Technik

50 Jahre Powerscreen Brech- und Siebtechnik

Am Anfang waren die Sandgruben

Powerscreen, einer der weltweit führenden Anbieter mobiler Brech- und Siebanlagen, feiert 2016 sein 50-jähriges Bestehen. Powerscreen wurde 1966 unter dem Namen Ulster Plant in der nordirischen Grafschaft County Tyrone gegründet, wo noch heute die Forschungs- und Entwicklungsabteilung sowie eine Fertigungsstätte ihren Sitz haben.

Seit 1970 ist Powerscreen der offizielle Name des Unternehmens. Die Unternehmensgründer waren Vorreiter im Bereich mobiler Siebanlagen, einem Konzept, das die Platzierung der Anlagen direkt an der Abbruchwand im Steinbruch ermöglichte und so den teuren Transport des Materials zum Verarbeitungsort überflüssig machte. 1969 exportierte Powerscreen die erste Anlage mit einem Kaufpreis von £2.500 nach Schweden. Heute operiert Powerscreen weltweit mit Vertretungen in über 80 Ländern. Die Zahl der Mitarbeiter von Powerscreen ist seit 1966 von acht auf 600 gestiegen, und das Produktportfolio umfasst mittlerweile mehr als 30 Maschinen.

Weltweit im Einsatz

Was einst mit der Fertigung mobiler Siebanlagen für Sandgruben begann, hat sich zu einem breiten Angebot an technisch führenden Anlagen entwickelt, die weltweit in Steinbruch-, Bergbau- und Recycling-Anwendungen sowie bei der Verarbeitung von Bauschutt zum Einsatz kommen. Powerscreen war nicht nur federführend bei der Entwicklung des Konzepts mobiler Siebanlagen, sondern setzte auch mit zahlreichen anderen Produkten und Technologien neue Standards, die sich fest in der Branche etabliert haben, darunter die mobilen Siebanlagen der Produktfamilien Chieftain und Warrior. 2015 brachte Powerscreen die Warrior 600 auf den Markt und führt derzeit mit der Warrior-Serie das branchenweit umfassendste Angebot an mobilen Vorsiebanlagen.

„Die Entwicklung von Ulster Plant zu dem für Kunden weltweit tätigen Unternehmen Powerscreen ist durchweg von Teamarbeit geprägt. Dank des Vertrauens und der Unterstützung unserer Kunden waren wir in der Lage, den stetigen Ausbau der Branche mitzutragen und gleichzeitig sichere Arbeitsverfahren zu entwickeln. Diese Form der Zusammenarbeit wird uns auch in Zukunft den Weg zu neuen Lösungen und Chancen ebnen“, erklärt Colin Clements, Product Line Director bei Powerscreen.

Colin Clements, Global Product Line Director, neben einer MK1-Siebanlage aus dem Jahr 1966
Colin Clements, Global Product Line Director, neben einer MK1-Siebanlage aus dem Jahr 1966. Heute ziert diese Anlage – die sechste gebaute Anlage überhaupt – den Zufahrtsbereich des Werks in Dungannon.
 
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