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Steinexpo 99

Fazit der Messeleitung vom letzten Messetag: Erwartungen halbiert
Aussteller und Besucher wünschen vollständige Messestruktur


Noch bevor die diesjährige Demonstrationsmesse für die Steine- und Erden-Industrie, die STEINEXPO 99, in der Dachskuhle Wülfrath zu Ende war, konnten die Veranstalter ein sehr eindeutiges Bild des Messeverlaufs und der Zukunft dieser Messe zeichnen. Dazu trugen eine erste Auswertung der Besucherfragebögen und ein durch die Messeleitung anberaumtes Brainstorming mit 45 Vertretern der Ausstellerschaft sowie Mitgliedern des Fachbeirates bei. Die Grundsequenz von Ausstellerseite lautet: Unser Geschäftsergebnis zur STEINEXPO 99 kann sich sehen lassen, übertragen kann man diese positive Bewertung allerdings nicht auf die erwarteten Besucherzahlen, wenngleich die Qualität der Fachbesucher die kamen, als deutlich überdurchschnittlich bestätigt wird.

Bereits nach den ersten Messetagen hatten sich die Erwartungen von Ausstellern und Messeleitung hinsichtlich der Besucherzahlen deutlich reduziert. Ursprünglich meinte man, mit dem neuen Konzept, welches sich auf die fachlichen Bereiche Gewinnen, Lösen, Laden und Transportieren beschränkte wobei die Messedauer angepaßt an die MINETIME auf sieben Tage ausgedehnt wurde mehr als 40.000 Besucher anziehen zu können. Diese optimistische Voraussage hat sich eindeutig nicht erfüllt. Als wesentlicher Grund dafür wird die Einschränkung im Konzept der Demonstrationsmesse, sprich: Ausschluß der Aufbereitungstechnik gesehen. Die Plazierung der Aufbereitungstechnik auf der MINETIME und deren Komplettausschluß von der STEINEXPO 99 basierte auf einer Entscheidung, die im Rahmen des Verbundkonzepts der Messen MINETIME und STEINEXPO 99 auf Initiative des VDMA als fachlich ideellem Träger beider Veranstaltungen getroffen wurde. Was im Vorfeld theoretisch noch erklärbar war und auf dem Papier vielleicht noch sinnvoll erschien, hat die Praxis rückblickend als Fehlentscheidung geoutet.

Glücklich ist keine der beiden Messen mit dieser Entscheidung geworden. Auf der MINETIME erreichten die Aussteller von Aufbereitungstechnik unter den Besuchern keineswegs ihren relevanten Kundenkreis, dafür aber wurde die Aufbereitungstechnik auf der STEINEXPO 99 schmerzlich vermißt. "Zwar haben wir aus der Presse erfahren, dass weder Brecher noch Siebe oder kontinuierliche Fördertechnik auf der STEINEXPO 99 demonstriert werden würden, aber richtig glauben können wir das erst jetzt, wo wir sehen, welche fachliche Reduzierung das bedeutet" äußerte zum Beispiel stellvertretend für andere Besucher ein Recyclingunternehmer, der gemeinsam mit zwei Fachkräften noch Wülfrath angereist war. Schließlich galt die Aufbereitungstechnik als das Herzstück der Demonstrationsmesse und als der Keim, aus dem die respektable Veranstaltung einst hervorging. Auch der neue Messestandort und die Vorverlegung vom September auf Juni wird von den Ausstellern als Grund für die reduzierte Besucherresonanz gesehen.

Die mangelnde Prozeßvollständigkeit in der Präsentation von Technik für die Steine und Erden-Industrie wirkte sich gleichsam negativ auf den Besucherzuspruch an den Ständen der anwesenden Aussteller aus. Wobei das nicht bedeutete wie die Aussteller in der Mehrzahl bestätigten- dass nicht auch in diesem Jahr interessante Kundenkontakte hergestellt und selbst überraschende Abschlüsse getätigt werden konnten. "Die Besucher, die letztlich zu uns kommen, zeichnen sich durch Ihre gute Qualifikation und oft auch durch Ihre Entscheidungskompetenz aus" differenzierte ein Aussteller das allgemeine Bedauern.Die Messeleitung halbierte ihre diesbezüglichen Erwartungen am dritten Messetag auf das realistische Maß von rund 20.000 Besuchern. Durch den guten Zuspruch am Wochenende und einen erstaunlich guten Tagesschnitt am Montag, konnte die neue Zielmarke mit 19.787 Besuchern knapp erreicht werden.

