Technik

Grange Quarry setzt auf Prallbrecher MR 122 Z von Kleemann

Ideal für die Betonproduktion

Mit einem Prallbrecher MR 122 Z von Kleemann verstärkte der schottische Steinbruchbetreiber Grange Quarry kürzlich seinen Maschinenpark. Gegründet im Jahr 2000, ist Grange Quarry heute einer der größten Hersteller von hochwertigen Zuschlagstoffen und Transportbeton im Süden Schottlands und im Norden Englands.

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Stand B 11


Für Grange Quarry ist der neue Prallbrecher MR 122 Z nicht die erste Anlage aus dem Hause Kleemann. „Wir arbeiten bereits seit 2012 erfolgreich mit einem mobilen Backenbrecher MC 110 Z und sind von der Qualität der gebrochenen Endprodukte restlos überzeugt“, erklärt Eigentümer und Geschäftsführer Stuart Dodd. Mit dieser mobilen Anlage bricht Grange Quarry Hartgestein für den Straßenbau, bei einer maximalen Aufgabegröße von 125 mm bis 600 mm und einer Leistung von ungefähr 200 t gebrochenem Material pro Stunde. Seit 2012 erschließt Grange Quarry auch den Steinbruch Kelhead bei Annan. Dort nutzt Geschäftsführer Dodd zur Aufbereitung des Gesteins ebenfalls eine Anlage des deutschen Herstellers. Der neue Prallbrecher MR 122 Z ist seit Oktober 2013 im Einsatz und bricht Kalkstein mit einer Aufgabegröße von 600 mm, der direkt nach der Sprengung aufgegeben wird, auf eine definierte Endkörnung von 60 mm. Mit der Leistung von rund 220 Tonnen pro Stunde ist Grange Quarry zufrieden.

Betonrecycling leicht gemacht

Das gebrochene Gestein wird hauptsächlich zur Herstellung von Beton verwendet. Der 250 kW starke Elektroantrieb des Brechers, versorgt durch einen Dieselmotor mit 364 kW, bricht die großen Kalksteinblöcke ebenso wie stark armierten Beton problemlos. Darum eignet sich die klassische Steinbruchmaschine MR 122 Z auch für das Betonrecycling.

Weiterer Vorteil: die serienmäßige Vibrationsaustragsrinne unter dem Brecher verringert den Verschleiß am Hauptaustragsband und erhöht damit die Betriebssicherheit der Anlage signifikant. Diese hohe Zuverlässigkeit war einer der entscheidenden Faktoren für Stuart Dodd, wieder in eine Anlage von Kleemann zu investieren. Aber auch von der Brecher-Technologie und der Qualität der Körnung ist er überzeugt: „Das gebrochene Gestein weist eine hervorragende Kubizität auf“, so der Geschäftsführer. Zudem sorgen die ausschließlich elektrischen Antriebe für einen ausgesprochen wirtschaftlichen Betrieb der Anlage. Die Erfahrungen im Steinbruch Kelhead unterstreichen das: „Die MR 122 Z verbraucht mit 35 Litern Diesel etwa 25 Liter Diesel pro Stunde weniger als unser vorheriges Gerät.“

Prallbrecher
Der neue Prallbrecher MR 122 Z von Kleemann bei Grange Quarry. Dort bricht er das Gestein im Steinbruch Kelhead bei Annan unmittelbar nach der Sprengung auf Korngröße 60 mm.
 
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