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[Die Industrie der Steine + Erden]






Nachrufe

Wilhelm Dietterle ist tot

Wilhelm Dietterle, der langjährige Vorsitzende des Bundesverbandes der Gips- und Gipsbauplattenindustrie, ist unerwartet verstorben. Der geschäftsführende Gesellschafter der Dietterle Baustoffwerke GmbH und Co. KG und der Eugen Dietterle KG verstarb plötzlich und unerwartet am 27. Juli 2001 im Alter von 64 Jahren.
Nicht nur die Gipsindustrie hat ihm viel zu verdanken. Wilhelm Dietterle war Vordenker und Visionär, gesuchter Berater und geschätzter Gesprächspartner. Seit 1979 war er Mitglied im Vorstandsausschuss des Bundesverbandes der Gips- und Gipsbauplattenindustrie, wurde 1986 in den Vorstand und 1987 zum Vorsitzenden des Bundesverbandes und der Forschungsvereinigung der Gipsindustrie gewählt.
Zu seinen größten Verdiensten sowohl für die Gipsindustrie als auch für den Umweltschutz gehört die Schaffung der Marktakzeptanz für den REA-Gips. Auf nationaler Ebene und in den seit Mitte der achtziger Jahre zunehmend wichtigen europäischen Gremien hat er gemeinsam mit den Verbandsmitgliedern den aus seiner Sicht notwendigen gesetzlichen Rahmen eingefordert und auch erwirkt.

E. F. Haver gestorben

Nur wenige Wochen nach der Vollendung seines 80. Lebensjahres verstarb am 14. Juli Eitel Fritz Haver. 48 Jahre lang stand er gemeinsam mit seinem Vetter Rudolf Haver, der im vergangenen Oktober verstarb, als persönlich haftender Gesellschafter an der Spitze des westfälischen Familienunternehmens Haver & Boecker, das er in dritter Generation leitete. Als Geschäftsführer der Drahtweberei förderte er die Stärkung dieses Produktionsbereichs und schuf einen Fachbetrieb der weltweiten Spitzenklasse.
Bis zu seinem Tod war Haver Chairman des Technischen Komitees ISO/TC 24 in Genf sowie stellv. Obmann des FNA Siebböden und Kornmessung im Deutschen Institut für Normung (DIN).



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