Bei allen Schwierigkeiten, die das Messeteam zu bewältigen hatte, wurde die faire und offene Ansprache der Probleme und deren Behandlung von den Ausstellern positiv registriert. Das gemeinsame Resümee von Messeleitung und Ausstellern, gepaart mit der Auswertung der Besucherfragebögen zur Messe schließt folgende Aspekte ein:

Die STEINEXPO 99 ging mit großen Erwartungen, reduziertem Konzept und viel Mut an den Start. Das Messeteam kann sich mit dem Ergebnis nicht zufrieden zeigen. Zufriedenheit besteht aber hinsichtlich der Tatsache, mit den Ausstellern zu einem so offenen Dialog gelangt zu sein, dass aus der Krise der STEINEXPO die Chance zur Wiederbelebung des bewährten Konzeptes der Prozeßvollständigkeit in der Steine und Erden-Industrie erwächst. Es wird sich lohnen, die Entwicklung der STEINEXPO im Auge zu behalten.


Messefakten STEINEXPO 99

Abb. 17: Raupenbohrmaschine ROC L7CR (Foto Atlas Copco)

Eine Reihe bemerkenswerter Exponate soll nun hier aber noch vorgestellt werden. Die neue Generation der ROC-Raupenbohrgeräte von Atlas Copco kommt offensichtlich gut an. So war das auf der Steinexpo weltpremiere feiernde ROC L7 CR (Abb. 17) bereits an die Rheinischen Kalksteinwerke verkauft. Es soll dort für Produktionsbohrungen von 140 mm und Wandhöhen bis 25 m eingesetzt werden. Mit diesem Gerät präsentiert sich die ROC-Klasse mit 30 kW Bohrleistung. Denn auf seiner Lafette liegt der 30 kW starke Schlagbohrhammer vom Typ COP 4050 CR, der mit einem Hydraulikdruck von 190 bar und einer Schlagfrequenz von 40 bis 60 Hz arbeitet. Das ROC L7 bietet sich für Bohrlochdurchmesser von 105 bis 165 mm an und arbeitet künftig in der von den Rheinischen Kalksteinwerken ausgewählten CR-Version mit "Coprod"-Bohrgestängen. Denn dieses 1992 eingeführte, patentierte Bohrgestängesystem kombiniert die hohe Bohrleistung des Außenhammers mit der Lochpräzision des Senkhammerbohrens. Das ganz auf hohe Bohrproduktivität getrimmte Gerät ist mit Bohrwinkeln von 30 zur Seite und +30 nach vorn noch beweglicher als sein Vorgänger (ROC 952) geworden. Angetrieben wird es von einem wassergekühlten CAT 3176-Dieselmotor mit Turbolader. Und für eine der Bohrleistung angemessene Spülluftmenge sorgt der Bord- Schraubenkompressor des Modells XAH 4.

Darüber hinaus bietet auch das ROC L7 CR alles, was für die neue ROC-Generation typisch geworden ist, so zum Beispiel eine nach ROPS/FOPS-Sicherheitskriterien zertifizierte vollklimatisierte und schallgedämmte Komfort-Kabine. Sie ist unter anderem mit einem Kontrollinstrument für Bohrlochneigung und -tiefe ausgestattet, damit der Bohrist von seinem Sitz aus schnell und zugleich präzise positionieren und bohren kann. Der Sitz hat in die Lehnen integrierte Bedienelemente.

