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Mobil Leistungsfähig Zuverlässig

Radlader und Raupenlader in der Baustoff-Industrie

Radlader sind die mobilsten Lademaschinen. Sowohl in der Gewinnung, aber auch in der Verladung sind sie deshalb in Betrieben der Baustoff-Industrie unentbehrlich. Mobilität ist vor allem dann gefragt, wenn aus Qualitätsgründen an verschiedenen Abbaustellen geladen werden muss. Die maßgeblichen Parameter für den Radladereinsatz sind Schaufelinhalt, Ausschütthöhe und Ausbrechkraft. Daneben sind die statische Kipplast, also jenes Gewicht im Nutzlast-Schwerpunkt der Schaufel, bei dem die Hinterräder gerade vom Boden abheben sowie die Nutzlast, die 50 % der statischen Kipplast im voll eingeknickten Zustand nicht überschreiten darf auch als dynamische Kipplast bezeichnet von großer Bedeutung. Gerade der zuletzt genannte Wert ist für die Standsicherheit und damit auch für die Arbeitssicherheit entscheidend.

Für den Radladereinsatz gibt es auch Grenzen. Diese liegen in erster Linie in der Tragfähigkeit des Untergrundes und in der Festigkeit des zu verladenden Materials. Für den wirtschaftlichen Einsatz von Radladern ist auch der Füllungsgrad der Schaufel von Bedeutung. Je lockerer das zu lösende und ladende Material, umso höher der Füllungsgrad, der bei gemischtem Fels und Boden sogar bis zu 130 % betragen kann. Wenn Radlader an Grenzen stoßen, können Raupenlader eine Alternative darstellen. Für den sicheren Einsatz von Rad- und Raupenladern sind in erster Linie die ergonomischen Arbeitsbedingungen für den Fahrer und die Sichtverhältnisse ausschlaggebend. Daneben kommt es auf sichere Zugänge und Wartungsmöglichkeiten an.

 



Moderne Volvo-Lader für die Gewinnungsindustrie

Volvo Volvo Construction Equipment setzt mit der erst vor wenigen Monaten eingeführten D-Serie neue Maßstäbe für die Leistung von Radladern. Mit Einsatzgewichten von 8,2 t bis 52 t verkörpern die acht Modelle der neuen Baureihe vom L50D bis zum L330D eine ganze Reihe von Neuerungen zur Verbesserung von Produktivität und Umweltverträglichkeit und zur Senkung der Betriebskosten.

Ins Auge fällt zunächst die umgestaltete Heckpartie, die für bessere Sicht nach hinten sorgt. Die neue Überdruck-Komfortkabine Care Cab II, natürlich nach ROPS/FOPS zugelassen, beeindruckt mit einem überarbeiteten Design des Innenraums und einer Reihe von ergonomisch sinnvollen Innovationen. Zehn Luftauslässe führen gefilterte Frischluft und Umluft in das Fahrerhaus. Durch zusätzliche Filterung der umgewälzten Kabinenluft werden die Arbeitsbedingungen des Fahrers bei der neuen Kabinengeneration deutlich verbessert. Um sicherzustellen, dass der Fahrer den Rundumblick durch die großen Kabinenfenster auch wirklich nutzen kann, gehören Scheibenwischer und Scheibenwaschanlage vorne und hinten zur Serienausstattung. Als Sonderausrüstung wird eine CDC-Komfort-Lenk- und Fahrschaltung angeboten. Diese Ausstattung macht sich gerade in Gewinnungsbetrieben bezahlt, ist sie doch bequem in der linken Armlehne angeordnet und erspart dem Fahrer das ermüdende Drehen des Lenkrades bei monotonen und wiederholten Ladespielen.

