Steinbeißer

Ausgezeichnete Ideen aus Beton

Im Deutschen Architekturzentrum DAZ in Berlin hat die Jury jetzt die deutschen Preisträger des internationalen Studentenwettbewerbs zum Baustoff Beton ausgewählt. Projekte von Studierenden der Technischen Universität Berlin und der Fachhochschule Köln wurden als Preisträger gekürt. Anerkennungen gingen nach Köln, Leipzig und Konstanz.

In der 5. Runde des Concrete Design Competition waren die Studenten aufgerufen, ihre Ideen zum Begriff „Energie“ zu präsentieren: „Mit dem Thema haben wir die Studierenden aufgefordert, sich mit den Möglichkeiten zu beschäftigen, die Beton für das energiebewusste Planen und Entwerfen bietet. Dabei ist der materialbasierte Ansatz des Wettbewerbs durchaus als Herausforderung für die Studierenden zu sehen“, erläutert Torsten Förster vom Informationszentrum Beton. Eine Herausforderung, der die Studierenden mit ganz unterschiedlichen Ideen begegneten. So sandten die Teilnehmer von Vorschlägen zu Möbeln und architektonischen Details bis hin zu kompletten Hochbauentwürfen und stadt- und landschaftsplanerischen Projekten auch Vorschläge für die stoffliche und technologische Weiterentwicklung von Beton ein.

Die beiden Preisträger für Deutschland zeigen dann auch, in welcher Spannweite der Begriff „Energie“ im Sinne der Auslobung verstanden werden konnte. Prämiert wurden zwei höchst unterschiedliche Arbeiten, die sich beide durch ihre besonders konsequente Umsetzung eines ungewöhnlichen und inspirierenden

Entwurfsansatzes auszeichnen. Darüber hinaus wurden vier Arbeiten mit Anerkennungen bedacht, die sich überzeugend mit Einzelaspekten des Energiebegriffs auseinandergesetzt haben.

Ausschnitte aus der Arbeit
Ausschnitte aus der Arbeit "Ernst-Reuter-Platz" von Michael Albertshofer, Sebastian Awick und Steffen Winkler, Technische Universität Berlin.
 
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