Abb. 19: EM-Reifen VMTP (Foto Bridgestone) Bridgestone/Firestone präsentierte einen Querschnitt des gesamten EM-Reifen-Programms. Diese Reifen erfüllen den steigenden Bedarf seitens der internationalen Kundschaft mit einer großen Palette: Über 40 Profile in insgesamt rund 300 Größen stehen für die verschiedenen Einsatzzwecke zur Verfügung. Besonders herausstellen will man in diesem Jahr die neuesten Produkte VMTP, VLTS und VUT. Der VMTP mit extra tiefem Profil ist ein Radial-Felsreifen speziell für Muldenkipper (Abb 19). Er gewährleistet zum einen hervorragende Traktion, zum anderen eine besonders hohe Lebensdauer, welche die Betriebskosten erheblich senkt. Der VMTP erfüllt so in hohem Maße die gestiegenen Anforderungen im Bergbau und bei Arbeiten im Steinbruch.Der VLTS ist ein Radialreifen für den speziellen Einsatz auf knickgelenkten Dumpern im abrassiven oder im schnittintensiven Einsatz. Das ebenfalls nichtlaufrichtungsgebundene, extra tiefe Profil bietet exzellente Traktion bei unterschiedlichsten schwierigen Einsätzen im Bergbau und im Steinbruch. Die einzigartige Profilkonstruktion besitzt einen extrem hohen Widerstand gegen Schnittverletzungen.Der Radialreifen VUT verfügt über eine gute Traktion und wurde speziell entwickelt für Grader, Radlader und Dozer. Die nichtlaufrichtungsgebundene Profilgestaltung bietet gute Selbstreinigung. Besonderen Wert legten die Ingenieure bei der Entwicklung darauf, das Gesamtgewicht zu reduzieren. Dadurch konnte eine bemerkenswerte Manövrierbarkeit und ein geringerer Kraftstoffverbrauch erreicht werden.

Abb. 18: Regelbare Kupplung KPT (Foto ESCO) Die ESCO Eugen Schmidt und Co. zeigte robuste und langlebige Antriebslösungen, beispielsweise für die Steinindustrie und die Recycling-Branche auf Basis der Flüssigkeitskupplungen des italienischen Herstellers Transfluid. Diese große entleerbare und regelbare Kupplung KPT (Abb. 18) ist konzipiert für den Antrieb schweranlaufender Maschinen, beispielsweise von Brecheranlagen. Als hydrodynamische Schaltkupplung wird die KPT direkt an den Dieselmotor angeflanscht. Die Ölpumpe, die für die variable Füllung sorgt, treibt der Motor direkt per Kette an. Je nach Stellung des ferngesteuerten Magnetventils entleert oder füllt sich die Kupplung rasch entsprechend dem Betriebszustand und der Last. Entleert trennt die KPT Motor und Last, und der Diesel kann unbelastet warmlaufen. Beim Füllen entsteht nur ein sanfter Anlaufdruck.

Weitere Vorteile des Systems sind die sichere Überlastaufnahme, eine hohe Radiallastaufnahme, die Schwingungsdämpfung, die Bedienbarkeit über Magnetventil und die einfache Wartung, weil die entsprechenden Komponenten extern und gut zugänglich montiert sind. Das SAE-Motorschwungrad wird antriebsseitig an eine passende hochelastische Kupplung angeschraubt. Die zylindrische Ausgangswelle kann mit der angetriebenen Maschine per Kupplung, Riemenscheibe oder Kardanwelle verbunden werden. Esco übernimmt hierbei die technische Ausführung entsprechend den Betriebsbedingungen und dem Maschinenkonzept. Mit Zubehör wie Öl- und Temperaturanzeigen, Mag-netventil oder Ölspeisepumpe wird die KPT je nach Kundenwunsch und Anforderung ergänzt.Einsatzgebiete der KPT-Flüssigkeitskupplung sind Brecher, Mühlen und Shredder, Förderbänder und -pumpen, Generatoren und Ventilatoren, Kreiselpumpen und -kompressoren sowie Schiffsantriebe. Angeboten werden Typen in 6 Leistungsklassen zwischen 65 und 1.000 kW und für Drehzahlen von 1.000 bis 2.600 min-1.