Als Antriebsaggregate für die Radlader der D-Serie dienen Hochleistungs-Nie-deremissionsmotoren mit separater Ladeluftkühlung nach dem Twin-Pump-System von Volvo. Die Motoren entwickeln ein hohes Drehmoment bereits im niedertourigen Bereich, sind reaktionsschnell und erfüllen die Anforderungen an einen schadstoffarmen Betrieb. Bei Wartungsintervallen von beispielsweise 500 Betriebsstunden für den Wechsel von Motoröl und Ölfilter gewinnt man zusätzliche Produktivität. Serienmäßig verfügt der L330D über thermostatgeregelte Kühllüfter mit Hydrostatantrieb und separate schallisolierte Anordnung von Motor und Kühler. Ein geringerer Außenschallpegel ist die Folge. Außerdem führt der Hydrostatantrieb der Lüfter zu geringerem Kraftstoffverbrauch, da die Leistungsentnahme nicht durch "nicht-produktive" Komponenten verringert wird.

Die bedeutendste Neuerung ist wohl das Hydrauliksystem beim L330D. Dieser Radlader der Oberklasse hat eine neue Load-Sensing-Hydraulikanlage mit drei Axialkolben-Verstellpumpen erhalten, die eine einfachere Wartung und Senkung der Betriebskosten bewirkt. Kipp- und Hubautomatik gehören jetzt bei allen Radladermodellen zur Serienausstattung. Ein großer Vorteil für den Fahrer, der bei wiederholten Arbeitsabläufen durch die automatische Positionierung von Hubgerüst und Schaufel viel Zeit sparen kann. Die BSS-Hubgerüstdämpfung wurde mit neuen Druckspeichern versehen, die größerem Druck standhalten. Sie ist als Sonderausrüstung für alle D-Serien-Radlader erhältlich.

Das BSS-System dämpft stoßartige Belastungen und Nickschwingungen bei der Transportfahrt auf unebenem Boden ganz entscheidend. Der bessere Fahrkomfort und die geringere Beanspruchung der Maschine führen zu mehr Produktivität. Eine neue Bordelektronik mit Überwachungssystem, Contronic II genannt, kontrolliert fortlaufend alle wichtigen Maschinenfunktionen und informiert den Fahrer unverzüglich über bestehende oder zu erwartende Betriebsstörungen. Das Sys-tem dient auch als Diagnosewerkzeug für die Volvo-Servicetechniker, die über die Service-Anzeigeeinheit auf alle im Bordrechner gespeicherten Betriebsdaten zugreifen können.

 



Frischer Wind bei O & K Radladern

O & K In Aufbruchstimmung präsentiert sich O & K auf der "NordBau 2000". Das Unternehmen zeigt seine neue Maschinengeneration mit zukunftsweisenden Innovationen und erweiterten Einsatzmöglichkeiten. Im neuen Outfit mit abgerundetem Heck präsentiert sich dabei die neue Generation der kleinen Radlader (L 5.5 bis L 10.5). Neugestaltete Kabinen bieten mehr Komfort und Übersichtlichkeit. Mit wassergekühlten Perkins-Motoren sind sie unempfindlicher gegen Hitze und Staub.

Der völlig neue L 25.5 wiegt 13,5 t und leistet mit dem neuen wassergekühlten Cummins-Motor gut 15 % mehr als der Vorgänger. Das neue ZF-Ergo-Power-Getriebe lässt sich stufenlos ruckfrei schalten. Eine 10 % größere Schaufel von 2,5 m3 verleiht dem Lader zusätzlich ein deutlich höheres Umschlagvermögen. Die LEAR-Kinematik vereint die Vorzüge von Parallel- und Z-Kinematik. Optional kann eine exakte Parallelführung der Traggabel mittels Sensoren elektrohydraulisch geregelt werden. Erstmalig gibt es in einem Gerät dieser Leistungsklasse eine elektrohydraulische Vorsteuerung. Sie sorgt für besonders leichte Bedienbarkeit und feinstes Ansteuern. Dabei lässt sie sich flexibel auf Fahrer und unterschiedliche Einsätze einstellen und verbessert zudem die Hubfunktion.

