Technik

Konische Mulde als Standard – Fliegl Sattelkipper werden zu Greenlinern

Fliegl Trailer rüstet seine Kipperflotte für die Zukunft – mit der Generation Greenline. Anstelle der bisherigen Standardmulden verbaut Fliegl künftig seine neu entwickelte konische Mulde. Der Vorteil: mehr Wirtschaftlichkeit und Effizienz sowie optimierte Umweltverträglichkeit beim Transport von Schüttgut. Denn der Einsatz von Greenline Sattelkippern mit konischer Mulde spart knapp zehn Prozent Diesel. Da sie in der Breite nicht über die Zugmaschine hinausragen, fahren sie mit reduziertem Luft- und Rollwiderstand, mit niedrigeren Treibstoffkosten und weniger CO2-Ausstoß. Die neue Kippergeneration Greenline bringt Ökonomie und Ökologie auf einen Nenner.

In Zeiten permanent steigender Dieselpreise trifft das exakt die Nachfrage des Marktes. Der Prototyp der konischen Mulde wurde zum ersten Mal auf der IAA 2010 vorgestellt. Seitdem wurde er kontinuierlich weiter entwickelt und erhielt viel positive Resonanz von Kunden, Verbänden und Fachpresse. Im Herbst 2011 wurde die Fliegl Innovation mit dem Europäischen Transportpreis für Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Die Expertenjury würdigte in erster Linie die Treibstoffersparnis, aber auch den verminderten Materialverschleiß. Die Breite der konischen Kipperbrücke nimmt zum Heck hin zu, sodass schnell, gleichmäßig und rückstandsfrei entladen werden kann.

Diese Faktoren haben auch das niederbayerische Unternehmen Laumer Bautechnik überzeugt. Kraftfahrer Hermann Strobl ist täglich mit einem Fliegl Greenline-Kipper in Leichtbauweise (22 Kubikmeter Fassungsvermögen, Leergewicht 4700 Kilogramm) unterwegs und hat den Dieselverbrauch anhand des Bordcomputers ausgewertet. „Ich fahre jeden Tag die gleiche Tour mit der gleichen Ladung. Im Vergleich zu meiner alten Mulde brauche ich mit dem konischen Kipper auf der relativ hügeligen Route jetzt bis zu zehn Prozent weniger Treibstoff“, sagt Strobl. „Auf flacher Strecke war es sogar eine Ersparnis von sieben Litern.“ Auch die optimierten Abkippeigenschaften haben sich im täglichen Praxiseinsatz von Laumer Bautechnik bewährt.

Die Spedition Hahne aus dem niedersächsischen Vienenburg hat ebenfalls positive Erfahrungen mit der Greenline Generation gemacht. Der Transporteur hat seinen neuen 50 Kubikmeter Dreiachs-Sattelkipper von Fliegl mit mehreren Referenzfahrzeugen verglichen. Durch die konische Muldenform und das niedrige Eigengewicht von 6150 Kilogramm erzielt er auf 100 Kilometern einen um 2 bis 4,4 Liter reduzierten Dieselverbrauch.

Geht man von einem durchschnittlichen Rückgang um drei Liter aus, spart der Greenline Kipper bei einem Dieselpreis von 1,50 Euro und einer Laufleistung von 130.000 Kilometern jährlich 5.850 Euro an Treibstoffkosten ein. Bei einer Lebenserwartung von zehn Jahren refinanziert er seinen Anschaffungspreis mühelos. Besonders zufrieden ist die Spedition Hahne auch mit Funktionalität und Handling. „Ich fahre mit dem neuen Kipper eigentlich alles, was es an Schüttgut gibt - Splitt, Kies oder Biomüll“, so Kraftfahrer Stefan Chabrow.

Fliegl Greenline-Kipper
Der Fliegl Greenline-Kipper in Leichtbauweise spart einiges an Sprit.
Dreiachs-Sattelkipper
Hier passt viel Schüttgut rein: Der Dreiachs-Sattelkipper fasst 50 Kubikmeter.
 
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