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KOMATSU HANOMAG AG: Ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr

Anlässlich der ordentlichen Hauptversammlung der Komatsu Hanomag AG am 31. Juli 2001, konnte der Vorstandsvorsitzende Gerhard Lehnen abermals auf ein erfolgreich abgelaufenes Geschäftsjahr verweisen.
Trotz einer stagnierenden Nachfrage nach Baumaschinen im deutschen Markt sowie drastischer Belastungen aus dem Yen/Euro-Währungsgefälle konnte das Unternehmen einen Gewinn von 3,3 Millionen DM erzielen.
Insbesondere die Euro-Schwäche und ein stärker werdender Yen führten zu Kostensteigerungen für Importe von Fertigprodukten und Qualitätskomponenten aus Japan. Durch diese Belastung, die nicht in voller Höhe an den Markt weitergegeben werden konnte, wurde ein deutlich besseres Unternehmensergebnis verhindert.
Die Anzahl der ausgelieferten Baumaschinen stieg jedoch gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent auf 3662 Einheiten, der Umsatz um 4 Prozent auf 627,1 Millionen DM. „Damit wurde der Absatz von 1996 bis Ende 2000 um mehr als 60 Prozent und der Umsatz um mehr als 50 Prozent eindrucksvoll gesteigert“, so Lehnen.
Der Baumaschinenhersteller führt diese Erfolge zum einen auf eine klar strukturierte Unternehmensausrichtung zurück.
Straffe interne Abläufe und eine kundenorientierte organisatorische Neugliederung hätten zu mehr Schlagkraft am Markt geführt.
Zum anderen wurde die Marktposition im In- und Ausland durch die Aufnahme noch komfortablerer und leistungsstärkerer Qualitätsmaschinen weiter gefestigt. Des Weiteren konnten die für die Kunden im täglichen Wettbewerb immer wichtiger werdenden Lieferzeiten abermals deutlich reduziert werden.
Gleichwohl dämpfte Lehnen vor dem Hintergrund der bisherigen positiven Unternehmensentwicklung eine allzu übertriebene Erwartungshaltung der Aktionäre an das Geschäftsjahr 2001.



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