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[Die Industrie der Steine + Erden]






Wenn der Durst erst unerträglich ...

Wenn der Durst unerträglich wird, ist vielleicht nur der Zapfhahn verstopft – wahrscheinlicher aber ist, dass sich ein Diabetes („Zuckerkrankheit“) manifestiert hat.
Ärzte schätzen die Zahl der Diabetiker auf sechs Millionen, dass heißt rund sieben Prozent der gesamten Bevölkerung. Tendenz: steigend. Die meisten gehören zum Typ II, der überwiegend schleichend und ohne größere Beschwerden beginnt.
Deshalb wird mit einer Dunkelziffer von 50 Prozent gerechnet, also noch einmal zwei Millionen.
Dabei ist es enorm wichtig, die Krankheit möglichst frühzeitig zu entdecken, um Folgekrankheiten zu verzögern oder zu vermeiden. Nach einer Studie erblinden 6000 an Typ II Diabetes erkrankte Menschen, fallen 8000 unter die Dialysepflicht, müssen 28000 amputiert werden, erleiden 27000 einen Herzinfarkt und 44000 einen Schlaganfall – jährlich!
Seit Kurzem nutzt die StBG den unmittelbaren Kontakt zu ihren Versicherten in den drei Untersuchungsmobilen (Audiomobile, Röntgenmobil), um in einer vorerst begrenzten Aktion Nierenteststreifen „N-Neostix-Harntest“ kostenlos zu verteilen. Bei richtiger Anwendung lassen sich unkompliziert und mit ausreichender Sicherheit gleich vier verschiedene Warnsignale erfassen: Nitrit-, Blut-, Eiweiß- und Glukosegehalt (Zuckergehalt). Sollten sich auf dem Teststreifen Farbveränderungen ergeben, die nicht mehr dem „grünen Bereich“ der Vergleichsskala zugeordnet werden können, müssen durch den Hausarzt unverzüglich weitergehende Untersuchungen veranlasst werden.
Diese Aktion ist ein weiterer Baustein der bei der StBG, um durch Prävention Gesundheitsgefahren zu minimieren.

Dipl.-Phys. Udo Stölzner, StBG
Tel.: 05 11 / 72 57-7 58



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