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Richtig oder falsch – biologische Abbaubarkeit von Hydraulikölen

Vor etwa 25 Jahren sind erstmals biologisch abbaubare Öle angeboten worden. Nach und nach kamen Produkte mit Begriffen wie „biologisch abbaubar“, „umweltfreundlich“ oder „schonend“ bis hin zu „umweltverträglich“ auf den Markt, wie es der jeweiligen Marketingabteilung gefiel. Heute genügt es nicht mehr, ein Produkt nach Gutdünken mit klangvollen Prädikaten auszuloben. Umweltschutz ist ein bedeutendes Allgemeingut. Normen, Gesetzestexte und Rechtsprechungen haben das anfängliche Vakuum in diesem Bereich ausgefüllt. Dennoch gibt es Missverständnisse und manche davon werden regelrecht geschürt. Wenn es um Hydrauliköle geht, werden zwei unterschiedliche Methoden für die Feststellung der biologischen Abbaubarkeit zitiert: CEC-L-33-A-93 und OECD 301x. Das führt bei den Abnehmern zu Verwirrung. Es entsteht der Eindruck, als ob diese verschiedenen Testmethoden im Konkurrenzkampf stehen. Jede Testmethode hat jedoch ihre Berechtigung, sie beschreiben  jedoch unterschiedliche Positionen. Eine korrekte Bestimmung der biologischen Abbaubarkeit von Hydraulikölen muss laut der Kleenoil Panolin AG nach OECD 301x erfolgen, dagegen kann die Testmethode CEC-L-33-A-93 bestenfalls zusätzlich mit zitiert werden. Die juristische Bestätigung und Interpretation hierfür liefert das Urteil des LG HH vom 30.08.2005-312 O 514/05, veröffentlicht in NJOZ 2006, 528 und GRUR-RR 2006, 139, als Beitrag zur Rechtspflege. Zitat: „Bei Bewerbung eines Schmierstoffprodukts als schnell biologisch abbaubar (>80 Prozent) erwartet der überwiegende Teil des angesprochenen Verkehrs, dass sich die Aussage und die Angabe des Prozentsatzes auf ein Ergebnis beziehen, das auf Grund der Durchführung eines Tests mittels des derzeit aktuellsten Verfahrens, nämlich des OECD 301-Verfahrens, festgestellt worden ist“.

Wenn es um rechtliche Würdigung geht – so Kleenoil – ist jeder Anwender von Maschinen und Hydraulikölen gut beraten zu berücksichtigen, dass nach dem geltenden Umweltschadensgesetz die gesamte Verantwortung beim Verursacher, also Maschinenanwender liegt. Nach einem entstandenen Umweltschaden geht es einzig und allein darum, dass der Verursacher immer auch der Verantwortliche ist, somit rechtlich verantwortlich und schadenersatzpflichtig ist.

Nur erstklassige Öle entsprechen den hohen OECD-Anforderungen.
Nur erstklassige Öle entsprechen den hohen OECD-Anforderungen.
 
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