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7.000 Besucher feiern bei Alsen in Lägerdorf

Es war ein Großereignis, wie es die Alsen AG noch nicht gesehen hatte: Bei den "Alsen-Tagen" in Lägerdorf Anfang Juli feierten Mitarbeiter, geladene Gäste und Besucher ein Wochenende lang bei einem der größten Baustoffhersteller Deutschlands.

Den Auftakt bildete am Freitag ein Festakt mit 400 geladenen Gästen im Festzelt neben dem Werk. Sie waren live dabei, als bei Alsen der erst fünfte Wechsel im Vorsitz des Vorstands in der über 135jährigen Geschichte des Unternehmens offiziell vollzogen wurde. Dr. Peter von Foerster, der seit 1981 die Geschicke der Alsen AG mit Sitz in Hamburg leitete, übergab den Vorstandsvorsitz nun an Karl Gernandt. Karl Gernandt ist bereits seit Juli 1999 im Vorstand der Alsen AG für die Bereiche Finanzen und Rechnungswesen zuständig. Der neue Mann an der Spitze schaut voraus: "Alsen wird auch in Zukunft bewusst seine Herausforderung in den Bereichen "intelligente Produktlösungen und umweltbewusste Produktion" suchen. Beide werden zukünftig in viel stärkerem Maße die Erfolgsfaktoren in einem bisher recht traditionellen Markt sein."

Die 700 Alsen-Mitarbeiter kamen am Samstag auf ihre Kosten: Sie genossen ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm mit furiosem Abschlussfeuerwerk im Festzelt.

Der erste "Tag der offenen Tür" seit drei Jahren im Werk Lägerdorf markierte dann am Sonntag das aufwendige Finale der "Alsen-Tage". Mit rund 5.000 Besuchern hatte man gerechnet, doch es waren schließlich über 7.000 Gäste, die das Werksgelände erkundeten oder Spaß bei den vielen Unterhaltungsangeboten hatten. Zur Besichtigung startete ein Londoner Doppeldeckerbus; und sogar von der 90 Meter hohen Plattform des Ofens 11 konnten die Besucher den Ausblick genießen. Auch die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft (StBG) war vor Ort und informierte auf 800 Quadratmetern in einer Halle über Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Rund 600 Gäste absolvierten den "Stolper-Parcours" – und waren überrascht: "Zuerst lächeln viele, wenn sie den vermeintlich einfachen Parcours sehen. Dann sind aber die meisten beeindruckt, wie leicht sie sich durch minimale Fehlerquellen, wie z. B. unterschiedliche Treppenstufenhöhen, aus dem Konzept bringen lassen", berichtet Dipl.-Ing. Gerhard Friesen, Koordinierender Technischer Aufsichtsbeamter der StBG.

Ähnlich sahen die Reaktionen am Förderbandmodell aus: Wer sich die Demonstration hier angeschaut hatte, wusste, dass es beim Einzug eines Arbeitsgerätes oder z. B. einer Hand kein Entrinnen mehr gibt. Wie gut das eigene Gehör funktioniert, ließen viele Besucher im Audiomobil testen. So gab es auch im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheit beim Tag der offenen Tür in Lägerdorf viel Neues zu entdecken.


Alsen begrüßt die Besucher Besucher am Förderbandmodell der StBG

Heidrun Becker, StBG,
Tel. 05 11/72 57-7 84, Fax -7 96





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