs Prävention, Dipl.-Ing. Helmut Ehnes, dem Betrieb offiziell den mit 7.500 Euro dotierten Förderpreis und kurz danach öffnete das Werk anlässlich des 75-jährigen Firmenbestehens seine Pforten für die Öffentlichkeit.
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz bilden in Geseke seit Jahren einen Schwerpunkt in der Firmenpolitik. Hier ziehen Führungskräfte, Belegschaft und Betriebsrat an einem Strang und schaffen es tatsächlich, zu den Besten ihrer Branche zu gehören.
Im Wettstreit um die niedrigsten unfallbedingten Ausfallzeiten konnte sich das Unternehmen gleich fünf Mal den begehrten ersten Platz im bundesweiten VDZ-Wettbewerb sichern (VDZ = Verein Deutscher Zementwerke). Fünf Mal den Platz eins, davon einmal drei Jahre unfallfreies Arbeiten an einem Stück - das ist in der Geschichte der Zementindustrie ungewöhnlich. Doch das allein war für das Erfolgsteam nicht genug: Ermuntert, gute Ideen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, beteiligten sich die Dyckerhoff-Mitarbeiter zum wiederholten Male am Förderpreis der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft. Dieses Jahr konnten sie jetzt den ersten Platz in der Kategorie "Organisation und Motivation" gewinnen.
In einer feierlichen Runde mit Vertretern des Werkes übergab Dipl.-Ing. Helmut Ehnes den begehrten Förderpreis an Dietmar Rickert. "Allein durch Führung 'von oben' erreicht man keine höhere Sicherheit", erklärte Ehnes bei der Übergabe. "Eine Sicherheitskultur muss im Betrieb gelebt werden".
Mit der Übergabe des Schecks wurde das Sinnbild des Förderpreises - eine aus Basaltlava behauene Skulptur - enthüllt.
Vier Tage später stand eine neue Feier ins Haus. Dyckerhoff Geseke konnte auf eine 75-jährige Firmengeschichte zurückblicken. Neben der klassischen Werkspräsentation bildete die Arbeitssicherheit einen Schwerpunkt der Jubiläumsfeier. Ein Höhensicherheitsunternehmen präsentierte eindrucksvoll, wie Verletzte in 40 m Höhe aus einem Silo geborgen werden können.
Mit dem BAUZ-Parcours demonstrierte die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft vor einem interessierten Publikum, was alles auf "wackligen" und "unebenen" Böden geschehen kann. Angeregt durch eine Tombola nahmen jung und alt am Sicherheitswettbewerb teil; etwa 1.000 Personen nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren.
Großes Interesse erweckte auch der Info-Stand der StBG. Unter dem Motto "Unser Erfolg - das Dyckerhoff-Team Geseke" präsentierten sich alle Mitarbeiter des Werkes auf einem großen Display. Arbeitssicherheit - das ist eine alte Weisheit - erfordert Teamgeist.

Dipl.-Ing. Heinz Bösel

Der Stolper-Parcours stieß - wie meistens - auf großes Interesse bei den Besuchern Eine "Schreibunterlage" zum Ausfüllen der Postkarte fand sich überall
Der Stolper-Parcours stieß
- wie meistens - auf großes
Interesse bei den Besuchern
Eine "Schreibunterlage"
zum Ausfüllen der Postkarte
fand sich überall


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