 



Der neue Liebherr L 580: geringer Verbrauch weniger Schadstoffe

Liebherr L 580 Das Liebherr-Werk in Bischofshofen, verantwortlich für die Entwicklung und Produktion des gesamten Liebherr-Radladerprogrammes, erweitert mit dem L 580 seine Produktreihe wirtschaftlicher Radlader nach oben. Der L 580 mit einer Kipplast von 17.850 kg ist speziell für die Rückverladung von Schüttgut konzipiert. Sein Einsatzgewicht beträgt 24,7 t, die Motorleistung liegt bei 265 PS und die Standardschaufel hat ein Fassungsvermögen von 5,0 m3. Der L 580 ist im Grunde ein optimierter L 574, der durch einen verlängerten Radstand und Modifikationen am Heck ideal für "load and carry-Einsätze" geeignet ist. Trotz vergleichsweise geringem Einsatzgewicht kann sich der L 580 bei den Kipplastwerten mit den Geräten der 30-Tonnen-Klasse messen und erreicht so gleiche Leis-tungswerte wie sonst deutlich größere Radlader.

Der L 580 ist eine interessante Alternative zu herkömmlichen 30-t-Ladern. Für den Kunden ergeben sich Einsparungen in der Anschaffung und bei den Betriebskosten. Bei gleichen Arbeitsbedingungen benötigt der L 580 weniger Kraftstoff als leistungsgleiche Radlader mit anderer Antriebstechnologie. Die Kraftstoffersparnis kann bis zu 50 % betragen. Die ohnehin bereits umweltfreundlichen Liebherr-Lader stehen damit im Hinblick auf Schadstoffbelastungen für Mensch und Umwelt besonders günstig dar.

 



Cat-Radlader 972G: Geschwindigkeit ist keine Hexerei

Cat 972G Der Cat Radlader 972G aus dem Programm der Zeppelin Baumaschinen GmbH belädt einen Standard-Fünf-Achs-Kipper in nur drei Ladespielen. Ausgerüstet mit einer Schüttgutschaufel mit einem Volumen von 4,8 m3, können in 1,6 Sekunden bis zu 9 Tonnen Material abgeladen werden. Der Cat 972G verfügt über Direktlenkung mit elektro-hydraulischer Vorsteuerung. Zum anderen wurde die Leistungsabgabe für den typischen Ladebetrieb optimiert: Im Arbeitsbereich bei 1.900 Umdrehungen steigt die Leistung sogar über die Nennleistung an. Der Lader verfügt über eine Direktlenkung nach dem Formel-1-Prinzip, d. h. Lenken plus Schalten. Das Planetenlastschaltgetriebe ist wahlweise manuell oder automatisch schaltbar. Die elektronische Kupplungsdrucksteuerung erlaubt geschmeidige Gang- und Richtungswechsel. Auch eine schnelle Fahrt mit voller Schaufel stellt den Cat 972G nicht vor Probleme, weil eine hydraulische Schwingungsdämpfung verhindert, dass sich die Maschine bei unebenem Boden aufschaukelt und Material verloren geht. Das schont in allererster Linie Mensch und Maschine, erhöht aber auch die Produktivität. Der Radlader wird über einen 6-Zylinder-Direkt-einspritzer mit 180 kW Leistung, Ladeluftkühlung und Turbolader angetrieben. Der bewährte Cat-Dieselmotor ist durchzugsstark, sparsam sowie sauber und verhilft dem Gerät zu einer Ausbrechkraft von 223 kN. Das Einsatzgewicht beträgt 25,6 t. Es stehen Schaufelvolumen von 4,2 bis 5,5 m3 zur Verfügung.

Die Tageswartung lässt sich durch Klappen vom Boden aus erledigen Absturzrisiken sind so minimiert. Nach dem elektrischen Öffnen der Motorhaube liegen Motor und alle wichtigen Aggregate leicht zugänglich vor einem. Im Arbeitsalltag genügt eine Vierteldrehung am Lenkrad, um den Radlader vollständig nach rechts oder links einzulenken. Die Getriebeschaltung ist in das Lenkrad integriert, Wipptasten bestimmen Fahrtrichtung und Gangwechsel. Auch Schaufelendstellungen sind vom Fahrersitz aus zu programmieren so erreicht die Schaufel schnellstmöglich wieder ihre Ausgangsposition.

