Technik

„Kommunizierende“ Michelin-Reifen mit integrierten RFID-Transpondern

Durch die Integration eines RFID-Transponders baut Michelin den Reifen zu einem elektronischen Informationssystem aus.

Erfahrungen aus dem Michelin Reifenmanagement für Flotten zeigen, dass für die herkömmliche Überprüfung von Fülldruck und Zustand der Reifen eines Busses oder Lkw durchschnittlich 15 Minuten benötigt werden. Die Überprüfung mehrerer Hundert Fahrzeuge zwingt Flottenmanager bislang dazu, aufwendige und kostenintensive Wartungsprozesse zu organisieren. Zwillingsbereifungen erschweren diese Arbeiten oft zusätzlich.

Auch die Sichtprüfung der eindeutigen Identifikationsnummer eines Reifens gestaltet sich oft schwierig. Dies trifft insbesondere für die recht häufigen Fälle zu, in denen die Nummer auf der Innenflanke angebracht ist. Doch auch wenn sie sich an der Außenflanke befindet, ist sie nicht zwangsläufig immer lesbar, denn sie kann durch Kontakte mit Bordsteinen oder anderen Hindernissen beschädigt sein.

Die Neuerung von Michelin verkürzt und vereinfacht die notwendige Sicherheitskontrolle erheblich: Ein mit einem elektronischen Lesegerät ausgestatteter Techniker geht am Fahrzeug vorbei und kann in wesentlich kürzerer Zeit absolut zuverlässige und vollständige Daten über Druck und Temperatur jedes einzelnen Reifens erfassen. Gleichzeitig wird die Identifikationsnummer erfasst und zugeordnet. So wird der gesamte Lebenszyklus jedes einzelnen Reifens vollständig dokumentiert.

Reifenkontrollen können häufiger und wirksamer durchgeführt werden. Der „kommunizierende“ Reifen von Michelin ist also gleich unter zwei aus Unternehmersicht bisher unvereinbar erscheinenden Aspekten gewinnbringend: Die Wartung der Fahrzeuge wird beschleunigt und gleichzeitig kann die Sicherheit erheblich verbessert werden. Dazu ist das System völlig wartungsfrei.

Keine Batterie nötig

Michelin hat seine gesamte Erfahrung bei der Montage und Demontage sowie bei der Wartung von Reifen in die Entwicklung des TPMS-Sensors einfließen lassen, um ihn so widerstandsfähig wie möglich zu gestalten. Der RFID-Transponder selbst braucht keine Batterie, denn er wird durch die elektromagnetischen Wellen des Lesegerätes beim Auslesen der Informationen mit Strom versorgt. Seine Lebensdauer übersteigt die des Reifens bei Weitem.

Darüber hinaus entfällt, anders als bei Barcode-Etiketten, das Risiko der Unlesbarkeit durch Verschleiß oder Ablösung des Etiketts. Auf dem Transponder ist ein Bereich für den Nutzer reserviert, in den seine Daten geschrieben und gegebenenfalls im Laufe der Lebensdauer des Reifens auch aktualisiert werden können.

Michelin hat seine gesamte Erfahrung bei der Montage und Demontage sowie bei der Wartung von Reifen in die Entwicklung des TPMS-Sensors einfließen lassen. Der RFID-Transponder (auf der Hand) selbst braucht keine Batterie, denn er wird durch die elektromagnetischen Wellen des Lesegerätes beim Auslesen der Informationen mit Strom versorgt.
Techniker
Mit einem elektronischen Lesegerät kann ein Techniker in wesentlich kürzerer Zeit absolut zuverlässige und vollständige Daten über Fülldruck und Temperatur jedes einzelnen Reifens erfassen.
 
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