Arbeitssicherheit

Arbeitssicherheitswettbewerb der Kalkindustrie

Die Preise wurden in Garmisch-Partenkirchen anlässlich der Mitgliederversammlung des Bundesverbands der Deutschen Kalkindustrie (BVK) vom stellvertretenden Vorsitzenden Moritz Iseke, geschäftsführender Gesellschafter der Kalkwerke Oetelshofen, verliehen. Dieser wies darauf hin, dass in Literatur und Praxis das ganzheitliche Konzept einer Sicherheitskultur immer mehr an Bedeutung gewinne.

Dabei werde Sicherheitskultur als ein ganzheitliches Phänomen beschrieben, das sich auf alle Mitglieder einer Organisation beziehe und dessen Verhaltenswirksamkeit in beobachtbaren und psychologischen Merkmalen zum Ausdruck komme. Im Sinne von Ronny Lardner, der den Zusammenhang zwischen positiver Sicherheitskultur und geringer Unfallrate hervorhebe, könne aus den Unfallzahlen eine Tendenz bezüglich der Sicherheitskultur abgeleitet werden.

„Ich schlage vor, mit praktischen Ansätzen für ein gutes Arbeitsklima in den Betrieben zu sorgen, was sich meiner Meinung nach positiv auf das Unfallgeschehen auswirkt. Dazu zählt nach wie vor unser Arbeitssicherheitswettbewerb“, so Moritz Iseke, der den Preisträgern und den Unternehmen für ihren engagierten Einsatz in Sachen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz dankte.

1. Platz: Nach Bronze in den vergangenen drei Jahren nunmehr Platz 1 im Arbeitssicherheitswettbewerb und damit Gewinner der Goldmedaille mit einem Sicherheitsindex von 395,39 ist das Werk Hönnetal der Rheinkalk GmbH.  Die Urkunde in Gold nahm der Werksleiter Manfred Weisweiler entgegen.

2. Platz und damit Gewinner einer Silbermedaille ist die Walhalla Kalk GmbH & Co. KG mit einem Sicherheitsindex von 362,41.  Die Urkunde nahm der Geschäftsführer Johann Spangler entgegen.

3. Platz und damit Gewinner einer Silbermedaille ist die Rheinkalk Grevenbrück GmbH mit einem Sicherheitsindex von 328,28. Die Urkunde nahm Karl-Raimund Vogt, Leiter Arbeitssicherheit und Umweltschutz der Rheinkalk, entgegen.

4. Platz und damit Gewinner einer Bronzemedaille ist das  Werk Salzhemmendorf der Rheinkalk GmbH mit einem Sicherheitsindex von 246,95. Die Urkunde nahm Ingo Stolzheise, Technischer Direktor der Rheinkalk, entgegen.

5. Platz und damit Gewinner einer Bronzemedaille ist das  Werk Rüdersdorf der Fels-Werke GmbH mit einem Sicherheitsindex von 219,95. Die Urkunde nahm Hans-Peter Thomas als Leiter Umweltschutz/Arbeitssicherheit entgegen.

6. Platz und damit weiterer Gewinner einer Bronzemedaille ist das  Werk Istein der HeidelbergCement AG mit einem Sicherheitsindex von 196,12.  Die Urkunde nahm Peter Leifgen als Werksleiter entgegen.

Belobigt für Unfallfreiheit wurden:

für drei Jahre:

Walhalla Kalk GmbH & Co. KG

für fünf Jahre:

Werk Gillersheim der Fels-Werke GmbH

für sieben Jahre:

Großtagebau Kamsdorf GmbH

Manfred Weisweiler, Rheinkalk Hönnetal, Johann Spangler, Walhalla Kalk, Karl-Raimund Vogt, Rheinkalk Grevenbrück, Ingo Stolzheise, Rheinkalk Salzhemmendorf, Hans-Peter Thomas, Fels-Werke, Peter Leifgen, HeidelbergCement
Die Preisträger: Manfred Weisweiler, Rheinkalk Hönnetal, Johann Spangler, Walhalla Kalk, Karl-Raimund Vogt, Rheinkalk Grevenbrück, Ingo Stolzheise, Rheinkalk Salzhemmendorf, Hans-Peter Thomas, Fels-Werke, Peter Leifgen, HeidelbergCement (von links).