 



Klein kompakt kräftig

Cat 908 Ein weiteres interessantes Produkt stellt der Cat 908 dar. Kräftig und leistungsfähig bewältigt er Arbeiten in der Erdbewegung und im Straßenbau. Er trägt das Umweltzeichen "Blauer Engel", weil die Geräuschwerte die Anforderungen für innerstädtische Baustellen erfüllen. Der Vierzylinder-Viertakt-Dieselmotor 3054T mit Turbolader erzielt eine Leistung von 61 kW bei 2.200 U/min und unterschreitet die derzeit gültigen und angekündigten Abgas-Emissionswerte der Europäischen Union. Dieser kompakte Radlader bewältigt mit seinem Einsatzgewicht von 6.040 kg einen Schaufelinhalt von 1 m3 und mehr. Aufgrund der integrierten Bauweise des patentierten Ladearms mit Parallelkinematik (Versalink) und der hydraulischen Schnellwechseleinrichtung ist eine gute Sicht nach vorn und auf die Seiten des Arbeitswerkzeuges gewährleistet. Ein weiteres Plus liegt in der Servicefreundlichkeit. Auch bei diesem Gerät lässt sich die Motorhaube weit aufschwenken, zusätzliche Wartungsklappen bieten freien Zugang zu den Hauptkomponenten. Die Knicklenkung mit Hinterachspendelung bietet hohen Fahrkomfort und geringe Materialbelastung. Zur Standardausrüstung gehören Lamellen-Selbstsperrdifferenziale in Vorder- und Hinterachse.

 



Furukawa präsentiert Radlader der Serie II

Furukawa hat in der letzten Zeit sein gesamtes Erdbaumaschinenprogramm überarbeitet und bietet es jetzt geschlossen als Entwicklungsserie II an. Auf der "NordBau 2000" werden exemplarisch die einzelnen Programmlinien vorgestellt. Die Radlader von Furukawa sind mit ladeluftgekühlten Turbodieselmotoren ausgestattet, die sich durch niedrige Emissionswerte auszeichnen. Damit werden nicht nur maximale Drehmoment- und Leistungswerte aus dem verfügbaren Hubraum geholt, sondern zugleich bei niedrigen Emissionen auch minimale Kraftstoffverbräuche erzielt. Die installierten Leistungswerte werden von einem hydrodynamischen Lastschaltgetriebe mit Schaltautomatik zu den beiden Antriebsachsen übertragen, deren Radnabenplanetensätze jene Drehmomente erzeugen, die zur gewünschten Maschinenbeschleunigung erforderlich sind. Über Lamellenbremsen sich selbst sperrende Ausgleichsgetriebe sorgen letztendlich dafür, dass auch auf weichen Untergründen die Antriebsräder nicht durchdrehen.

Der Furukawa 365-II ist das Einstiegsmodell für die obere Hälfte des inzwischen aus sechs Maschinen bestehenden Radladerprogramms. Er kann mit Ladeschaufeln zwischen 3,6 und 4,5 m3 versehen werden. Mit der als Standardausrüstung üblichen 4,2-SAE-m3-Ladeschaufel hat die Maschine eine größte Schütthöhe von 3.065 mm und maximale Reichweite von 1.280 mm. Die Furukawa-Lader sind besonders für Dauerleistungseinsätze in der Baustoffgewinnungs-, Verarbeitungs- und Recyclingindustrie konzipiert. Die Fahrerkabinen sind daher mit großflächigen Scheiben aus Sicherheitsglas, gut lesbaren Kontrollinstrumenten, Klimaanlage und luftgefedertem Fahrersitz ausgerüstet.

 



Kaelble Radlader jetzt mit weniger Kraftstoffverbrauch

Kaelble Radlader Kaelble Radlader Eine Reihe von Detailverbesserungen präsentiert Kaelble an seinen Radladern SL 18 G und SL 22 auf der "NordBau 2000". Beide Gerätetypen werden ab dem 4. Quartal 2000 serienmäßig mit den neuen ZF-Achsen MT-L 3000 ausgestattet. Dabei handelt es sich um spezielle Baumaschinenachsen mit Selbstsperrdifferenzialen und nassen, gekapselten Lamellenbremsen in den Radnaben. Die Vorteile der neuen Antriebskomponenten liegen im niedrigeren Leistungsverlust im Vergleich zu den Vorgängern. Bedingt durch eine andere Platzierung der Bremslamellen konnte deren Drehgeschwindigkeit um ein Mehrfaches reduziert werden, eine weitaus geringere Erwärmung ist das Resultat. Ein besonderes Augenmerk bei der Neuentwicklung galt der Servicefreundlichkeit. Ohne größere Demontagearbeiten sind Instandsetzungsmaßnahmen an den Bremsen möglich.