Abb. 20: Radlader SL 22 (Foto KAELBLE) KAELBLE Baumaschinen war im stationären Ausstellungsbereich mit einem Querschnitt seiner Radladerpalette vertreten. In den Betrieben der Gewinnungsindustrie genießen diese Radlader einen guten Ruf; sind die schwäbischen Produkte in Fachkreisen doch bekannt für ihr großes Leistungsvermögen in schwierigen Einsatzsituationen, ihre hohe Wirtschaftlichkeit und den überdurchschnittlichen Bedienerkomfort. Beweis hierfür war der im Steinbruch Dachskuhle vorgestellte Leistungslader SL 22 (Abb. 20). Der eingebaute ladeluftgekühlte SCANIA Turbodiesel DSC 9-46 A erbringt eine Dauerleistung von 243 kW, das maximale Drehmoment von 1.313 Nm wird bei 1.400 min-1 erreicht. Der Antriebsstrang wird komplettiert durch ein ZF-Lastschaltwendegetriebe mit Automatikschaltung und zwei ZF-Starrachsen mit Lamellen-Selbstsperr-Differentialen.

Serienmäßig ausgestattet ist der SL 22 mit einer 4,2 m3 Schaufel, die für Materialien mit einem spez. Gewicht von bis zu 1,85 t/m3 ausgelegt ist. Die Serienbereifung ist 26,5 R 25, das Einsatzgewicht wird mit 23.100 kg angegeben.

Ein wichtiges Konstruktionsmerkmal ist die Parallelkinematik mit seitlich über dem Schaufelträger positionierten Kippzylindern. Sie garantiert dem Fahrer gute Sichtverhältnisse auf sein Arbeitsumfeld und optimiert das Arbeiten mit Anbaugeräten wie zum Beispiel Steingabeln, Siebschaufeln und ähnliches. Ferner besitzt der SL 22 eine umfangreiche Serienausstattung wie z. B. Dämpfungssystem KDS, Zwei-Pumpen-Hydraulik mit Mengenbedarfsteuerung (MBS), geräuscharme Kühlanlage mit hydrostatisch angetriebenem saugenden Radiallüfter, zur Seite kippbare und auf vier Hydrobuchsen gelagerten Komfort-Überdruck-Fahrerkabine mit zwei Türen, Klimaanlage, Hydrauliköl-Feinfilterung mit 6 mm absolut, klappbare Motorumhüllung und eine Economic Wahltaste (Leistungswahlschalter) zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs beim load and carry-Betrieb.
Mit dem SL 10 B war der kleinste Radlader des Unternehmens auf der STEINEXPO erstmals zu sehen.

Abb. 21: Rückraum- und Arbeitsraumüberwachung (Zeichnung MOTEC) Die MOTEC GmbH stellte das Rückraum-Überwachungssystem vor (Abb. 21), welches eine gute Lösung für viele Fahrzeuge, Maschinen und Arbeitsgeräte ist, die dem Problem eines toten Winkels gegenüberstehen. Die Fahrzeug-Kamerasysteme verbessern die Leistungsfähigkeit und die Sicherheit, indem sie den Fahrzeugführer mit einem kristallklaren Bild der uneinsehbaren Umgebung des Fahrzeugs versorgen; jetzt ist der Fahrer in der Lage, schnell und vor allem sicher zu rangieren. Kein blindes Fahren mehr! Typische Sachschäden am Fahrzeug selbst kommen sehr teuer und können mit Hilfe einer Rückraumkamera verhindert werden. Darüber hinaus gilt es auch Schäden an anderen Fahrzeugen und Gegenständen zu vermeiden.Doch um wieviel schlimmer als die erwähnten Sachschäden sind Personenschäden. Das Argument "die Rückspiegel sind vollkommen ausreichend" wird plötzlich zur Farce, wenn gerade ein Unfall das Gegenteil beweist.

Die Motec-Systeme enthalten eine oder mehrere Kameras und einen kompakten Bildschirm, inklusive Kabel und die notwendigen Steckverbindungen. Sie lassen sich, auch nachträglich, einfach an Fahrzeugen und Maschinen montieren. Mehrkamera-Systeme können mit einer Hand- oder Automatik-Umschaltbox geliefert werden.

