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Linde dokumentiert Anstrengungen bei Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz

Die Linde AG Werksgruppe Flurförderzeuge und Hydraulik (Linde FH) zählt sich zu den ersten deutschen Betrieben, die ihre Bemühungen im betrieblichen Umweltschutz veröffentlichten. In einer neuen Broschüre mit dem Titel „Mensch und Umwelt im Dialog“, schildert die Linde-Werksgruppe jetzt aktuelle Konzepte, Maßnahmen und Erfolge auf dem Weg zu mehr Umweltschutz und Arbeitssicherheit im Herstellungsprozess aber auch bei den produzierten Gabelstaplern. Neu ist die Beilage „Daten und Fakten 1991 – 2000“, die in Form von Kennzahlen die wichtigsten Entwicklungen verdeutlicht.
Bereits 1992 sei Linde als eines der ersten Unternehmen in Deutschland mit einer Umweltberichterstattung in Form einer Broschüre an die Öffentlichkeit getreten. „Bereits damals gehörte umwelt- und sicherheitsbewusstes Verhalten bei uns zum festen Bestandteil der täglichen Arbeit. Wir haben es systematisch weiterentwickelt und messen es heute in Kennzahlen“, konstatiert Christian Gottschalk, Leiter für Umweltschutz und Arbeitssicherheit bei Linde FH in Aschaffenburg. Umwelt- und sicherheitsbewusstes Verhalten gehen nach Ansicht von Gottschalk Hand in Hand, da sie sich an den selben Prozessen und Stoffströmen orientieren. Einen bedeutenden Schritt nach vorne gekommen sei Linde FH mit dem „ArGUS“-Managementsystem. Das Besondere: Das ArGUS-System (ArGUS steht für Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz) überträgt die Pflicht für Umweltschutz und Arbeitssicherheit durchgängig auf alle Führungskräfte und sorgt auf diese Weise für eine breite, betriebliche Umsetzung. Der systematische Ansatz bezieht die Prüfung neuer Anlagen, Verfahren und Stoffe sowie arbeitsplatzbezogene Gefährdungsanalysen ein, die in einem Betriebshandbuch dokumentiert und in betriebsinternen Audits regelmäßig überprüft und aktualisiert werden. Eine ausführliche Darstellung des ArGUS-Systems befindet sich in der Broschüre. Einen weiteren Schwerpunkt der Broschüre bilden ressourcenschonende und abfallvermeidende Verfahrenstechniken in Eisengießereien, hochwirksame Luftfilterung in Verbindung mit Energieeinsparung, systematische Lärmreduzierung und Wassersparmaßnahmen. Konkretisiert wird die Darstellung der erreichten Ziele mit Kennzahlen für den Umwelt- und Sicherheitsbereich im Zeitraum 1991 bis 2000.
Damit sich der Staplerfahrer voll auf seine Transportaufgaben konzentrieren kann und weniger schnell ermüdet, hat Linde die Ergonomie der Stapler immer wieder verbessert: Die Linde-typische Doppelpedalsteuerung (rechtes Pedal vorwärts, linkes Pedal rückwärts, Bremsen durch Fuß vom Gas nehmen), ein um 45 Grad schwenkbarer Sitz beim Linde-Panorama-Stapler, die komfortable Fahrerkabine, der individuell einstellbarer Komfortsitz und die neuentwickelte elektrische Ansteuerung des Hubgerüstes Linde-LoadControl sind Beispiele dafür.




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