Außerdem zeichnen sich die neuen Aggregate durch verlängerte Achsen-Ölwechsel-Intervalle aus. Durch die bereits in der ersten Jahreshälfte vorgenommene Umstellung auf die Verwendung neuer ZF-Getriebe der Ergopower-Generation hat sich jetzt der Kraftstoffverbrauch der Kaelble Radlader weiter reduziert. Der durch die beiden angetriebenen Achspaare verursachte Leistungsverlust geht durch die Verwendung der neuen Achsen um etwa ein Drittel zurück. Bei den Kaelble Radladern im Leistungsbereich von 210 245 kW wird die Achsen-Verlustleistung damit gegenüber der Vorgängergeneration real um bis zu 9 kW verbessert eine nicht unerhebliche Verbrauchsreduzierung ist die Folge.

 



Bewährt im Alltag: Lader von Fiat-Hitachi

Fiat-Hitachi Im Entsorgungsbetrieb der Harmuth Container GmbH haben sich die Radlader von Fiat-Hitachi in der Leistungsklasse von 96 bis 142 kW bewährt. Durch ihren großen hinteren Abgangswinkel eignen sich die Radlader auch zum Aufschieben des Materials in beengten Arbeitsumgebungen. Der Betreiber hebt insbesondere die hohe Verfügbarkeit von etwa 2.500 Betriebsstunden pro Jahr und die energiesparenden Motoren hervor. Beispielsweise bewegt der W190 1.400 t in 9 Stunden. Die großen Lader B 170 mit 170 PS und B 190 mit 194 PS verfügen über Schaufelvolumen von 2,7 bzw. 3,6 m3. Die Schaufelmesser sind aus verschleißfestem und dennoch flexiblem Hardox 400.

 



Liebherr Laderaupen mit Litronic-Konzept

Liebherr/Litronic Unter schwierigsten Einsatzbedingungen haben sich Laderaupen des österreichischen Herstellers Liebherr bewährt besonders nach der Einführung der Litronic-Generation beim Typ LR 362 im Jahr 1998. Es gelang damit, einen entscheidenden Entwicklungsschritt nach vorne zu gehen in Richtung auf ein modernes und wirtschaftliches Arbeitsgerät. Die neue Generation übertrifft in allen leistungsentscheidenden Punkten wie Motorleistung, Kipplast, Ausbrechkraft, Laufwerkslänge, Auskipphöhe und Grabtiefe die bisher in dieser Geräteklasse üblichen Werte. Ein geringer Kraftstoffverbrauch durch hydrostatischen Fahrantrieb ist heute selbstverständlich. Durch zentralisierte Wartungspunkte für den Fahrantrieb, wartungsfreie Laufwerkspendelung und wartungsfreie Schaufelbolzen lassen sich die Wartungskosten auf ein Minimum reduzieren. Die Geräte bieten darüber hinaus hohe Sicherheit und einfache Bedienung. Alle wichtigen Betriebszustände werden von der Litronic überwacht und beim Erreichen von kritischen Zuständen dem Fahrer mittels eines visuellen Signals im Sichtfeld angezeigt. Die Kabinen zeichnen sich durch eine großzügige Verglasung aus. Die exakte und logische Fahrsteuerung und die Unterbringung der Fahrtrichtungsänderung im Fahrhebel erleichtern das Steuern der Laderaupe. Durch eine breite Ausrüstungspalette hat sich die Laderaupe zu einem vielseitig einzusetzenden Arbeitsgerät entwickelt. Die LR 632 Litronic verfügt über 132 kW Motorleistung, ein Einsatzgewicht von 21,0 bis 21,8 t und einen Standardschaufelinhalt von 2,3 m3. Die statische Kipplast beträgt 13.895 kg, die Ausbrechkraft 177 kN.

