Industrienachrichten

Betriebe des Abbruchverbandes haben noch freie Lehrstellen

Rund 20 Ausbildungsbetriebe des Deutschen Abbruchverbandes (DA) haben aktuell zum Ausbildungsstart ab September 2013 noch freie Lehrstellen u.a. für die Berufe „Bauwerksmechaniker/in für Abbruch- und Betontrenntechnik“,  „Baumaschinenmechaniker/in“ oder „Baugeräteführer/in“ zu vergeben.

Durch die seit 2011 verstärkt betriebene Aus- und Weiterbildungskampagne des Deutschen Abbruchverbandes für den Lehrberuf des Bauwerksmechanikers/in konnte die Zahl der Auszubildenden innerhalb der Fachunternehmen der Abbruchbranche bereits 2012/2013 im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdreifacht werden. Interessierte können sich jetzt noch bei einem Fachunternehmen im Deutschen Abbruchverband um einen Ausbildungsplatz zum 1. September bzw. 1. Oktober 2013 bewerben.

Die Bewerber sollten technisches Verständnis und Teamfähigkeit mitbringen, auch Quereinsteiger höheren Alters können sich bewerben.

Um den Qualitäts- und Arbeitssicherheitsgedanken und die hohen technischen Standards in der Abbruchbranche nachhaltig zu fördern, war 2004 der Lehrberuf des „Bauwerksmechanikers für Abbruch- und Betontrenntechnik“ geschaffen worden. Als Spezialisten für den Rückbau und Abbruch von veralteten Bauwerken, Bauwerksteilen oder technischen Anlagen sowie der umweltgerechten Entsorgung des dabei anfallenden Materials, schaffen Bauwerksmechaniker fachgerecht Raum für Neues.

Die dreijährige Ausbildung erfolgt nach Vorgaben des Berufsbildungsgesetzes und findet im Rahmen des dualen Sys­tems im Ausbildungsbetrieb und in der Bundesfachklasse des Hans-Schwier-Berufskollegs in Gelsenkirchen sowie dem Ausbildungszentrum der Bauindustrie in Hamm statt. Der Clou: Im Zuge der zweistufigen Ausbildung können gleich zwei vollwertige Berufsabschlüsse erworben werden. Bereits nach dem zweiten Ausbildungsjahr haben die Auszubildenden die Möglichkeit, die Prüfung zum „Hochbaufacharbeiter mit dem Schwerpunkt Beton- und Stahlbetonbau“ abzulegen.

Das dritte Ausbildungsjahr, in dem abbruchspezifische Inhalte wie die Entkernung eines denkmalgeschützten Hauses oder das Abbrechen eines Bürogebäudes vermittelt werden, schließt mit der Prüfung zum Bauwerksmechaniker ab.

Mit dem Abschluss sind die Auszubildenden bestens auf den Arbeitsmarkt vorbereitet: „Mit einer derzeitigen Übernahmequote von 90 Prozent aller Lehrlinge fördert die Abbruchbranche sichere Arbeitsplätze, auch in Zeiten wirtschaftlicher Krisen“, so Marcel Schröder, Ressortleiter Ausbildung im Vorstand des Deutschen Abbruchverbandes „Darüber hinaus bietet der Beruf eine Vielzahl an Aufstiegsmöglichkeiten, darunter Fortbildungen zum Vorarbeiter und Werkpolier Abbruch. Qualifizierungen zum Bauleiter oder Techniker sind genauso möglich wie Fortbildungen im Bereich der Sprengtechnik. Den Abbruchfacharbeitern steht ein weites Feld offen.“

Seit 2013 bewirbt der Deutsche Abbruchverband auch die Ausbildungsberufe des sogenannten „Baumaschinenmechanikers/in“ (offizielle Berufsbezeichnung: „Mechaniker/in für Land- und Baumaschinentechnik“) sowie des „Baugeräteführers/in“. Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch im überbetrieblichen Ausbildungszentrum statt.

Zu den Aufgaben eines Baumaschinenmechanikers/in gehören das Reparieren und Warten von Baumaschinen in der Werkstatt und auf der Baustelle. Baugeräteführer hingegen bedienen große und kleine Baumaschinen auf Baustellen, sowohl im Erdbau als auch im Abbruch.

Weitere Informationen und Bewerbung:

Die Kontaktdaten der Ausbildungsbetriebe, die für das Ausbildungsjahr 2013 noch freie Lehrstellen zu vergeben haben, zum Download:

www.deutscher-abbruchverband.de Liste unter Aus- und Weiterbildung / „Freie Ausbildungsplätze 2013“

Bewerbung direkt über die Betriebe.

Für Rückfragen steht Jens Kirste, Technischer Referent beim Deutschen Abbruchverband, zur Verfügung:

T +49 221 367983 -12 oder

kirste@deutscher-abbruchverband.de

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