Arbeitssicherheit

Premiere in der Mongolei

VDMA und VF Messe GmbH veranstalten neue Investitionsgütermesse

„Future Mongolia“ heißt die Messe, die der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau in Zusammenarbeit mit der in Aschheim bei München ansässigen VF Messe GmbH und mit Unterstützung der mongolischen und deutschen Regierung in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar veranstaltet.

Vom 16. bis 19. Mai 2012 werden Firmen aus der Investitionsgüterindustrie, da-runter auch Hersteller von Bergbaumaschinen sowie Bau- und Baustoffmaschinen, ihre neuesten Produkte und Dienstleistungen vorstellen.

Bergbausektor im Aufwind

Mit einem Wirtschaftswachstum von 6,1 Prozent im vergangenen Jahr zählt dieMongolei zu den aufstrebenden Entwicklungsländern. Vor der Finanzkrise, von 2004 bis 2008, waren es durchschnittlich sogar mehr als neun Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt, das die gerade einmal 3,1 Millionen Einwohner des mit knapp 1,6 Millionen Quadratkilometer flächenmäßig zehntgrößten Staates der Welt erwirtschafteten, lag im vergangenen Jahr bei elf Milliarden US-Dollar.

Reich an Bodenschätzen

Reich ist das vorwiegend aus Wüste bestehende Hochland vor allem an Bodenschätzen wie Kohle, Kupfer, Erdöl, Gold, Diamanten und Silber. Im Süden der Wüste Gobi sind vor einiger Zeit Kohle- und Kupferlagerstätten nachgewiesen worden, die zu den größten der Welt gehören. Schon heute ist der Bergbau die wichtigste Einnahmequelle des Landes.

Knapp eine Million Menschen und damit fast ein Drittel der gesamten Einwohner leben in der Hauptstadt Ulaanbaatar. „Future Mongolia“, sagt Klaus Stöckmann, der beim VDMA für die Messe verantwortlich ist, „soll das Land bei seiner rasanten Entwicklung unterstützen.“ Stattfinden wird die Messe im unmittelbar neben dem Flughafen der Hauptstadt liegenden Sportkomplex Buyant Ukhaa.

Infrastruktur ausbauen

Das Land benötigt dringend neue Straßen, Wohnungen, Kanalisationen und Eisenbahnlinien. Nur rund 5000 von insgesamt 51 000 Kilometer Straßen sind bisher befestigt und das Eisenbahnnetz ist gerade einmal 1900 Kilometer lang. Viel zu tun gibt es in den Bereichen Landwirtschaft, Energie- und Wasserversorgung sowie bei der für die Mongolei wichtigsten Einnahmequelle, dem Bergbau.

Die „Future Mongolia“, so Stöckmann, richte sich an internationale Anbieter, die dem Land moderne und nachhaltige technische Lösungen bieten, um seine Zukunftsaufgaben zu bewältigen.

Reich an Bodenschätzen und arm an Infrastruktur: Die Mongolei braucht moderne technische Lösungen. Foto: Wikipedia/Yaan
Reich an Bodenschätzen und arm an Infrastruktur: Die Mongolei braucht moderne technische Lösungen. Foto: Wikipedia/Yaan
 
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VF Messe GmbH

Stefan A.Fischer

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