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Erste Ausbaustufe seines ContiLifeCycle-Werks in Betrieb

Der Reifenhersteller und Automobilzulieferer Continental hat die erste Ausbaustufe seines ContiLifeCycle-Werks für Lkw-Reifen Runderneuerung und Gummirecycling nach zweijähriger Planungs- und Bauphase in Betrieb genommen. Nach der Werkseröffnung im vergangenen November werden seit Jahresbeginn im Werk runderneuerte Reifen in Serienproduktion gefertigt. Damit wurden Zielsetzungen in puncto Produkteigenschaften bereits erfüllt. Zudem wird aufgrund fortlaufender Prozessoptimierungen mit weiteren Verbesserungsschritten gerechnet. Das ContiLifeCycle-Werk nimmt mit seinem integrierten Ansatz aus Heiß- und Kaltrunderneuerung für Lkw- und Busreifen sowie einer eigens entwickelten Gummirecycling-Anlage im Indus­triemaßstab eine Vorreiterrolle ein. Raumehl aus dem Runderneuerungsprozess wird so aufgearbeitet, dass es wieder als Rohstoff für Reifenmischungen verwendet werden kann. Das neue Runderneuerungswerk hat seinen Sitz in Hannover-Stöcken und wird bei voller Auslastung eine jährliche Produktionskapazität von 180.000 Reifen haben. Die von Continental entwickelte Technologie wurde vom Umweltinnovationsprogramm des deutschen Bundesumweltministeriums gefördert und im Februar mit dem Preis „Tire Manufacturing Innovation of the Year” als Innovation des Jahres im Bereich Reifenproduktion ausgezeichnet.

Schema Recycling- und Runderneuerungs-Werk.
Continental Reifen baut das weltweit erste vollintegrierte Recycling- und Runderneuerungs-Werk.
 
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