Seit Übernahme der 0&K Mining GmbH durch die US-amerikanische Fa. Terex im Frühjahr 1998 zeigte nun dieses Unternehmen erstmalig eigenständig auf der STEINEXPO 99 sein umfangreiches Programm für die Gewinnungsindustrie.0&K Mining präsentierte sich als Anbieter von Maschinen für das Gewinnen, Lösen, Laden und Transportieren. Die gezeigten Geräte stehen für die Produktgruppen der Großhydraulikbagger, knickgelenkten und starren Muldenkipper. Sie sind in ihrer Leistungsfähigkeit optimal auf die Bedürfnisse der Steinbruchbetriebe zugeschnitten und haben sich dort hundertfach bewährt. Ihre Fähigkeiten stellten sie unter anderem auf der Demonstrationsfläche der STEINEXPO 99 unter Beweis.

Alle Baumaschinen in der TEREX EARTHMOVING Gruppe, und somit auch die 0&K Mining-Geräte, haben ein neues "Corporate Design" erhalten. Auffallend ist das TEREX-Weiß.

Abb. 22: Muldenkipper TR 60 (Foto Terex) Die Reihe der Großhydraulikbagger wurde durch einen RH 40 E präsentiert, einem typischen Steinbruchbagger (Abb. 22). Mit seiner 8,1 m3 Klappschaufel und einem Einsatzgewicht von gut 100 t ist er das ideale Ladegerät für 60 t-SKW, wie dem Starrahmen-Muldenkipper TR 60 von TEREX. Diesen Kipper belädt der RH 40 E mit 4 Arbeitsspielen. Mit der patentierten TriPower-Kinematik erreicht er durch automatische Schaufelparallelführung und zusätzliche Vorschub- und Hubkräfte extrem kurze Spielzeiten.

Genau wie der kleinere RH 30 F ist er jetzt mit einem QSK 19-C Cummins Motor aus der Quantum-Serie ausgerüstet. Mit einer Motorleistung von 453 kW 1800 min-1 bedeutet das eine Steigerung um 88 kW (ca. 25 %) gegenüber dem KTA 19 Motor von Cummins.

Der RH 30 F wurde im April 1998 vorgestellt und ist als Vertreter der 90 t-Baggerklasse das kleinste Gerät im 0&K Mining Produktionsprogramm. Das Gerät ist konzipiert, um die Anforderungen sowohl im Gewinnungseinsatz als auch im schweren Erdbau hundertprozentig zu erfüllen. Hierbei hilft eine umfangreiche Auswahl verschiedener Ausrüstungen, die passende Kombination für den speziellen Einsatz, zusammenzustellen. Die Standard-Löffelgröße des RH 30 F ist 5,1 m3. Erstmals hat 0&K bei diesem Bagger zwei verschiedene Unterwagenvarianten zur Auswahl. Der kurze HD-Unterwagen (HD = Heavy Duty) kommt im Steinbruch zum Einsatz , der lange HD-RLC-Unterwagen (HD-RLC: Heavy Duty Retractable Long Crawler) ist für den schweren Erdbau vorgesehen. Hier kann der RH 30 F seine enorme Hubleistung unter Beweis stellen. Der Verstellunterwagen kann für den Transport um 590 mm zusammengeschoben werden. Bei 600 mm breiten Bodenplatten hat er dann eine Unterwagenbreite von 3.510 mm. Auch im RH 30 F sind die neuen Cummins Motoren der Quantum-Serie eingebaut. Der QSK 19-C liefert hier 380 kW und erfüllt alle geforderten Umweltvorschriften.

Im Demonstrationsgelände zeigte 0&K den TEREX Muldenkipper TR 60 im Zusammenspiel mit dem 100 t schweren Ladeschaufelbagger RH 40 E. Ein knickgelenkter Muldenkipper TA 30 stand den dort arbeitenden Ladegeräten zur Verfügung. Mit einer Nutzlast von 27 t ist der TA 30 ein Transportgerät für alle Einsätze.




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