Technik

Aufbereitungsanlagen für die australische Rohstoffindustrie

Allmineral hat drei Aufträge zur Lieferung seiner Systeme als Kernkomponenten der neuen Rio-Tinto-Pilotanlage im Westen Australiens erhalten. Mit seiner Technologie hat sich das Duisburger Unternehmen als Spezialist für die sortenreine Aufbereitung und Trennung von Kohle, Erz, Schlacke, Kies, Sand, Schotter und diversen Recycling-Materialien einen Namen gemacht.

Etwa 60 Kilometer nordwestlich der Bergbaustadt Tom Price errichtet Rio Tinto eine strategisch wichtige Pilotanlage, die es künftig ermöglichen wird, die in den Minen der Region Pilbara geförderten Rohstoffe mit niedrigerem Eisengehalt in qualitativ hochwertige Produkte für den Weltmarkt zu verwandeln.

Mit Unterstützung seines australischen Partners MSP Engineering liefert allmineral hierzu eine alljig-Setzmaschine mit einer Durchsatzrate von bis zu 80 Tonnen pro Stunde. Die luftgepulste alljig nutzt den Dichteunterschied zwischen dem im Erz enthaltenen Eisenträger Hämatit und den leichteren Gangmineralien zur effizienten Trennung. Mit der flexibel einstellbaren Setzmaschine können Fein- und Groberze von einem Millimeter bis hin zu 32 Millimetern sauber getrennt werden, wobei Kornspannen von maximal 1:8 sortiert werden.

Darüber hinaus konnte sich allmineral den Auftrag für einen seiner patentierten allflux-Wirbelschichtsortierer sichern. Der allflux 100 trennt das Aufgabegut mit einer Korngröße von bis zu zwei Millimetern in zwei Stufen nach Größe und Dichte. Die strömungs- und steuerungstechnische Ausstattung ermöglicht die Erzeugung von drei trennscharf klassierten Produkten aus einer Maschineneinheit – inklusive Eindicken und Entschlämmen.

Die dritte in der Pilotanlage im Westen Australiens zum Einsatz kommende allmineral-Maschine, die speziell für die Aufbereitung von hämatitischem Eisenerz entwickelt wurde, ist der gaustec Starkfeldmagnetscheider G1000. Dieser trennt paramagnetische und schwach magnetische Mineralien von bis zu drei Millimetern Korngröße in einem nassen Trennverfahren. Die magnetische Feldstärke der beiden Rotoren ist je nach Anwendung unabhängig voneinander mit bis zu 15 000 Gauss einstellbar, was zum Beispiel den Einsatz des unteren Rotors auch zur Nachreinigung ermöglicht.

„Die von uns gelieferten Maschinen zur effizienten Sortierung von hämatitischen Eisenerz haben sich weltweit in der Praxis bewährt. Wir freuen uns, unseren Beitrag bei der Entwicklung einer zukunftsweisenden Technik in der Pilbara-Region leisten zu können“, stellt Dr. Heribert Breuer zufrieden fest.


Drei Pilotanlagen für Australien: die alljig-Setzmaschine, der allflux 100 und der gaustec Starkfeldmagnetscheider G1000 (von links).
 
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