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Verkehrssicherheit im ALTER



AIter ist nicht unbedingt gleichzusetzen mit Verkehrsunsicherheit. So lautete eines der Ergebnisse des Kolloquiums 1999 der Bruderhilfe Akademie für Verkehrssicherheit. Die Veranstaltung stand unter dem Thema "Altersbegrenzung und Alternativen", und es ging um Möglichkeiten, die Verkehrssicherheit älterer Verkehrsteilnehmer richtig einzuschätzen und zu erhöhen. So wies Dr. Eckhard Schaefer vom Vorstand der Bruderhilfe darauf hin, dass die Zahl der im Straßenverkehr tödlich verunglückten älteren Menschen um 11 % höher lag als im Jahr zuvor und dass mit steigendem Alter auch die Verursacherquote steige. Dies heiße aber nicht, daß Senioren häufiger Unfälle verursachen als andere Altersgruppen. Junge Autofahrer wiesen sogar ein 2,5fach höheres Unfallrisiko auf. Um den altersbedingten Problemen der Fahrtüchtigkeit zu begegnen, wurden auf dem Kolloquium verschiedene Strategien vorgeschlagen.
So zum Beispiel:

  • freiwillige Sehtests und erneute theoretische Prüfungen, aber nicht, um zu bestrafen, sondern um für die Gefahren zu sensibilisieren.
  • Verkehrsübungsprogramme und ärztliche Aufklärung.
  • die verstärkte Nutzung technischer Hilfsmittel - z. B. Xenon-Scheinwerfer, die breiteres und weiteres Sehen ermöglichen.




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