 



Mehr Leistung bei Kramer-Allrad

Kramer Allrad Der Überlinger Allrad-Spezialist Kramer hat jetzt seine 20er Baureihe aufgewertet. Die beiden "kleinen" Modelle, der 320er und der 420er, wurden mit stärkeren Motoren ausgestattet. 10 % mehr Leistung, dazu ein neues Achssystem und größere Reifen verbessern die Dynamik der Maschinen. Auch die Kippzylinder wurden so überarbeitet, dass die Hub- und Reißkräfte der Ladeanlagen gesteigert werden konnten. Die Kramer-typische Allradlenkung sorgt nicht nur für kleinste Wenderadien, die Standsicherheit der Maschinen setzt Maßstäbe. Dafür sorgt der ungeteilte Fahrzeugrahmen. Er garantiert, dass bei einem Kramer-Allrad nichts einknickt, dass die Radaufstandspunkte unverändert bleiben und der Schwerpunkt genau im Zentrum der Maschine liegt. Das Kramer-Kraftoptimierungssystem (KOS) basiert auf entsprechend abgestimmten Komponenten. Die parallelgeführte Ladeanlage ermöglicht das Heben von Lasten ohne die Gefahr des unbeabsichtigten Auskippens. 2,50 m Ausschütthöhe werden jedem hochbordigen Lkw gerecht. Die Anbaugeräte lassen sich sekundenschnell auswechseln, was dem Kramer-Allrad zu vielfältigsten Einsatzmöglichkeiten verhilft. Durch die serienmäßige Joystickschaltung ist eine feinfühlige Steuerung der Ladehydraulik gewährleistet. Die fahrtechnischen Informationen gibt die Maschine über ein Kontrollleuchtensystem an den Benutzer weiter. Das Check-Control-System überprüft beim Starten automatisch alle Instrumente auf Funktion. Auch die Arbeitsbedingungen für den Fahrer sind in der großzügig verglasten Kabine mit dreistufigem Heizgebläse und zweistufig ausstellbarem Dach weiter optimiert.

 



Hohe Einsatzbereitschaft: Ahlmann Schwenklader AS 11

Ahlmann Schwenklader AS 11 Seine hohe Verfügbarkeit stellt der Ahlmann Schwenklader vom Typ AS 11 immer wieder unter Beweis. Vor allem der 180-Schwenkbereich bewährt sich im täglichen Einsatz bei hoher Standsicherheit. Gerade wenn es eng wird, ist das Ahlmann-Gerät wegen seiner Mobilität und serienmäßiger Allradlenkung, einem Wenderadius von weniger als 4.000 mm und großzügiger Bodenfreiheit ein idealer Helfer. Der AS 11 verfügt über eine Motorleistung von 62 kW bei einem Einsatzgewicht von 8.100 kg und einer Standardschaufel von 1,15 m3. Das größte Modell dieser Baureihe bringt es bei 126 kW auf ein Einsatzgewicht von 13.750 kg und ist mit einer Standardschaufel von 2 m3 ausgestattet.

 



HK-Belle Kompaktlader jetzt mit Quattrostatic Fahrantrieb

HK-Belle Kompaktlader Ein "Face-Lifting" im Zusammenhang mit generellem Wechsel zu wassergekühlten, leisen und umweltfreundlichen Yanmar Diesel-Motoren mit Direkteinspritzung sowie deutlichen Leistungssteigerungen haben die HK-Belle Kompaktlader erfahren. Diese in Größenklassen von 900 bis 2.200 kg lieferbaren Kompaktlader zeichnen sich durch einen Quattrostatic-Antrieb über vier hydrostatische Radnaben-Motoren, schmiernippelfreie Gelenke und umweltfreundliche, dauerhafte Pulverbeschichtung aus.

Die Betreiber loben besonders die hydraulisch aus der Kabine betätigte Heck-Abstützung bei den größeren Modellen. Weitere Verbesserungen findet man bei den elektrischen Anlagen und Lichtmaschinen, der Gerätehydraulik und den Kühler- und Filtereinheiten.







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