Technik

Social Media bei Liebherr

Erwartungen übertroffen

Social-Media-Plattformen sind für die meisten Unternehmen zum unverzichtbaren Bestandteil im Marketingmix geworden. Auch Liebherr profitiert von den Aktivitäten in den unterschiedlichen Netzwerken.

Die Antwort auf die Frage nach den Vorteilen, die durch die Präsenz des Unternehmens auf Social-Media-Plattformen entstehen, lässt sich für Daniela Stoll, Pressereferentin im Unternehmen, und Tobias Ilg, Social-Media-Manager bei Liebherr, nicht in einem Satz beantworten. „Grundsätzlich bieten sich dadurch den Nutzern unserer Maschinen direkte und unkomplizierte Kontaktmöglichkeiten, durch die wir schnelle Lösungen für eventuell auftretende Probleme bieten können“, meint Tobias Ilg. „Durch die Digitalisierung hat sich die Kommunikation geändert. Sie verläuft heute schneller und direkter“, ergänzt Daniela Stoll.

Direkte Kommunikation

Über Facebook spricht Liebherr vor allem Fahrer und Nutzer der Maschinen an. Auf der Facebook-Unternehmensseite wird über Veranstaltungen, Messen, Anwenderberichte und neue Features informiert. Täglich wird im Durchschnitt ein Beitrag online gestellt. Aber nicht nur das: Mehrmals pro Tag laden User Fotos oder Filme auf der Seite hoch, auf denen Maschinen im Einsatz zu sehen sind. Die Anwender werden dadurch zum Markenbotschafter. Auch viele Fragen werden gestellt - und beantwortet. „Wir reagieren auf Fragen, beantworten sie oder leiten sie an einen Mitarbeiter aus dem jeweiligen Fachgebiet weiter, der sich dann mit dem Nutzer in Verbindung setzt“, so Stoll. Für den Bereich Social Media wurden bei Liebherr zwei Stellen geschaffen. Zusätzlich unterstützen Content Manager und Marketingverantwortliche vor Ort bei der Planung und Erstellung der Inhalte.

Nicht ohne Strategie

Die Planung verläuft strategisch. So ist intern festgelegt, wer für welche Themenbereiche zuständig ist. Eine Monitoring-Software überprüft zudem ständig, wo und in welchem Zusammenhang im Web über das Unternehmen Liebherr gesprochen wird. Auf den einzelnen Plattformen werden unterschiedliche Strategien verfolgt. Auf Facebook steht eher das Infotainment im Vordergrund, mit dem die Fahrer angesprochen werden. Technisch Interessierte und Vertriebsvertreter sind eher bei LinkedIn zu finden, hier geht es eher um Technikfragen oder um Unternehmensthemen. LinkedIn und vor allem Xing als HR-Netzwerk dient auch zur Mitarbeitergewinnung. Auf Facebook finden junge Menschen zudem Informationen über Ausbildungsmöglichkeiten.

Für die Zukunft werden Social-Media-Plattformen für Unternehmen aus Sicht von Tobias Ilg und Daniela Stoll weiter an Bedeutung gewinnen. „Wir haben 2012 damit begonnen und unsere Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Allein die Facebookseite von Liebherr Construction hat mittlerweile fast 250.000 Fans. Im B2B-Bereich ist vor allem LinkedIn in letzter Zeit schnell gewachsen“, fasst Ilg zusammen.

Facebookseite von Liebherr Construction
Mehr als 250.000 Fans: Die Facebookseite von Liebherr Construction.
Twitter-Auftritt von Liebherr
Auch Twitter nutzt Liebherr für seine Kommunikation.
 
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